<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421</id><updated>2011-07-31T08:49:26.601+02:00</updated><category term='Gedanken'/><category term='Gedichte'/><category term='Zahra'/><category term='Kurze Geschichten'/><category term='Ausgegraben'/><category term='Dark Berry'/><category term='Farbe bekennen'/><category term='Gemaltes'/><category term='Mein Tarot'/><category term='Bilderle'/><title type='text'>Meadow Falling</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>67</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-4944647602640826599</id><published>2010-09-03T11:55:00.001+02:00</published><updated>2010-09-03T11:56:13.174+02:00</updated><title type='text'>Neues Blog</title><content type='html'>Pünktlich zum Wochenend-Start gibt's das neue Blog... Macht mehr Sinn als das hier, und zwar aus phänomenalen zwei Gründen:&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Ich schreib' nix mehr sondern zeichne viel mehr&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich werd' dauernd von den Leuten, die ich zeichne gefragt, ob ich den Comic irgendwo online stelle.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Und darum könnt ihr alle gleich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://darkberry-comic.blogspot.com/"&gt;http://darkberry-comic.blogspot.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in eure Favoritenliste einfügen, zu euren regelmäßig gelesenen Blogs packen und vor allem allen davon erzählen und den Link weiterschicken :D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr ärgerlich übrigens: darkberry.blogspot.com war schon vergeben. An jemanden, der das letzte mal im November gepostet hat. Das war Anno 2005. Und sein erster Post auf dem Blog. Traurig. Kann man Blogger.com irgendwie anschreiben und sagen, dass die das wegen Inaktivität seit fast 5 Jahren löschen sollen? Wird bei vielen anderen Seiten doch auch regelmäßig gemacht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, ich hab 'n neues Blog mit 'ner passenden Adresse, was will ich mehr? &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(von 'nem passenden Hintergrund mal abgesehen, aber ich arbeite dran ^^)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also dann, wie gesagt: Neues Blog speichern, dieses Blog löschen. Ich schreib hier eh nix mehr, außer vielleicht als Reaktion auf Kommentare :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sieht sich!&lt;br /&gt;Karen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-4944647602640826599?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/4944647602640826599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=4944647602640826599&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4944647602640826599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4944647602640826599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2010/09/neues-blog.html' title='Neues Blog'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-6528880043078351937</id><published>2010-09-01T21:03:00.000+02:00</published><updated>2010-09-01T21:03:53.301+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Ich hab mich mal umbenannt. Irgendwie isses mir gegen den Strich gegangen, das niemand "Meadow" aussprechen konnte (Das geht "Mähdooh" und nich "Miedooh"). Außerdem kann ich selber auch nichts mehr mit dem Namen anfangen... Wie ich heiße wissen ohnehin schon die meisten, also warum ein komisches Pseudonym benutzen ^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Blog hier werd' ich bei zeiten auch deaktivieren, ich schreib hier ja doch nichts mehr rein. Ich schreib generell nich mehr wirklich viel... Das Studium und meine - ich nenn's mal einfach so - sozialen Kontakte nehmen mehr Zeit in Anspruch als erwartet ^^&lt;br /&gt;Dark Berry werd' ich weiterzeichnen, das macht einfach zu viel Spaß um aufzuhören ^^ Und weil ich &lt;strike&gt;'ne Rampensau bin&lt;/strike&gt; gerne eure Meinung zu dem Comic hören will, richte ich demnächst noch 'n neues Blog nur für das Beerchen ein. Ich stell den Link dann hier rein, und ihr dürft's alle schön followen :D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis die Tage!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Karen&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-6528880043078351937?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/6528880043078351937/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=6528880043078351937&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/6528880043078351937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/6528880043078351937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2010/09/ich-hab-mich-mal-umbenannt.html' title=''/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-2717844991815171955</id><published>2010-08-28T03:26:00.002+02:00</published><updated>2010-08-28T03:43:43.048+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dark Berry'/><title type='text'>DB - Seite 7</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://fc01.deviantart.net/fs71/i/2010/239/d/f/dark_berry___page_7_by_meadowfalling-d2xf8me.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://fc01.deviantart.net/fs71/i/2010/239/d/f/dark_berry___page_7_by_meadowfalling-d2xf8me.jpg" width="285" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Hm, ich glaub die nächsten Seiten kommen wirklich im wöchentlichen Rhythmus, ich zeichne momentan ziemlich oft, aber trotzdem unregelmäßig... Je nachdem, wie oft Besuch hier is, wie lang ich wach bin und ob ich mich zum lernen überwinden kann (was, zugegeben, eher selten passiert). Und wenn ich wirklich mal längere Zeit keine Lust zum zeichnen hab, spornt mich ein kleiner Zeitdruck vielleicht an ^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem is es schön zu sehen, wie ich in kleinen Schritten besser werde... Zum Beispiel Sairas Gesicht im Halbschatten, das hätte ich mich am Anfang nicht getraut. Dazu werde ich schneller und sicherer... Am längsten dauert es eigentlich meistens, die Hintergründe zu machen. Bei denen bin ich mir übrigens unsicher. Habt ihr dazu irgendwelche Ratschläge, bzw was fällt euch auf? Manche sagen, dass es überladen wirkt, andere finden's so ganz gut... Ich hab das richtige Mittelmaß noch nich raus, ich bin mir auch mit Punkten, Strichen und ausgefüllten schwarzen Flächen noch nich so ganz im reinen... Was sagt ihr dazu?&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Ich mach das zwar immernoch mehr für mich bzw als Belustigung für meinen Freundeskreis weil die alle als Charaktere darin auftauchen und als Überbrückung von langweiligen Vorlesungen (so bin ich wenigstens da und bekomm mit halben Ohr mit, was besprochen wird, anstatt völlig abwesend zu sein). Aber ich will halt auch besser werden und war noch nie so der Comic-Freak. Die einzigen Comics die ich gelesen habe waren Mickey-Mouse Hefte als Kind, seit ca. einem Jahr &lt;a href="http://www.menagea3.net/"&gt;Menage a 3&lt;/a&gt; und seit kurzem &lt;a href="http://tailscomic.com/"&gt;Tails&lt;/a&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, kurzum: Ich hab keine Ahnung was ich mache, ich hab Bilder in meinem Kopf die ich aufzeichne. Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge bin ich dankbar, man hat ja den Ehrgeiz, besser zu werden :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Is meine Schrift eigentlich leserlich, oder soll ich mir noch mehr Mühe geben? Ich hab mir auch überlegt, ob ich nich alles in Großbuchstaben schreibe, das macht's oft übersichtlicher wie bei &lt;a href="http://ruthe.de/"&gt;Ruthe&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://nichtlustig.de/"&gt;Nicht Lustig&lt;/a&gt;... Mit dem PC mag ich's nich reinschreiben, das is dann immer so ein rumgewusel mit Programmen von denen ich keine Ahnung hab oder die das einfach nich schön einheitlich machen können ^^&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-2717844991815171955?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/2717844991815171955/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=2717844991815171955&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2717844991815171955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2717844991815171955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2010/08/db-seite-7.html' title='DB - Seite 7'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-4930283060862511631</id><published>2010-08-26T19:58:00.005+02:00</published><updated>2010-08-26T20:01:54.606+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dark Berry'/><title type='text'>Neue Seite</title><content type='html'>Und schon wieder 'ne Seite fertig ^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://fc02.deviantart.net/fs71/i/2010/238/9/5/Dark_Berry___Page_6_by_MeadowFalling.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://fc02.deviantart.net/fs71/i/2010/238/9/5/Dark_Berry___Page_6_by_MeadowFalling.jpg" width="282" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Also wenn das so weiter geht kann ich 'nen wöchentlichen Turnus anstreben ^^ Naja, jedenfalls solange noch Semesterferien sind...&lt;br /&gt;Aber hey, meine neuen, tollen Pigmenttuschestifte sind endlich angekommen, da macht das Zeichnen nochmal mehr Spaß =3 Und ich werd' wirklich schneller, was das Zeichnen angeht *stolz*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-4930283060862511631?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/4930283060862511631/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=4930283060862511631&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4930283060862511631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4930283060862511631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2010/08/neue-seite.html' title='Neue Seite'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-8336995553560092003</id><published>2010-08-22T14:27:00.000+02:00</published><updated>2010-08-22T14:27:01.244+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dark Berry'/><title type='text'>Darrrrrrrrk Berry ^^</title><content type='html'>Yay, noch 'ne Seite fertig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://fc02.deviantart.net/fs70/i/2010/234/1/d/Dark_Berry___Page_5_by_MeadowFalling.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://fc02.deviantart.net/fs70/i/2010/234/1/d/Dark_Berry___Page_5_by_MeadowFalling.jpg" width="281" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Diese und die nächsten 3 Seiten sind entstanden, als meine "Co-Autorin" (kliiingt das komisch xD), also meine Lieblingskommilitonin und Schwesterersatz, mit mir zusammen nachts rumgesponnen hat. Die &lt;a href="http://jaynightwind.blogspot.com/2009/03/anti-etymologie-entwurf.html"&gt;Entenwürfe&lt;/a&gt; sind also fast komplett fertig, wollen&amp;nbsp; nurnoch etwas ausgefeilt und ordentlich auf 'n sauberes Blatt übertragen werden. Und genau daran werde ich mich gleich machen, ich mag die nächste Seite nämlich ^^&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-8336995553560092003?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/8336995553560092003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=8336995553560092003&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8336995553560092003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8336995553560092003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2010/08/darrrrrrrrk-berry.html' title='Darrrrrrrrk Berry ^^'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-5807149282812170859</id><published>2010-08-19T02:09:00.001+02:00</published><updated>2010-08-22T14:27:31.410+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dark Berry'/><title type='text'>Dark Berry</title><content type='html'>Ich war hier mal wieder was länger nich aktiv... Das liegt einerseits an seeeehr vielen persönlichen Umstrukturierungen meines Lebens - teils gewollt, teils ungewollt, meistens aber positiv - und andererseits an meiner unendlichen Faulheit xD&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aaaaber dafür hab ich in letzter Zeit mal wieder eines jener "das bring ich doch eh nie zu Ende"-Projekte begonnen. Nach dem Versuch, ein Epos online zu schreiben, gefolgt von einem Roman, folgt nun:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Comic! :D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kritzel sehr unregelmäßig daran weiter, diese vier Seiten sind in den vergangenen 2-3 Monaten entstanden xD&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß also mit "Dark Berry", und erwartet nicht zu viel ^^ Mit einem Klick drauf werden die Bilder übrigens größer. Oh, und entschuldigung, falls es wegen der Bilder mal wieder was länger dauert, diese Seite zu laden ^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://th02.deviantart.net/fs71/PRE/i/2010/230/6/6/Dark_Berry___Page_1_by_MeadowFalling.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://th02.deviantart.net/fs71/PRE/i/2010/230/6/6/Dark_Berry___Page_1_by_MeadowFalling.jpg" width="275" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://th08.deviantart.net/fs70/PRE/i/2010/230/6/0/Dark_Berry___Page_2_by_MeadowFalling.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://th08.deviantart.net/fs70/PRE/i/2010/230/6/0/Dark_Berry___Page_2_by_MeadowFalling.jpg" width="276" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://fc02.deviantart.net/fs70/i/2010/230/4/1/Dark_Berry___Page_3_by_MeadowFalling.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://fc02.deviantart.net/fs70/i/2010/230/4/1/Dark_Berry___Page_3_by_MeadowFalling.jpg" width="272" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://fc06.deviantart.net/fs70/i/2010/230/3/1/Dark_Berry___Page_4_by_MeadowFalling.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://fc06.deviantart.net/fs70/i/2010/230/3/1/Dark_Berry___Page_4_by_MeadowFalling.jpg" width="287" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span id="goog_990904201"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id="goog_990904202"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-5807149282812170859?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/5807149282812170859/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=5807149282812170859&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5807149282812170859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5807149282812170859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2010/08/dark-berry.html' title='Dark Berry'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-2842250413969480712</id><published>2010-03-22T19:35:00.002+01:00</published><updated>2010-03-22T19:38:19.785+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemaltes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Somnia</title><content type='html'>Sicher, ruhig, sanft und warm&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://fc00.deviantart.net/fs71/i/2010/081/5/a/Somnia_by_MeadowFalling.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://fc00.deviantart.net/fs71/i/2010/081/5/a/Somnia_by_MeadowFalling.jpg" width="138" /&gt;&lt;/a&gt;Wirst du ein Teil von mir im Traum&lt;br /&gt;Den Unterschied bemerkst du kaum&lt;br /&gt;So spinn ich dich in meinen Garn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du lebst die Nächte wie ein Jahr&lt;br /&gt;Dein Körper ruht in Sicherheit&lt;br /&gt;Im Geiste doch bist du befreit&lt;br /&gt;Und Ängste, Wünsche werden wahr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weile noch und träum dich fort&lt;br /&gt;Hör auf mich, hör jedes Wort&lt;br /&gt;Ich werde deinen Schlaf bewachen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin lebendig, nur durch dich&lt;br /&gt;So warte ich in fahlem Licht &lt;br /&gt;Bis zum gähnenden Erwachen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Anmerkung: Das Bild ist ein einer durchgemachten Nacht entstanden. Meine herzallerliebste Kommilitonin, die eigentlich mit mir zusammen lernen wollte (da sie, genau wie ich, alles bis zum Abend vor der Klausur vor sich her geschoben hat), hat mir freundlicherweise unwissend Modell gelegen. Ich fand die Falten in der Decke so toll - und dann fand ich das Bild so toll, dass ich's hier reinstellen wollte. Eigentlich wollte ich eine Geschichte dazu schreiben, aber ich glaube ein Gedicht passt einfach besser zu dem Motiv :)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Schade is nur mal wieder, dass ich keinen Scanner hab bzw das Licht hier so schlecht is, dass ich's nich gescheit abfotografiert bekomme. Und ich werd mich sicherlich nich stundenlang hinsetzen und das Foto bearbeiten, bis die Farben passen ^^&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Anregungen/Kritiken zu Bild und Text sind mal wieder gerne gesehen, solange es konstruktiv bleibt. &lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-2842250413969480712?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/2842250413969480712/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=2842250413969480712&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2842250413969480712'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2842250413969480712'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2010/03/somnia.html' title='Somnia'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-4372864929423988096</id><published>2010-03-07T17:46:00.000+01:00</published><updated>2010-03-07T17:46:50.418+01:00</updated><title type='text'>Eine Murmel in Blechdose</title><content type='html'>Leicht verkatert kommen einem immer schöne, einfache Schlussfolgerungen. Die des heutigen Sonntags war folgende:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann sich nicht selbst in den Arsch kriechen.&lt;br /&gt;Man braucht andere Leute, die einem in den Arsch kriechen.&lt;br /&gt;Damit die das machen, kriecht man ihnen in den Arsch.&lt;br /&gt;Das regelmäßige Ein- und Auskriechen führt zur übermäßigen Ausleierung des Schließmuskels.&lt;br /&gt;*ppffffllluuuääääääägh*&lt;br /&gt;Es kommt nurnoch unkontrolliert Scheiße aus einem raus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann man vor allem im Internet beobachten. Spannend wie traurig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schönen Abend noch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-4372864929423988096?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/4372864929423988096/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=4372864929423988096&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4372864929423988096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4372864929423988096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2010/03/eine-murmel-in-blechdose.html' title='Eine Murmel in Blechdose'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-3969775939622238916</id><published>2010-02-18T00:39:00.001+01:00</published><updated>2010-02-18T00:44:35.543+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zahra'/><title type='text'>Kapitel 4 - Unter Dieben</title><content type='html'>&lt;i&gt; &lt;a href="http://changingthemood.blogspot.com/2010/01/kapitel-3-am-bach.html"&gt;(Kapitel 3 gibt's hier)&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Angst saß tief in ihren Knochen, als sie durch die Nacht irrte. Jedes Geräusch, jeder unter ihren Füßen zerknackende Ast jagte ihr in einem unangenehmen Zittern über den Rücken. Ein ums andere mal schlugen ihr Zweige entgegen und zerkratzten ihr Gesicht, sie stolperte und schlug sich die Knie an scharfkantigen Steinen auf und hatte Mühe, ihren Körper entgegen seiner Erschöpfung immer weiter durch das Dickicht zu treiben. Wenn sie ehrlich zu sich war, hatte sie in der sternenlosen Nacht schon lange die Orientierung verloren. Immer wieder rief sie sich den letzten Rat ihrer Mentorin Lariena in den Sinn. "Intuition, Zahra. Zerstreue alle Zweifel in deinem Kopf, leere deinen Geist und vertraue deinem Gefühl, dann wirst du ankommen."&lt;br /&gt;Sie hatte ihre Augen halb geschlossen, konzentrierte sich auf die anderen Sinne. Auf das Gefühl in ihrem Bauch, unterhalb des Nabels, das ihr die Richtung zuflüsterte, auf das Rauschen des Wassers in den mächtigen Baumstämmen das sie als Kribbeln in der Haut wahrnahm, auf das Flüstern der Laubblätter über ihr. Der Wald redete mit ihr, sie musste nur zuhören. Doch ihre Angst blockierte sie. Das erste mal in ihrem Leben war sie auf sich allein gestellt, ohne Hilfe, ohne Lariena, und ohne Ziel.&lt;br /&gt;Ihre müden Füße stolperten über eine Wurzel. Zahra versuchte gar nicht erst, den Sturz abzufangen, sie fiel vornüber auf den Boden und blieb schluchzend liegen. Obwohl sie mehrere Stunden ohne Pause gerannt war, meinte sie das Blut immernoch riechen zu können, gepaart mit dem beißenden Gestank von verbrennendem Fleisch. Bilder krochen wieder in ihr Bewusstsein. Sie versuchte sie zu verscheuchen, sie in hintersten Ecken ihres Verstandes einzusperren, doch die Bilder wurden immer deutlicher und der Gestank in ihrer Nase immer stechender.&lt;br /&gt;Jemand packte sie an der Schulter und riss sie herum, so dass sie auf dem Rücken lag.&lt;br /&gt;"Hey, Kleine. Essen ist fertig."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schweißgebadet blickte Zahra in das vom Lagerfeuer rot glänzende, zerfurchte Gesicht eines hageren alten Wegelagerers.&lt;br /&gt;"Hoch mit dir, sonst lassen dir die Jungs nichts vom Braten übrig, meine Hübsche." Er entblößte eine Reihe faulender Zähne, die in eitrigem Zahnfleisch saßen. "Komm, setz dich zu uns, wir werden schon nicht schlimmer sein als dein Traum von grade." Er lachte heiser und drehte sich zum Lagerfeuer um, wo eine Hand voll Männer unterschiedlichsten Alters gerade die verbrannte Haut von einem schafsgroßen Tier zogen und das saftige Fleisch zum Vorschein brachten.&lt;br /&gt;Immernoch zitternd setzte Zahra sich langsam auf. Ihr Magen rebellierte, einerseits aus Hunger, andererseits aus Übelkeit. Die Erinnerungen, die durch den Traum wieder geweckt worden waren, waren zu frisch und ihre Zunge fühlte sich wie ein trockener Lappen an. Sie fragte sich, ob sie jemals wieder Fleisch würde essen können, doch trotz ihres Ekels stand sie auf und quälte sich zum Lagerfeuer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie hatte Glück gehabt. Kurz vor Einbruch der Dämmerung war sie an der Straße angelangt. Nachdem sie den schlafenden Drachen in einer kleinen Erdmulde nahe der Straße versteckt hatte, musste sie sie nur wenige Minuten entlanggehen, um von Räubern überfallen zu werden. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://s11.directupload.net/images/user/100218/96wfhkdo.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="248" src="http://s11.directupload.net/images/user/100218/96wfhkdo.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Wegelagerer, Diebe, Banditen und alle Gesetzeslosen durften von normalen Badern und Doktoren nicht behandelt werden, während Heilerinnen immer alleine auf Wanderschaft waren und Überfällen schutzlos ausgeliefert wären. Also gab es zwischen beiden eine Art Abkommen. Nahrung, ein sicherer Schlafplatz und das Versprechen auf Unversehrtheit gegen Behandlung von Wunden und Krankheiten, Versorgung mit Medikamenten und die Unterrichtung in verschiedene einfache Heilmethoden und in die Wirkung einiger Pflanzen. Einer der Wegelagerer hatte das Zeichen ihrer Schule auf Zahras Mantelschnalle erkannt und die anderen rechtzeitig von ihr weggezerrt.&lt;br /&gt;Im Lager hatte man ihr altes Brot, getrocknete Beeren und ein paar Fetzen geräucherten Schinken gegeben, um ihren ersten Hunger zu stillen und sich für den Überfall zu entschuldigen. Mit einer Ausrede hatte sie sich vom Lager davongeschlichen, den Drachen mit dem Fleisch gefüttert und auf ihn eingeredet, bloß in seinem Versteck zu bleiben. Sie wusste nicht ob er auf sie hören würde, aber sie hatte keine andere Wahl. Sie konnte das Abkommen nicht brechen und sich davonstehlen, und den Drachen mit ins Lager zu bringen war ohnehin undenkbar. Es waren immernoch Gesetzlose, die für ein Goldstück alles tun würden. Ein junger Drache würde weitaus mehr einbringen und hätte keine Chance gegen so eine Überzahl an verzweifelten Männern.&lt;br /&gt;Genauso wenig wie Zahra selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich wurden die Männer laut. Sie gröhlten und klatschten, als ein hoch gewachsener Mann zwischen den Bäumen in den Schein des Feuers trat. Obwohl - oder gerade weil - sein Gesicht von Dreck und verschwitzten Strähnen seines Haares bedeckt war, konnte man ein Funkeln in seinen Augen sehen, das von einem triumphierenden Grinsen unterstrichen wurde.&lt;br /&gt;"Unser Hauptmann, Sordes. Tapferer Mann, obwohl er noch so jung ist", raunte einer der Wegelagerer Zahra zu. Unter dem Gejohle der anderen Männer ließ er einen großen Sack von seiner Schulter gleiten, der mit einem dumpfen Klimpern auf den Waldboden traf. Skeptisch runzelte Zahra die Stirn, während alle um sie herum zu dem Beutel stürmten, gierig hineingriffen und mit einem debilen Lachen die Münzen in ihren Händen anstarrten. Sie wollte gar nicht wissen, wie viel Blut an dem Geld klebte.&lt;br /&gt;"Wartet nur ab, Männer, bis ihr unseren Hauptgewinn gesehen habt!"&lt;br /&gt;Auf die Stimme des Hauptmanns folgte gespanntes Schweigen, so still, dass man neben dem Prasseln des Feuers auch Knacken von Zweigen im Wald hören konnte. Hinter Sordes trat ein weiterer Räuber ins Licht, ebenfalls voller Dreck, ebenfalls mit einem breiten Grinsen im Gesicht, und ebenfalls mit einem Beutel über der Schulter.&lt;br /&gt;Doch aus dem Beutel drang ein leises Wimmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Anmerkung: Das Bild hab ich diesmal seeehr hingerotzt, jedenfalls den Rücken vom Wegelagerer... und ihn überhaupt (hässliche Menschen zu zeichnen is noch zu schwer). Und für die, die genau hingeschaut haben: Die Schnalle am Mantel hat kein Zeichen. Das liegt einfach daran, dass ich noch nich genau weiß, wie das Zeichen aussehen soll... Wer einen Vorschlag dazu hat, darf ihn gerne loswerden.&lt;br /&gt;Ich bin mir auch noch nich sicher, in welchem Stil ich die Zeichnungen halte. Vielleicht probier ich für's nächste Bild mal was Neues aus.&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-3969775939622238916?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/3969775939622238916/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=3969775939622238916&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/3969775939622238916'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/3969775939622238916'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2010/02/kapitel-4-unter-dieben.html' title='Kapitel 4 - Unter Dieben'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-5129132744689577654</id><published>2010-01-07T17:12:00.002+01:00</published><updated>2010-07-28T22:24:15.606+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zahra'/><title type='text'>Kapitel 3 - Am Bach</title><content type='html'>&lt;a href="http://changingthemood.blogspot.com/2009/06/kapitel-2-das-versprechen.html"&gt;&lt;i&gt;(Kapitel 2 gibt's hier)&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Blut, das sich in getrockneten Fetzen von Zahras Haut löste, weichte im langsam dahinplätschernden Bach auf und zauberte rote Schlieren um die glattgespülten Kieselsteine. Sie konnte sich an dem Schauspiel kaum sattsehen, hatte sie doch ihr Leben lang geglaubt, es wäre nur ein weiteres Ammenmärchen. Aber ein ums andere mal, wenn sich einer jener langen Blutfäden wieder aus dem Wirbel löste, der ihn gefangen hielt, ging eine Veränderung an ihm vor. Er ließ sich durch die Strömung nicht mehr auflösen, er blieb &amp;nbsp;in seiner eleganten, langgezogenen Form, von Lichtspiegelungen des gebrochenen Lichts umtanzt. Kaum war er einen Meter, vielleicht weniger weitergespült worden, ging ein Zittern durch ihn, die Lichter um ihn begannen, im Takt einer unsichtbaren Musik zu vibrieren, und das filigrane Gebilde erhob sich, schwankend wie gerade erst aus tiefem Traum erwacht, aus dem Wasser.&lt;br /&gt;Mittlerweile waren es einige dutzend Libellen, die als glänzende, dunkelrote Blitze um Zahra herum in der Luft schwebten. "Drachenfliegen" bedeutete ihr Name in der alten Sprache, wie sie sich erinnerte. Gezeugt aus dem Feuer der Drachen, geboren im Wasser teilten sie ihr Leben mit der Luft und zerfielen danach zu Erde.&lt;br /&gt;Die Wolke aus Libellen zerstob um sie herum, als sie aufstand und den Vorhang aus Ästen zur Seite schob, den eine Trauerweide als Grenze zwischen Bach und Wald von ihrer Krone herunterwachsen ließ. Dort, im Schatten, lag der kleine Drache und schlief. Seine Schwingen zuckten leicht, als würde er im Traum bereits fliegen. Es war nicht schwer sich vorzustellen, wie er sich einst mit mächtigen Flügelschlägen in die Luft erheben würde, denn bereits nun wirbelte er mit jeder kleinen Bewegung das trockene Laub auf, auf das Zahra ihn gebettet hatte. Gerne hätte sie sich neben ihn gelegt und sich ein wenig ausgeruht, vielleicht sogar geschlafen. Die letzten Stunden hingen mit jeder Minute, die sie die Augen offen hielt, schwerer in ihren Gliedern und flüsterten ihrem müden Geist bereits jetzt die schönsten Träume zu. &lt;br /&gt;Sie nahm sich zusammen und atmete tief durch, um die Müdigkeit zu vertreiben. Sachte fuhr sie über den langen Hals des Drachens um ihn zu wecken und schmunzelte, als er sie mit verschlafenen Augen ansah. Unbeholfen scharrte er sich auf sie zu und ließ seinen Kopf mit einem halb mürrischen, halb flehenden Gurren auf ihren Schoß fallen.&lt;br /&gt;"Du hast sicherlich Hunger, nicht wahr mein Kleiner?"&lt;br /&gt;Sowohl sein Grunzen als auch das Knurren ihres eigenen Magens bestätigten, dass die letzte Mahlzeit schon viel zu lange her war. Sie musste dringend ein Dorf finden oder ein weiteres Tier erlegen, um zumindest den Drachen füttern zu können. Sie selbst kam mit den Beeren und Wurzeln aus, die überall im üppigen Dickicht um sie herum wuchsen, doch damit gab sich ihr kleiner Freund nicht zufrieden. Er brauchte Fleisch, und der magere Hase, den sie mit einer einfachen Falle hatte fangen können, war bei weitem nicht genug.&lt;br /&gt;"Na gut - dann lass uns mal weitergehen..."&lt;br /&gt;&lt;a href="http://s3.directupload.net/images/user/100107/qjnlq7a4.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://s3.directupload.net/images/user/100107/qjnlq7a4.jpg" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Sie hob den Drachen auf ihre Schulter, wo er sich mit seinen Klauen an ihrem Umhang festkrallte. Er war erstaunlich leicht, viel leichter, als man es sich bei seinem Aussehen und den Schuppen vorstellen mochte, und somit war es auch kein Problem für Zahra gewesen, ihn aus seinem Nest heraus bis zum Bach zu tragen. Ihm schien diese Art der Fortbewegung zu gefallen, jedenfalls legte er seinen Kopf sofort wieder auf ihre linke Schulter und stieß ein warmes Brummen aus, das an das Schnurren einer Katze erinnerte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Laufen schien ihre Müdigkeit zu vertreiben, mit jedem Schritt wurde ihr Kopf klarer und die Gedanken geordneter. Sie wollte noch vor Einbruch der Dunkelheit die Straße erreichen, die nordöstlich der Drachenhöhle verlief. Ein gutes Stück hatte sie schon zurückgelegt, vor der ersten Rast am Bach. Nocheinmal wollte sie keine Pause einlegen. Zahra wusste, dass sie einschlafen würde, sobald sie auch nur stehen blieb, und sie wusste, dass es im Wald gefährlicher war als irgendwo sonst. Jetzt, beim Licht der Spätsommersonne, die auf das Blätterdach schien und einen angenehm warmen Dunst um das Gezwitscher der Vögel wob, fühlte sie sich sicher und behütet. So als wäre der Wald lebendig und um ihr Wohlergehen bemüht, als ließe er nur für sie überall kleine Quellen aus dem Boden sprudeln und alle paar Schritte neue, leckerste Beerensträucher wachsen, an denen sie sich zwischendurch stärkte. Doch wie sich der Wald im Abendgrauen veränderte, kannte sie bereits von ihren Reisen.&lt;br /&gt;Die Vögel verstummen und machen der kalten Nachtluft Platz für andere Geräusche. Das Hecheln von wilden Tieren, so nah dass man meint, der fauligen Gestank aus den Mäulern der Aasfresser würde einem den Atem rauben. Rascheln von Laub, einmal rund um das Nachtlager herum, wie eine meterlange Schlange, die ihren Körper bereits von weitem um ihr Opfer dreht, damit es nicht entkommen kann. Die Beerensträucher, die einen am Tage gestärkt hatten, werden zu Dornenfallen, die einem das Gesicht in Stücke reißen wollen, die Quellen, an deren kühlem Wasser man sich gestärkt hatte, verwandeln in der Dunkelheit den Boden in tückischen Morast. Ist der Himmel sternenklar, verwandelt das Licht des Mondes Zweige in lange Finger, Blätter in Blutspuren und Äste in zischende Monster, wenn der Wind durch das Laub fegt. Ist der Himmel bewölkt, ist es finsterer als in der dunkelsten Ecke eines Verließes.&lt;br /&gt;Nein, Zahra hatte in der Tat keinen Grund, eine weitere Nacht mitten im Wald zu verbringen. Schon gar nicht mit ihrem Schützling, der eher eine Last denn eine Hilfe gegen die reißenden Wildtiere war, die in der Dunkelheit des Waldes zuhause waren. Sie wollte - sie &lt;b&gt;musste&lt;/b&gt; die Straße erreichen, bevor es Nacht werden konnte. Dort blieb ihr immerhin der schmale Streifen des Nachthimmels, der immer über dem Weg zu sehen war, zusammen mit der Hoffnung, auf reisende Händler zu treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="http://changingthemood.blogspot.com/2010/02/kapitel-4-unter-dieben.html"&gt;(Zu Kapitel 4)&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Anmerkung: Ich werd' genauso unregelmäßig an der Geschichte weiterschreiben, wie bisher. Also auch mal mit ein paar Monaten Pause... Aber dafür werd' ich immer kleine Bildchen dazukritzeln. Ich hab keinen großen Anspruch an die Geschichte oder die Bilder, beides dient eigentlich eher meiner eigenen Entspannung.&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-5129132744689577654?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/5129132744689577654/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=5129132744689577654&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5129132744689577654'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5129132744689577654'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2010/01/kapitel-3-am-bach.html' title='Kapitel 3 - Am Bach'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-6463563791687735250</id><published>2009-12-18T18:16:00.002+01:00</published><updated>2010-01-07T22:05:13.887+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Erster Wintersgruß</title><content type='html'>"Es schneit!" ruft sie und rennt gleich los&lt;br /&gt;Doch ich bleib in der Türe steh'n.&lt;br /&gt;Ist ihre Freude noch so groß,&lt;br /&gt;So kann ihren Schnee nicht seh'n.&lt;br /&gt;'nen grauen Nebel, das seh' ich&lt;br /&gt;der schmelzend aus den Wolken rann&lt;br /&gt;Verdampfend noch vor dem Gesicht&lt;br /&gt;Am Boden kommt er niemals an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es schneit, nun komm!" ruft sie zu mir&lt;br /&gt;Und langsam heb ich einen Fuß&lt;br /&gt;"Mach schnell, sonst ist er nicht mehr hier,&lt;br /&gt;Der allererste Wintersgruß!"&lt;br /&gt;Mein Absatz klackt auf dem Asphalt&lt;br /&gt;Der trocken grausig vor mir liegt&lt;br /&gt;So wie der Schnee ohne Gestalt&lt;br /&gt;Nur Nebel, grau und ungeliebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es schneit, es schneit!" Sie ist entzückt&lt;br /&gt;Und tanzt durch schlammig dunkles Gras&lt;br /&gt;"Es schneit! Wie geil!" sie ist verrückt&lt;br /&gt;Doch scheinbar hat sie ihren Spaß&lt;br /&gt;Drum lächle ich und denk' mir nichts&lt;br /&gt;Man muss die kleinen Freuden seh'n&lt;br /&gt;Und ist der Schnee auch echt ein Witz&lt;br /&gt;Zum Winteranfang wird's schon geh'n.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-6463563791687735250?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/6463563791687735250/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=6463563791687735250&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/6463563791687735250'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/6463563791687735250'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/12/erster-wintersgru.html' title='Erster Wintersgruß'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-6457000197418326479</id><published>2009-11-17T17:17:00.009+01:00</published><updated>2009-11-17T17:17:00.207+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Tarot'/><title type='text'>Der Stern</title><content type='html'>&lt;a href="http://s10.directupload.net/images/user/090506/mdjdvnfe.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://s10.directupload.net/images/user/090506/mdjdvnfe.jpg" width="117" /&gt;&lt;/a&gt;Wir brettern zusammen die spätsommerliche A3 runter, in Richtung Bonn. Sie&lt;br /&gt;sitzt neben mir und versucht, mich als Manga zu skizzieren, während ich sie&lt;br /&gt;bitte, doch endlich mal Mando Diao von ihrem mp3-Player laufen zu lassen, damit&lt;br /&gt;ich auch weiß, auf was ich mich beim Konzert freuen kann. Vierhundert Kilometer&lt;br /&gt;zu einem Konzert, dessen Band ich nichteinmal kenne. Zu soetwas kann auch nur&lt;br /&gt;sie mich überreden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir unterhalten uns über alles mögliche und unmögliche, so wie eigentlich&lt;br /&gt;immer. Wir lästern über alte Beziehungen und diskutieren über potentielle neue,&lt;br /&gt;hauen uns das übliche "oh mein Gott, die hatten mal was miteinander?!"&lt;br /&gt;um die Ohren, malen aus, wie es mit ihrer schulischen Laufbahn weitergehen&lt;br /&gt;soll, diskutieren, wie ich mich als gerade erst eingeschriebene Studentin&lt;br /&gt;fühle. Wir unterhalten uns darüber, wann wir mal wieder etwas unternehmen, ob&lt;br /&gt;wir mal shoppen geh'n, welchen Kinofilm wir uns unbedingt zusammen ansehen&lt;br /&gt;müssen, wann sie mal wieder zum Bimsen zu mir kommen kann. In ihrer Gegenwart&lt;br /&gt;verhalte ich mich schon fast wie ein Mädchen, nicht mehr wie ein Junge im&lt;br /&gt;falschen Körper, und fühle mich damit dank ihr wohler als je zuvor. Auf eine&lt;br /&gt;erstaunlich ruhige, sanfte Art und Weise ist sie zu meiner besten Freundin&lt;br /&gt;geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Rückfahrt schläft sie, während ich leise "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=6-pUe-H4SvQ"&gt;Dizzy&lt;/a&gt;" rauf und&lt;br /&gt;runter höre. Es hat etwas vertrautes, nachts durch den leeren Spessart zu&lt;br /&gt;fahren, vor sich die blassen Kegel der Scheinwerfer auf dem Asphalt, hinter&lt;br /&gt;sich nur die verlassene Dunkelheit, neben sich eine schlafende junge Frau, zu&lt;br /&gt;der man wie zu einer Schwester steht. Man mag sich nicht immer vertragen, man&lt;br /&gt;mag mal voneinander genervt sein, aber am Ende weiß man doch immer, dass man&lt;br /&gt;füreinander da ist. In mir keimt die Frage auf, wie es überhaupt dazu gekommen&lt;br /&gt;ist, sind wir doch grundverschiedene Menschen. Sicherlich spielt die Faszination&lt;br /&gt;Finnland eine große Rolle, so wie "Pom pom pom" und die Idee für ein&lt;br /&gt;Musikvideo, die wir im Winter an einer Bushaltestelle hatten. Aber sie war&lt;br /&gt;bereits vorher da, irgendwann hat unsere Freundschaft ganz schleichend&lt;br /&gt;begonnen. Ohne Anfang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht kann ich mich ihr gegenüber so anvertrauen, weil sie im&lt;br /&gt;Hintergrund immer da war, als ich eine seltsame Phase durchlebt habe.&lt;br /&gt;Vielleicht, weil sie mich nie aufgegeben hat, oder weil sie mir gegenüber schon&lt;br /&gt;immer die Wahrheit gesagt hat. Weil sie immer das ausgesprochen hat, was sie&lt;br /&gt;dachte. Und ganz bestimmt, weil sie mit ihren Vermutungen mir gegenüber mit&lt;br /&gt;einer prophetischen Sicherheit immer richtig lag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Immer", das ist das Wort, das sie am besten beschreibt. Sie ist&lt;br /&gt;sich immer treu, auch wenn sie sich äußerlich verändern mag. Sie ist beständig.&lt;br /&gt;Ich konnte sie zwei Jahre lang ignorieren und andauernd versetzen, sie war&lt;br /&gt;trotzdem für mich da, baute mich auf, als es mir schlecht ging, machte mir Mut.&lt;br /&gt;Sie war wie ein Stern bei Tageslicht - nicht zu sehen, aber man weiß, dass er&lt;br /&gt;da ist. Wenn es um einen herum dunkel wird, erscheint er am Himmel und macht&lt;br /&gt;einem Mut, bis sich die Morgendämmerung zeigt. Der Stern weist einem den Weg,&lt;br /&gt;den man selber nicht sehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch sie habe ich etwas gelernt, was ich zuletzt als Kind beherrscht hatte:&lt;br /&gt;Auf meine Intuition hören. Blindes Vertrauen haben, wenn ich auf irgendetwas&lt;br /&gt;keinen Einfluss habe. Mir meiner Umwelt bewusst werden. Meine Träume nicht&lt;br /&gt;aufgeben. Einfach leben, egal was morgen sein wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich um drei Uhr nachts vor ihrem Haus halte, sammelt sie schlaftrunken&lt;br /&gt;ihre Sachen von der Rückbank zusammen. Unser Abschied dauert nicht lange. Wir&lt;br /&gt;beide wissen, dass wir uns wiedersehen werden, wir werden auch dann füreinander&lt;br /&gt;da sein, wenn der nächste Morgen anbricht und es hell wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-6457000197418326479?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/6457000197418326479/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=6457000197418326479&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/6457000197418326479'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/6457000197418326479'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/11/der-stern.html' title='Der Stern'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-4104420066041286804</id><published>2009-11-05T17:26:00.004+01:00</published><updated>2009-11-05T17:28:50.233+01:00</updated><title type='text'>Bleistift Battalion</title><content type='html'>Es ist etwa 09:30 Uhr und ich stehe wie die letzten Tage, ja sogar schon die letzten Wochen vor dieser einen Frage, die mich allmorgendlich beschäftigt. Soll ich aus dem Fenster sehen und einen Blick auf die vorüberziehenden Gebäude erhaschen, oder unauffällig die Gesichter der Anderen im Bus mustern? Beides bietet immernoch viel zu viele Eindrücke. Viel zu viele Fragen und Ideen sammeln sich in meinem Kopf. Geschichten wachsen um eine kunstvoll verzierte Fassade, die Lebensgeschichte eines Teenagers wird mir von den Anarchie- und Che-Guevara-Aufnähern auf seinem Markenrucksack zugeflüstert.&lt;br /&gt;Es ist zu viel. Zu viele Eindrücke, zu viel Neues, das sich zwischen das Bekannte drängt. Oder zu viel Bekanntes, das sich zwischen das Neue drängt? Ich weiß es nicht. Beides passt, beides harmoniert in paradoxester Weise miteinander. Alt und neu, grün und grau. Meine Vergangenheit und meine Zukunft, die sich hier, in dieser Stadt, in diesem Bus, in diesem Moment treffen und sich uneins darüber sind, zu wem von beiden ich gehöre.&lt;br /&gt;Ich schließe die Augen, gönne meinem Kopf einen kurzen Moment der Ruhe. Ohne Bilder, ohne Assoziationen und Ideen.&lt;br /&gt;Nein, im Moment kann ich noch nicht wieder schreiben. Ich sammle noch. Sortiere. Forsche nach den Zusammenhängen, suche nach der Süßigkeit, mit der ich dem freundlich lächelnden Monster Großstadt seine Geheimnisse entlocken kann. Zumindest so lange, bis der Bus mich in die Uni getragen hat. Aber jetzt kann ich noch nicht schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ich gehöre nicht zum Bleistift-Battalion&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Doch auch ich will nicht nur schreiben um zu kommunizieren&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Auch ich habe Geschichten zu erzählen&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Meine Abenteuer sollen auch euch gehören&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sie sind mehr als nur einfache Anekdoten&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sie tragen eine Botschaft&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Mehr als ein Tagebucheintrag in einem Buch ohne Siegel.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In der Uni fühle ich mich wohl. Wohler noch als in der WG, wohler als bei meinen Freunden hier, noch wohler als in einer heißen Badewanne bei Kerzenschein. In der Uni entkomme ich der Anonymität und dem Gefühl der Einsamkeit, denn hier sind alle anonym und einsam gewesen. Jedenfalls am Anfang. Hier bin ich keine Fremde – alle, die mit mir studieren, waren und sind so neu wie ich. Niemand von uns hatte von Anfang an Freunde, niemand von uns hatte Vorteile oder wusste mehr als die anderen. Wir sind Fremde unter Fremden, wir fallen nicht auf. Wir sind alle gleich. Wir gehören noch nirgendwo hin, und das schweißt uns zusammen.&lt;br /&gt;Ich baue meinen eigenen kleinen Freundeskreis auf, anstatt wie sonst in einen bereits bestehenden hineingeworfen zu werden. Neue Menschen, neue Leute. Gleiche Bedingungen. Man kann ungeniert fragen, Geschichten und Ansichten aus seinen Kommilitonen kitzeln, entdecken ob sie spannend sind, ob sie etwas zu erzählen haben. Ich lerne von ihnen in einem kurzen Gespräch mehr als von einem Dozenten, der 90 Minuten aus dem Lehrbuch vorliest. Sie regen mich mehr zum Nachdenken an als die ungelösten Rätsel der Naturwissenschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ich gehöre der Kugelschreiber-Kompanie nicht an&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Doch auch ich bin neugierig auf Erzählungen und Ideen&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Auch ich will alte Konzepte neu mischen&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Und erschaffe neue Welten und neues Leben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Keine Ressource auf diesem Planeten ist unbegrenzt&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Aber Ideen gibt es unbeschränkt&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Mehr als nur Zusammenfassungen unserer Tage.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich verwechsle oft Wörter in letzter Zeit. Nicht, dass sie mir nicht einfallen, ich sage nur etwas anderes, als ich meine und merke das erst, wenn ich es gesagt habe. Mein Kopf ist einfach zu voll. Manchmal sucht er ein Ventil und lässt dann los, öffnet die Schleusen zu meinen Augen, und all die Wörter, dicht an dicht gedrängt, stoßen sich mit unaufhörlich geballter Macht in meinen Tränen nach außen, ganz ohne Vorwarnung, ganz ohne Anlass. Im Hinausrauschen winken sie meinem Verstand noch dämlich grinsend zu.&lt;br /&gt;Ich suche andere Ventile, wenn die Wörter fehlen. Meine Buntstifte sind endlich hier, und meine Bleistifte. Meine guten Kugelschreiber und meine Malblöcke. Sie liegen neben dem Bett, auf dem Schreibtisch und in der Küche, bis meine Mitbewohnerin den Küchentisch wieder leerräumt. Viel zeichne ich nicht, nur Andeutungen dessen, was in mir vorgeht. Momentaufnahmen. Mehr braucht es für mich nicht. &lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ich bin kein Mitglied der Malblock-Milizen&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Aber wenn die Welt hinter einem Horizont aufhört&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Dann fängt sie auch für mich erst dahinter an&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;In bewegten Bildern sehe auch ich nicht die Technik&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sondern frage nach dem Motiv hinter den Motiven&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Mehr als nur Worte sprechen um sich reden zu hören.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich fühle mich hier noch nicht angekommen. Das Alte greift noch nicht in das Neue, alles stockt und lässt mich zweifeln. Mein altes Bett im neuen Zimmer wirkt genauso fehl am Platz wie die Kleidung, die ich zu hause getragen und hierher mitgenommen habe. Wenn ich "zu hause" sage, meine ich meine alte Heimat und nicht die WG. Doch dann kommt ein gemeinsames Lachen, eine Umarmung oder eine andere Art, mich einzubinden. So wie das Schreiben, das den Stein ins Rollen gebracht hat. Ohne die Schreiberei wäre ich nicht hier. Ohne die Schreiberei werde ich mich auch nicht zu hause fühlen können.&lt;br /&gt;Manchmal setze ich mich abends an meinen PC und öffne den Ordner, in dem all die kleinen Ideen sind, die ich abgetippt habe. Eine ist bereits ein halbes Buch, einige andere können zu einer Geschichte zusammengefügt werden. Alle sind Träumereien und Sehnsüchte nach etwas Neuem. Einer Welt, die von vorne beginnt, einer Lebensgeschichte, die einen Anfang aber kein Ende hat. Eine Zuflucht mit klaren Gesetzen, die das Bekannte einfach so sprengen. Diese Welt gehört nur mir, ich teile sie nicht. Was ich auf mein Blog setze, ist im besten Fall nur ein Bruchteil dessen, was ich schreibe.&lt;br /&gt;Ich schreibe nunmal nicht für andere Leute. Ich schreibe nicht, weil ich darin meine Zukunft sehe. Ich schreibe nicht, weil ich nach Resonanz aus bin. Ich will die Menschen nicht wachrütteln, keine religiöse, politische oder modische Botschaft übermitteln. Ich schreibe nicht um meinen Widerspruch auszudrücken. Ich schreibe nicht, weil ich jemandem den Krieg erklärt habe. Nein, die Schreiberei ist für mich keine Waffe.&lt;br /&gt;Ich schreibe, weil ich dann für einen Moment die Welt um mich herum vergessen und mich meinen Traumwelten hingeben kann. Ich schreibe, um meine Eindrücke zu verarbeiten und um mich selbst kennenzulernen. Ich schreibe, um meine Fantasie zu fördern, ihr ein Gerüst zu geben, an dem sie wachsen kann.&lt;br /&gt;Ich schreibe für mich.&lt;br /&gt;Ich schreibe, weil ich dann nicht alleine bin. &lt;br /&gt;Ich schreibe, weil ich dann zu hause bin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Es gibt die Zeichenstift-Zenturien&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Tastatur-Truppen&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Seiten-Soldaten&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Literatur-Leibgarde&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Kommentar-Kommandos&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Malblock-Milizen&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Kugelschreiber-Komanie&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sie wollen mehr sein als Text auf Seiten&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sie wollen mehr sagen als leere Worte&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sie suchen mehr als Resonanz&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sie geben mehr als Kommentare&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sie suchen ihres Gleichen und sind nicht alleine&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Denn sie sind das Bleistift-Battalion.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Doch ich, ich gehöre zum Lesezeichen-Lazarett&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Denn das Schreiben ist mein Balsam. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Anmerkung: Von &lt;a href="http://jaynightwind.blogspot.com/"&gt;Jay Nightwind&lt;/a&gt; wurde die Idee der &lt;a href="http://jaynightwind.blogspot.com/2009/10/bleistift-battalion.html"&gt;Bleistift Battalion&lt;/a&gt; ins Leben gerufen. Ich habe versucht, meinen Beitrag dazu zu leisten, doch beim Schreiben ist mir aufgefallen, dass meine Motivation zu schreiben eine völlig andere ist als die, die in den ursprünglichen Versen beschrieben wird. Die Details stimmen, nur nicht das Große und Ganze. Ich fühle mich keiner Gruppe oder Bewegung angehörig, was das Schreiben angeht - vor allem nicht dann, wenn sie das Schreiben als etwas militärisches, aggressives sieht bzw sie als etwas solches darstellt. Sicherlich kann man mit geschriebenen Worten viel erreichen, sie als Waffe gegen Missstände benutzen. Aber das ist schlicht nicht meine Motivation oder Überzeugung. Deswegen war ich so frei, es etwas abzuändern.&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-4104420066041286804?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/4104420066041286804/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=4104420066041286804&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4104420066041286804'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4104420066041286804'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/11/bleistift-battalion.html' title='Bleistift Battalion'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-1730669341178203852</id><published>2009-08-30T20:00:00.000+02:00</published><updated>2009-08-30T20:00:00.598+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausgegraben'/><title type='text'>Ausgegraben - Sternenklare Nacht</title><content type='html'>An eine so wunderschöne sternenklare Nacht wie heute konnte er sich nicht erinnern, obwohl er bereits einige Jahre hinter sich hatte. Er hätte all ihren Zauber und die besinnliche Stille aus vollen Zügen genossen, wäre da nicht diese eine Sache gewesen. Voller Bedenken senkte er den Kopf und sah hinüber zu den anderen, die konzentriert neben ihm im Gras kauerten. Einige – das waren die, die etwas zu sagen hatten – brüllten Befehle in diese so vollkommene Nacht hinein. Wie konnten sie nur die Unverfrorenheit besitzen, diese paradiesische Ruhe zu stören? Er hörte nicht was sie riefen, er sah nur ihre Mundbewegungen und ihre hektischen Gesten und da wusste er was sie sagten. Das war zuviel für ihn, zuviel für sein strapaziertes Herz. Fast wären ihm die Tränen gekommen, als er hinunter sah. Er blickte auf seine Hände und das, was er in ihnen hielt. So schnell er konnte wandte er den Blick wieder ab und schluckte all den Frust und die Tränen hinunter. Der junge Mann neben ihm sah ihm direkt in die Augen. Auf dessen Gesicht war der Anflug eines Lächelns erkennbar, einer aufmunternden Geste. Doch beide wussten, dass sie sich etwas vormachten, an der vordersten Front.&lt;br /&gt;Als er sah, dass sich die anderen in Bewegung setzten und in geduckter Haltung hinter die Büsche rannten, richtete auch er sich auf. Im ersten Moment wirkte er dabei vielleicht etwas unbeholfen. Das kam daher, dass er diese Zeit brauchte, um in die Realität zurückzukehren. Er umklammerte seine Handgranate mit festem Griff und rannte los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Verfasst am 24.01.2004.&lt;br /&gt;Wiedergefunden auf einer alten Backup-CD. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-1730669341178203852?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/1730669341178203852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=1730669341178203852&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/1730669341178203852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/1730669341178203852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/08/ausgegraben-sternenklare-nacht.html' title='Ausgegraben - Sternenklare Nacht'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-4329514830288199852</id><published>2009-08-24T10:02:00.004+02:00</published><updated>2009-08-24T10:47:38.993+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemaltes'/><title type='text'>Zeichen</title><content type='html'>Als hätte ich es nicht geahnt - es hat schon seinen Grund, warum dieses Blog durch "ChangingTheMood"punktblogspotpunktcom zu erreichen is.&lt;br /&gt;Erst war's ein normales Blog, um mich mitzuteilen... Dann hab' ich nurnoch Texte von mir hier reingestellt... Und jetz hab' ich wieder was neues, was ich hier reinputten werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe nämlich das Zeichnen wieder für mich entdeckt.&lt;br /&gt;Vor etwa 5 Jahren hab' ich noch wie eine Besessene mit Pinseln, Farben, Stiften und Blöcken um mich geworfen, hab' mir eine Staffelei, Farben, Leinwände und Pinsel zum Geburtstag gewünscht (und bekommen), und war kaum zu bremsen. Das hat sich dann etwas gelegt, weil es einen gewissen Herr'n Vater gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hey Paps, wie findest du das? Hab' ich gerade gemalt!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://th06.deviantart.net/fs47/300W/i/2009/229/4/9/crow_lady_by_MeadowFalling.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://th06.deviantart.net/fs47/300W/i/2009/229/4/9/crow_lady_by_MeadowFalling.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Hmm... Also die Schattierungen passen nich ganz zueinander. Der Rabe - is das einer? is zu krass schattiert im Vergleich zu ihr. Zu harte Übergänge, siehst du? Hier und hier. Und ihr Oberarm is zu kurz."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte etwa 2 Stunden an dem Bild gesessen und fand es super. Danke für die Desillusionierung, Vater.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber genau so, wie mein Vater schuld daran war, dass ich aufgehört habe, is er auch schuld daran, dass ich wieder angefangen habe.&lt;br /&gt;Sein Arbeitszimmer hängt voll mit Bildern, die er selber irgendwann in jüngeren Jahren gezeichnet hat. Eines davon habe ich neulich aus Zufall mal wieder gesehen, es war mein Lieblingsbild, als ich noch ein Kind war. Er hatte es gezeichnet, bevor er meine Mutter kennengelernt hat, aber die Frau auf dem Bild sieht fast so aus, wie meine Mutter mit Ende 20. Das Bild ist mittlerweile schon etwas vergilbt, die schwarze Farbe vom Filzstift ist zu einem Braunton verblichen, aber trotzdem ist es einfach BÄM:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s3.directupload.net/images/user/090818/zkyzhzj3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 367px; height: 488px;" src="http://s3.directupload.net/images/user/090818/zkyzhzj3.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mein Vadder hatte das einfach mal nebenbei mit Kugelschreiber gekritzelt, als ihm langweilig war.&lt;br /&gt;Warum auch immer, aber das Bild hat meinen Ehrgeiz geweckt. Das mag unter anderem an dem Schachbrettmuster im Hintergrund liegen - Mein Vater is ein Fan von diesem Muster und hat ziemlich viele Grafiken damit gemacht und mir das beigebracht. &lt;b&gt;Das&lt;/b&gt; also kann ich auf jeden Fall nachmachen.&lt;br /&gt;Ich hab' mich fast sofort mit Kugelschreiber und Papier vor den PC gesetzt, meine digitalen Fotoalben geöffnet und ein Bild abgezeichnet, nur um zu sehen ob es Sinn macht zu üben, oder ob ich hoffnungslos untalentiert bin.&lt;br /&gt;Rumgekommen ist dabei das hier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://th07.deviantart.net/fs46/300W/i/2009/229/b/9/Jay_by_MeadowFalling.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 399px;" src="http://th07.deviantart.net/fs46/300W/i/2009/229/b/9/Jay_by_MeadowFalling.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich hab's dem Betroffenen und ein paar Leuten, die ihn kennen, gezeigt. Sie haben ihn erkannt. Ich persönlich hab' meine Fehler entdeckt und beim nächsten Bild darauf geachtet, es besser zu machen. Und tadaa, auch hier konnte man ihn (durch sein linkes Auge [also auf dem Bild das rechte]) erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://th09.deviantart.net/fs46/300W/i/2009/230/0/1/Punk_by_MeadowFalling.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://th09.deviantart.net/fs46/300W/i/2009/230/0/1/Punk_by_MeadowFalling.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine meiner besten Schulfreundinnen musste auch dran glauben. Das war dann das erste Bild, mit dem ich wirklich zufrieden war (auch, wenn immernoch verbesserungswürdige Details dabei sind). Ich hab' es ihr gerahmt und neulich zum Abschied geschenkt, da wir uns die nächsten Monate sehr wahrscheinlich nicht werden sehen können:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://th00.deviantart.net/fs46/300W/i/2009/231/f/d/Henga_by_MeadowFalling.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://th00.deviantart.net/fs46/300W/i/2009/231/f/d/Henga_by_MeadowFalling.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dann lag ich neulich abends im Bett und konnte nicht einschlafen, hatte aber keine Lust, nochmal aufzustehen und den PC anzuschmeißen, um eine Vorlage zum Portait zu haben. Also hab' ich mich einfach ganz unverschämt an &lt;a href="http://jaynightwind.blogspot.com/"&gt;Jays&lt;/a&gt; Geschichte &lt;a href="http://jaynightwind.blogspot.com/2009/07/ungewohntes-reisefieber.html"&gt;"Ungewohntes Reisefieber"&lt;/a&gt; angelehnt. Ich mochte Julika immer besonders, und wenn ich so überlege, ist sie der einzige seiner Geschichtencharaktere, von dem ich ein klares Bild vor Augen hatte. So und nicht anders muss sie aussehen. Also hab' ich mich mal daran gemacht, sie ein bisschen zu skizzieren. Die Skizze wurde ausgebaut, mit Schatten versehen, das eine Auge ein wenig zu übertrieben gezeichnet, Jay wurde gefragt, ich hab's etwas verbessert, und das hier ist im Endeffekt dabei rausgekommen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://th08.deviantart.net/fs46/300W/i/2009/235/e/f/Julika_by_MeadowFalling.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://th08.deviantart.net/fs46/300W/i/2009/235/e/f/Julika_by_MeadowFalling.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tja, und damit scheint mein Schicksal besiegelt zu sein. Ich darf/soll/werde mit Freuden Bilder zu &lt;a href="http://jahr2274.blogspot.com/"&gt;2274&lt;/a&gt; kritzeln und den Leuten Gesichter geben. Ich bin gespannt, ob ich noch besser werde, aber wenn ich mir die Bilder so ansehe... Da geht noch einiges.&lt;br /&gt;Im Nachhinein bin ich meinem Vater auch dankbar, dass er an allem rumnörgelt und selbst die kleinsten Ungereimtheiten und Auffälligkeiten herauspickt und mich darauf anspricht. Dadurch kann ich lernen und mich verbessern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun denn, meine herzallerliebste Hand, auf geht's! Wir haben noch was vor :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s4.directupload.net/images/user/090824/gv72e5sy.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 206px; height: 113px;" src="http://s4.directupload.net/images/user/090824/gv72e5sy.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-4329514830288199852?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/4329514830288199852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=4329514830288199852&amp;isPopup=true' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4329514830288199852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4329514830288199852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/08/zeichen.html' title='Zeichen'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-4788263512566832510</id><published>2009-08-07T22:19:00.000+02:00</published><updated>2009-08-07T22:19:00.859+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausgegraben'/><title type='text'>Ausgegraben - Vertrauen</title><content type='html'>Mit endlos traurigen&lt;br /&gt;Augen siehst du mich an&lt;br /&gt;Weiß nicht, wo ich bin&lt;br /&gt;Was ich hier soll&lt;br /&gt;Es ist kalt und einsam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du drehst dich ab&lt;br /&gt;Wendest mir den Rücken zu&lt;br /&gt;Doch ich folge dir&lt;br /&gt;So gut es geht&lt;br /&gt;Ich kann nichts andres tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du gleitest fort&lt;br /&gt;Fernab in fremde, dunkle Welten&lt;br /&gt;Langsam und bedächtig&lt;br /&gt;Um nicht zu fallen&lt;br /&gt;Da Gesetze hier nichts gelten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erkenne nun&lt;br /&gt;Schattenhafte Wesen überall um mich&lt;br /&gt;Gequält schreiend&lt;br /&gt;Nach Vergeltung&lt;br /&gt;Vorm ungerechten Gericht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du schaust zurück&lt;br /&gt;Die Trauer in dir ist gewachsen&lt;br /&gt;In deinen Tränen spiegelt sich&lt;br /&gt;Mein entsetztes Gesicht&lt;br /&gt;Willst du mich etwa hier lassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe sie weinen&lt;br /&gt;Diese Seelen, voll tief geschlagener Wunden&lt;br /&gt;Sie machen mir Angst&lt;br /&gt;Bitte bring mich zurück!&lt;br /&gt;Doch du bist verschwunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So lange alleine&lt;br /&gt;Bin nun auch ich schon gefangen hier&lt;br /&gt;Der Schmerz zerstört mich&lt;br /&gt;Ich werde blind&lt;br /&gt;Und schreie nach dir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Anmerkung: Verfasst am 16.02.2004. &lt;br /&gt;Wiedergefunden auf einer alten Backup-CD.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-4788263512566832510?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/4788263512566832510/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=4788263512566832510&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4788263512566832510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4788263512566832510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/08/ausgegraben-vertrauen.html' title='Ausgegraben - Vertrauen'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-8674863620500619586</id><published>2009-08-04T19:19:00.000+02:00</published><updated>2009-08-04T19:19:00.591+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Tarot'/><title type='text'>Die Sonne</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s8b.directupload.net/images/user/090506/svw5xn3e.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 150px; height: 252px;" src="http://s8b.directupload.net/images/user/090506/svw5xn3e.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... schien die ganzen zehn Tage über. Selbst dann, wenn es draußen regnete und der Wind über die aufgewühlte Bucht fegte. Ich hätte damals nie gedacht, dass sowas möglich ist. Die Sonne saß neben mir, ließ sich durch das miese Wetter nicht beeindrucken und strahlte ihre Wärme und ihr Licht aus, als wäre es das normalste der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte sie noch nie so gesehen. Für mich war sie immer das aufdringliche, laute, andere Mädchen gewesen, das durch die Heirat meiner Tante in unsere Familie geworfen worden war. Sie war anders, hatte nie zu uns Kindern dazugepasst. Aber wir hatten ihr auch nie die Chance dazu gegeben.&lt;br /&gt;Jetzt musste ich mich zwangsläufig mit ihr beschäftigen. Sie war ein Jahr jünger als ich, blond, andauernd gut drauf und sehr gesprächig. Zu gesprächig. Zu weiblich. Wie konnte man sich nur mit 14 Jahren schon schminken, selbst wenn es dezent war. Während der sieben Stunden Autofahrt zur Ostsee hatte ich sie ausgeblendet, so gut es ging. Mich in mich zurückgezogen - nach außen hin ein Stein, in mir drin eine blühende Phantasiewelt. Während sie versuchte mir von ihrer leiblichen Mutter und ihren Halbgeschwistern zu erzählen, ritt ich auf einem Braunbären durch einen Wald voller Echsen und Schlingpflanzen, rettete ein Königreich und erlernte magische Fähigkeiten von einem Drachen, vor dem andere sich fürchteten. Ich war verdammt gut darin, mich in mich zurückzuziehen. Mein Schutzwall um mich herum war undurchdringlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis sie am nächsten Morgen nach dem Frühstück weinend auf ihrem Bett saß und mir erzählte, wie sehr sie ihren Vater und seine Frau, meine Tante, hasste.&lt;br /&gt;Auch, wenn ich neben ihr saß und sie im Arm hielt, während sie vom Schluchzen geschüttelt wurde, kam ich mir so vor, als hätte man mich gerade mit den Worten "Du packst das schon!" von einer Klippe gestoßen. Nein, ich packte das nicht. Ich hatte dieses Mädchen seitdem ich sie kenne geschnitten, verarscht und mies behandelt. Und jetzt erzählte sie ausgerechnet &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mir&lt;/span&gt; von ihren Problemen. Vertraute sich gerade &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mir&lt;/span&gt; an.&lt;br /&gt;Sie hatte durch ein zehnminütiges Gespräch meine sorgsam aufgebaute Festung einfach so hinweggefegt, als wäre sie eine ausgetrocknete Sandburg gewesen. Gleichzeitig strahlte sie mich aus ihrem verheulten Gesicht an, bedankte sich dafür, dass ich für sie da war und gab mir das Gefühl, es wirklich gepackt zu haben. Es war, als hätte sie mir einen Satz Flügel verpasst, denn auf einmal war alles ganz leicht um mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die darauffolgenden Tage verbrachten wir mit langen Spaziergängen am Strand. Wir liefen stundenlang einfach durch die Brandung, mal in ernste Gespräche vertieft, mal jeder mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt. Aber niemals alleine.&lt;br /&gt;Die Abende verbrachten wir damit, lange Briefe zu schreiben. Ich begann damit, ein Tagebuch zu führen. Während wir schrieben wärmten wir uns gegenseitig die durch Muschelschalen zerkratzen Füße, manchmal lasen wir uns Ausschnitte aus unseren Briefen vor oder erzählten uns Geschichten.&lt;br /&gt;Die Nächte verbrachten wir nebeneinander, wir hatten die Betten zusammengeschoben. Als wäre es ganz normal schlang sie ihre Arme um mich und lehnte ihr Gesicht in meinen Nacken. Es dauerte ein paar Tage, bis ich den Körperkontakt gewohnt war und mich auch selber an sie kuschelte, wenn mir kalt wurde. Manchmal schlichen wir uns an den Strand, hielten nach Sternschnuppen ausschau oder sprangen nackt in die silbrige Ostsee, um uns danach an einem kleinen Feuer am stillen Strand zu wärmen.&lt;br /&gt;Nach weniger als einer Woche hatte sich ein starkes Band zwischen uns gebildet. Man konnte es fast schon mit Händen greifen. Ich hatte das Gefühl, sie so gut zu kennen wie keinen anderen Menschen, sogar besser, als ich mich selbst kannte. Und ich wusste auch, dass auch sie mich besser verstand, als ich es tat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abschied fiel uns beiden schwer, da wir weit auseinander wohnten und uns nicht oft würden sehen können. Wir versprachen uns, uns gegenseitig Briefe zu schreiben und tauschten die Ketten aus, die wir ursprünglich jeder für sich selbst aus Hühnergöttern vom Strand geknüpft hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich heute traurig bin oder mich alleine fühle, dann nehme ich einen ihrer vielen Briefe, die sie in den vergangenen fünf Jahren geschrieben hat. Jeder einzelne ist bemalt, enthält ein separates Blatt mit einem ermutigenden Spruch oder einer Zeichnung, und zaubert mir schon duch den Anblick ein Lächeln ins Gesicht.&lt;br /&gt;Ich weiß nicht ob ich ihr jemals gesagt habe, wie dankbar ich ihr bin. Ich habe von ihr gelernt, den Augenblick zu genießen, das Positive am Leben zu sehen. Freundschaft aufzubauen, anderen Menschen gegenüber offen zu sein. Mich selbst zu mögen. Zu strahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie hat mir die Sonne in meinem Leben gezeigt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-8674863620500619586?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/8674863620500619586/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=8674863620500619586&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8674863620500619586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8674863620500619586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/08/die-sonne.html' title='Die Sonne'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-5602297855472577303</id><published>2009-07-25T13:00:00.000+02:00</published><updated>2009-07-25T13:00:04.347+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausgegraben'/><title type='text'>Ausgegraben - Fallende Engel</title><content type='html'>Fallende Engel, am Rande der Zeit&lt;br /&gt;Wollen Vergeltung, für alles bereit.&lt;br /&gt;Ihre Blicke durchdringend, ihr Herz ist Eiskalt,&lt;br /&gt;Sie kennen kein Erbarmen, sie kennen nur Gewalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fallende Engel, vollkommene Qual,&lt;br /&gt;Zerrissene Flügel, Federn im All.&lt;br /&gt;Ihr Neid auf die Menschen wird nie verflogen sein,&lt;br /&gt;Ihre Verächtung wächst, Sie woll'n brechen ihr Gebein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefallene Engel, durch sie steht alles in Flammen,&lt;br /&gt;Zerstörten die Zivilisation, konnten die Menschen Bannen.&lt;br /&gt;Gefallene Engel, mussten ertragen nur Spott,&lt;br /&gt;Wollen Vergeltung am einst mächtigen Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Verfasst am 05.09.2004.&lt;br /&gt;Wiedergefunden auf einer alten Backup-CD.  Das Gedicht war ein gemeinsames Projekt mit einem damals guten Freund von mir.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-5602297855472577303?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/5602297855472577303/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=5602297855472577303&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5602297855472577303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5602297855472577303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/07/ausgegraben-fallende-engel.html' title='Ausgegraben - Fallende Engel'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-5368913200291369939</id><published>2009-07-22T08:14:00.006+02:00</published><updated>2009-07-22T16:15:51.509+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kurze Geschichten'/><title type='text'>Das Feuermädchen</title><content type='html'>"Gibt das her, du törichtes Ding!"&lt;br /&gt;Wütend wurden ihr die Steine aus der Hand gerissen.&lt;br /&gt;"Das ist noch nichts für einfältige Gören wie dich! Am Ende steckst du noch das ganze Haus in Brand!"&lt;br /&gt;Stampfend entfernten sich die Schritte von ihr, ebenso wie die zeternde Stimme. Und ihre Feuersteine. Eine Tür wurde ins Schloss geschlagen.&lt;br /&gt;Emily war wieder alleine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hatte sie alles, was sie sich wünschen konnte. Ein Dach über dem Kopf, das nebenbei auch noch ein dreistöckiges Haus, beinahe ein Anwesen, vor Wind und Wetter schützte; ein eigenes Zimmer, vollgestellt mit dem neuesten Spielzeug. Fast jede Woche bekam sie eine neue Puppe. Ihr Kleiderschrank platzte fast, und sie hatte nicht nur ihre Amme, die nach ihr sah, sondern auch eine eigens ihr zugewiesene Dienerin, die sogar im selben Alter war. Ihr Eltern dachten wohl, dass sich dadurch eine Freundschaft zwischen den beiden bilden könnte.&lt;br /&gt;Doch beide hatten bereits nach kurzer Zeit die Lust am Umgang mit dem sonderbaren, blassen Mädchen verloren. Und Emily hatte sich erst nie für diese beiden gackernden Hühner interessiert, die in ihr Zimmer marschiert kamen und ihre Ruhe mit gekünstelter, honigsüßer Lebensfreude besudeln wollten. Der Priester hatte ihr vorgeworfen, von Neid auf sie zerfressen zu sein, weil sie laufen konnten und Spaß hatten. Und dass sie diese Sünde beichten müsse, wenn sie nicht in der Hölle schmoren wollte. Doch Emily hatte nur schweigend dagesessen und ihre Bettdecke angestarrt, unter der sich schon ihr ganzes Leben lang ihre gefühllosen Beine verbargen.&lt;br /&gt;Nein, sie würde nicht beichten. Sie fürchtete die Hölle nicht, im Gegenteil. Beschrieb man es ihr, kam es ihr wie eine einzige Gnade vor, wenn sie nach ihrem Leben dort hinkäme. Alles voller tanzender, zuckender Flammen. Sie war sich sicher, wenn auch nur ein einziger Funke dieses überirdischen Feuers auf ihre blanke Haut flöge, er würde ihre Beine zum Leben erwecken. Sie würde es spüren können. Wenn ihre Beine sich vor Schmerzen winden und unter ihr zucken, dann würde sie es genießen. Sie würde im Tod endlich leben.&lt;br /&gt;So träumte Emily tagsüber vor sich hin, wenn sie ihrer neuesten Puppe die Beine ausriss und wieder annähte. Aber eigentlich wollte sie nicht sterben, und eigentlich machten ihr ihre Gedanken auch ein wenig Angst. Wenn sie nachts schweißgebadet aufwachte, weil ein Feuer im Traum sie verzehrte, dann schlug sie zitternd ihre Bettdecke zurück und holte aus ihrem Versteck unter der Matraze ihre beiden einzigen Freunde, die Feuersteine. Mit pochendem Herzen klopfte sie dann immer, so leise wie möglich, die kühlen Brocken gegeneinander, so dass entgegen allen ihr schlüssigen Gesetzen aus diesen leblosen, kalten Steinen ein heißer, wirbelnder Funke sprang, der sich auf eines ihrer Beine setzte und dort fast sofort verglimmte. Ihre Beine waren mittlerweile gesprenkelt mit kleinen Brandnarben, doch es kümmerte sie nicht. Solange sie den Schmerz nicht spürte wusste sie, dass sie noch am Leben war und das Feuer ihr immernoch nichts anhaben konnte. Von einigen Monaten war sie im Winter nach draußen gebracht worden, doch die Schneeflocken hatten genauso wenig Eindruck auf ihrer Haut hinterlassen, wie die glühenden Steinsplitter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch jetzt war sie alleine. Ihre Amme hatte sie nachts erwischt, als sie wieder die Feuersteine gegeneinandergeschlagen hatte. Wahrscheinlich würde die Amme es Emilys Vater erzählen, ihrer Mutter, ihrer Dienerin und allen im Haus. Es würde fast unmöglich sein, an neue Feuersteine zu kommen. Seufzend lehnte sie sich in ihre Kissen. Ohne die Funken, das Feuer und das leise Knistern, wenn sich etwas in ihre taube Haut schmorte, wollte sie sich ihr Dasein gar nicht vorstellen.&lt;br /&gt;Ihr Blick fiel auf den verstaubten Kamin. Jetzt, im Juli, käme niemand auf die Idee, ihr Zimmer heizen zu wollen. Seufzend lehnte sie sich zurück und schloss die Augen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wind schnitt eisig durch die Gassen und zerschmetterte die aufgeregten Rufe an den Hauswänden, die sich gebrochen in die schwarze Nachtluft mischten. Der Rauchgeruch hatte den ganzen Ort aus seinem Schlaf geweckt, die Feuerglocke tönte unentwegt. Das große Haus stand in Flammen. Viele drängten sich um das Haus und gaben gefüllte Wassereimer von Hand zu Hand, eifrig darum bemüht, den tobenden Flammen einhalt zu gebieten.&lt;br /&gt;"Seht!"&lt;br /&gt;Der Ruf zerschnitt den tobenden Lärm des Feuers und schien sich wie eiserne Stille über die Szene zu legen. Wassereimer wurden vor Entsetzen fallen gelassen. Niemand sagte mehr etwas.&lt;br /&gt;In einem Fenster des Erdgeschosses, dort, wo das Feuer am heftigsten wütete und die Luft in wirbelnden Strömen verschlang, erschien eine junge Frau. Sie schien zu dem Rauschen des Feuers zu tanzen, im Takt der berstenden Balken, die begleitet von Funkenregen von der Decke brachen. Ihre Kleidung und ihre Haare waren bereits verbrannt, ihre gesamte Haut stand in Flammen.&lt;br /&gt;Die Bewohner waren unfähig, ihre Blicke von dem bizarren Tanz loszureißen. Immer wieder zuckten die Beine, die Knie beugten und streckten sich zu einer unhörbaren, infernalen Musik. Sie riss ihre Arme nach oben, um sie danach gleich wieder eng vor ihrer Brust anzuwinkeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man heute jemanden aus dem Ort nach den Geschehnissen fragt, wird er antworten, dass Emilys Leiche nie unter den Haustrümmern gefunden wurde. Er wird sagen, dass viele aus dem Ort schwören können, dass die junge Frau im Fenster, fast noch ein Mädchen, gelächelt habe, als sie verbrannte.&lt;br /&gt;Und wenn man es hören will wird er auch sagen, dass seitdem in jedem Kamin der Stadt, ganz in sich versunken und ohne Hast, ein Mädchen aus Feuer mit den Flammen tanzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s12b.directupload.net/images/user/090722/jbyzdoik.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 138px; height: 174px;" src="http://s12b.directupload.net/images/user/090722/jbyzdoik.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-5368913200291369939?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/5368913200291369939/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=5368913200291369939&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5368913200291369939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5368913200291369939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/07/das-feuermadchen.html' title='Das Feuermädchen'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-4576929356134755020</id><published>2009-07-12T14:00:00.001+02:00</published><updated>2009-07-12T14:00:03.132+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausgegraben'/><title type='text'>Ausgegraben - Orpheus und Eurydike</title><content type='html'>Tiefe Stille hat sich über die Erde gelegt.&lt;br /&gt;Die Vögel verbreiten ihre Gesänge nicht mehr, die Blätter der Bäume fallen wie Tränen zur Erde, die Flüsse und Bäche rauschen nicht mehr, und aus den Städten ertönt kein Lachen mehr. Menschen, Tiere, und die Natur trauern gemeinsam aufgrund der Tragödie, die sich kurz zuvor ereignete.&lt;br /&gt;Selbst im Tartaros, der Unterwelt, ist die Stimmung gedrückter als sonst.&lt;br /&gt;Der Fährmann Charon setzt gerade die Seele eines frisch Verstorbenen über den reißenden Fluss Styx in das Totenreich über. Obwohl er sonst nur manchmal mit seinem Freund Kerberos redet, erkundigt er sich bei diesem Schatten nach den Geschehnissen, die die Welt so verdüsterten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Ich kenne zwar die Geschichte in ihren Grundzügen, aber ich würde gerne die ganze Tragödie um Orpheus und Eurydike hören. Erzähl mir doch bitte wie es anfing, aber vor allem, wie es endete; währenddessen bringe ich dich herüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Wie du vielleicht weißt, war Orpheus der Sohn des Flussgottes Öagros und der Kalliope, welche die bezaubernde Muse der Dichtkunst ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Ja, daran erinnere ich mich... wegen dieser besonderen Abstammung hatte er ein unglaubliches musikalisches Talent. Um dieses zu unterstützen schenkte Apollon ihm persönlich seine Leier, nicht wahr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Ja, genau. Auf der Leier spielte er so wunderschön und sang mit der herrlichsten Stimme dazu, so dass nicht nur Menschen und wilde Tiere, sondern sogar Bäume und leblose Felsen zu ihm eilten, um ihm andächtig zu lauschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Verliebte sich dann nicht die Wassernymphe Eurydike in ihn? Ihre unübertreffliche Schönheit hat Orpheus sicherlich in ihren Bann gezogen, so wie ich die Menschen kenne...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: „In ihren Bann“ ist etwas falsch, es war wirklich richtige Liebe. So etwas habe ich noch nie erlebt... Natürlich heirateten die beiden, doch ihr bisheriges Glück endete bald...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Sie starb sehr früh, ich weiß... Ihre Seele saß so unglaublich jung und schön, aber leider auch ebenso traurig in meinem Boot und ließ sich schweigend und weinend hinüberfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: In der Tat, Thanatos holte sie viel zu früh; eines Tages, als Orpheus nicht im Haus war, sehnte sie sich nach ihren alten Freunden, den Nymphen, nach den saftig grünen Wiesen, die Blütenduft verströmten, und den murmelnden Quellen und Bächen. Darum beeilte sie sich voller Vorfreude und achtete nicht darauf, wo sie hintrat...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Oh jeh... Ich ahne schon, was jetzt kommt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Du vermutest wahrscheinlich richtig: Sie trat auf eine giftige Natter, welche ihr darauf in ihre zarte Ferse biss. An dem Gift starb sie, fern von ihrem geliebten Mann, ganz alleine dort in dieser Wiese.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Ihre Seele fand hierher und wurde von mir hinüber in die Totenwelt gebracht. Kein Wunder dass sie so bitterlich weinte, wenn sie sich nicht einmal von ihrem Gatten verabschieden konnte... Ihr Menschen seid da ja eigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Nenn uns nur eigen, im Gegensatz zu dir haben wir eben noch Gefühle!&lt;br /&gt;Aber der Teil, der sich hier unten abspielt, ist mir weitgehend unbekannt... Orpheus wagte sich hier herunter, nicht wahr? Wie ist er an Kerberos, dem Wächter der Unterwelt vorbeigekommen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Mit der einzigen Waffe, die er besaß: Seiner Musik. Er schaffte es, meinen sonst so wachsamen Freund mit den Klängen seiner Leier so zu beruhigen, dass schließlich alle drei Köpfe des Hundes schliefen. So konnte er ungehindert an ihm vorbei zu mir gelangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Du hast ihn doch sicher auch nicht einfach so ohne weiteres durchgelassen, oder bist du bei seinem Elend etwa weich geworden, und hast ihm seine Bitte erfüllt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Natürlich habe ich mich zuerst geweigert! Hades vertraut mir schließlich. Aber als er dann anfing, ein so schönes, und doch gleichzeitig so trauriges Lied zu singen, habe ich sogar....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Na? Was hast du?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: ...Ich habe geweint. Ansonsten treffen mich menschliche Schicksale wenig, egal ob Kind, Frau oder König, sie sind mir weitgehend egal. Du kannst also verstehen, warum mich seine Geschichte so interessiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Ja, natürlich. Aber jetzt erzähl weiter, was passierte, als du ihn hinübergebracht hast? Ist er zu Hades, dem Herrn und Gott der Unterwelt, und Persephone, seiner Frau gelangt? Was hat er da gemacht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Er hat gesungen, was sonst.&lt;br /&gt;Allerdings ein so gewaltiges Lied, in dem er seinen Schmerz, seine Trauer, all seine Gefühle freiließ. Die Wände des Tartaros hallten davon, und so konnte jeder es hören; Sisyphos, der sich auf seinen tückischen Stein setzte, Thantalus, der seinen unstillbaren Hunger und Durst vergaß, und die Danaiden, die aufhörten, das löchrige Fass zu füllen. Und das nur, um den Klängen und dem Wehgesang des Orpheus um seine Frau zu hören, bei dem sie ihr eigenes Leid vergaßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Wie gerne hätte ich dieses Klagelied gehört... Bei dem, was du da erzählst, Charon, wäre es ein Wunder gewesen, hätte Hades ihm seinen Wunsch, Eurydike wieder unter die Lebenden holen zu dürfen, verweigert. Selbst der unerbittlichste der Götter muss doch durch dieses Elend aufzuweichen zu sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Du hast Recht, er erhörte seinen Wunsch. Aber er stellte eine Bedingung...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Nun sag schon, was für eine Bedingung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Orpheus durfte sich nicht zu seiner Frau umdrehen, wenn er sie herausführte. Erst, wenn das Sonnenlicht sie wieder umhüllte, durfte er sich nach ihr umsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Er... er bestand diese Prüfung nicht, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Wie auch? Hier im Tartaros sind die Gewölbe so  groß und verworren, dass jedes Geräusch gleichsam von ihnen verschluckt wird. So lauschte Orpheus vergeblich nach einem Atem, einem Schritt, oder einem Rascheln von Eurydikes Gewand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Ihn überkamen bestimmt Zweifel, ob seine geliebte Frau ihm noch folgt, oder ob er sie in dem Gewirr dieser Gänge schon verloren hat, nicht wahr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Genau so war es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Und dann... dann drehte er sich um, aus Sehnsucht, Liebe, und Angst... &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.meaus.com/euridice-and-orpheus.JPEG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 166px; height: 143px;" src="http://www.meaus.com/euridice-and-orpheus.JPEG" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und so verlor er sie, habe ich Recht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Ja, hast du. Sie waren nicht weit von hier, ich konnte es beobachten: Den glücklichen Ausdruck auf Orpheus’ Gesicht, als er seine Frau erblickte; und danach wieder die Verzweiflung, als sie sich direkt vor seinen Augen verblasse und zurück in die Totenwelt entschwand... Wo sie eben auch hingehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Orpheus beschrieb es nachher in einem Lied, das er oft sang... von einem kurzen, kühlen Windhauch auf seiner Stirn, der der letzte Kuss seiner Frau war... Und wie er sieben Tage und sieben Nächte lang hier an der Styx umherirrte, und immer wieder Eurydikes Namen rief, bis er schließlich wieder in die Welt der Lebenden fand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Das stimmt. Bis hierher kannte ich die Geschichte ja in etwa, aber was geschah dann? Verzeih mir die vielen Fragen, aber erst kurz vor dir brachte ich ihn hier herüber; zum zweiten Mal also, aber er war wirklich tot, umgewandelt zu einem Schatten, der vieles erleiden musste... Was ist mit ihm passiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Sein Tod war schrecklich, selbst mir fällt es schwer, darüber zu reden; wie könnte dann er, der das alles erdulden musste, etwas darüber berichten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Wie war es denn nun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Du musst wissen, in der Oberwelt rührte er keine Frau mehr an, egal wie schön oder fleißig sie war. Er dachte immerzu nur an seine Eurydike. Als er einmal in einem kleinen Hain saß, kamen Mänaden, das Gefolge des Dionysos, die ihrem Gott zu Ehren ein Fest feierten. In ihrer Tollheit und Wut darüber, dass Orpheus nicht mit ihnen feiern wollte, und jede Frau verweigerte, schleuderten sie schwere, harte Steine nach ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Sie haben ihn also zu Tode gesteinigt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schatten&lt;/span&gt;: Ja... Am Ende war sein Körper regelrecht zerfetzt. Einzig sein Kopf und seine Leier blieben unbeschädigt, und der Kopf rief immerzu Eurydikes Namen. Deswegen warfen die Mänaden sie in die Wogen eines tiefen Flusses.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Charon&lt;/span&gt;: Ach so, so war das... Ich kenne wirklich eine Menge Todesarten, aber gesteinigt werden ist eine der schlimmsten. Ich bin froh, das er in der Totenwelt wieder mit seiner geliebten Eurydike spazieren gehen kann; das Schicksal der beiden hat es tatsächlich geschafft, mich etwas sentimental werden zu lassen...&lt;br /&gt;Aber sag mir: Woher weißt du das alles? Warst du dabei, als er umkam?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da setzt das Boot schon am anderen Ufer der Styx an, und der Schatten eilt zu seinen früher verstorbenen Verwandten und Freunden, die ihn mit ausgebreiteten Armen erwarten.&lt;br /&gt;Der Kopf und die Leier des Orpheus aber trieben auf dem Meer umher, bis sie auf der Insel Lesbos strandeten.&lt;br /&gt;Dort begruben die Bewohner das Haupt aus Mitleid, damit es nicht immer nach der Geliebten rufen müsse. Seit dem singen die Nachtigallen und Zikaden auf Lesbos um das Vielfache lieblicher als anderswo, und die Insel ist die Heimat viele hervorragender Musiker, Dichter und Künstler, so wie von Sappho.&lt;br /&gt;Die Leier aber wurde in das Heiligtum des Apoll gebracht, so dass der Gott sie als Sternbild an den nächtlichen Himmel hängte, wo sie immer noch strahlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung:&lt;br /&gt;Verfasst am 12.07.2004.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wiedergefunden auf einer alten Backup-CD.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Text wurde im Rahmen einer Suggestopädie-Sitzung von einer Klassenkameradin und mir vorbereitet. Im Lateinunterricht wurden antike Mythen und Sagen auf diese Art behandelt, und ich muss sagen, dass ich erstaunlich viel davon behalten habe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Text wird zweimal durchgelesen. Beim ersten mal liest die Klasse nach einer Entspannungsübung mit, dabei läuft relativ schnelle, klassische Musik. Beim zweiten mal lesen nur die beiden "Verfasser" den Dialog vor, die Klasse liegt auf Decken oder Matten auf dem Boden und hört nur zu, während ruhige Entspannungsmusik läuft.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;...ich muss wohl nicht erwähnen, dass ich in dem Jahr die besten Lateinnoten meines Lebens hatte...? ^^&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-4576929356134755020?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/4576929356134755020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=4576929356134755020&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4576929356134755020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4576929356134755020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/07/ausgegraben-orpheus-und-eurydike.html' title='Ausgegraben - Orpheus und Eurydike'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-4638866163171183211</id><published>2009-07-11T16:45:00.003+02:00</published><updated>2009-07-11T17:03:51.739+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Tarot'/><title type='text'>Die Cheffin</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s10b.directupload.net/images/user/090506/94vx6luo.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 150px; height: 253px;" src="http://s10b.directupload.net/images/user/090506/94vx6luo.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... trägt ihre Haare ausnahmsweise offen, als sie im Licht der aufgehenden Sonne die Gartentreppe zu mir an die kleine Schaukel läuft. Die Welt besteht in dem Moment nur aus golden leuchtenden Haaren und ihrem Lächeln, mit dem sie mich ansieht.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;Zu verschwommen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;... klinkt sich einfach mit dem zweiten Haustelefon ein, als ich mit einem Freund telefoniere. "Ich wollte dir nur sagen, dass das heute Mittag nich so gemeint war. Ich glaub' nicht, dass du eine schlechte Mutter wärst, du wärst nur keine Glucke, die ihre Kinder vom Reiten zum Klavierunterricht fährt." Es stört sie nicht, dass man am anderen, dritten Ende der Leitung alles mithören kann.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;Zu eingegrenzt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;... steht auf dem Balkon und beobachtet die kleine Klassenfeier meines Bruders. Obwohl ich zwei Jahre jünger bin als alle anderen, darf ich auch mit ihnen, der großen, erwachsenen 8. Klasse, in unserem Garten feiern. Plötzlich höre ich die Stimme meiner Mutter. "Braucht ihr noch was? Kuchen, Limo, Kondome?"&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;Zu unpassend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;... war schlecht in der Schule, hat aber trotzdem ihr Abitur geschafft. Sie hat das Studium der Klassischen Archäologie mit einem Magistertitel abgeschlossen, geheiratet und etwa 13 Jahre Kinderpause eingeschoben. Als mein Bruder und ich selbstständiger wurden, begann sie eine Ausbildung zur Übungsleiterin und gab Sportstunden für halbtagsbeschäftigte Hausfrauen im Dorfverein. Sie nahm einen Job in einer Nachmittagsbetreuung für Kinder mit Migrationshintergrund an. Jetzt arbeitet sie als Arbeitsvermittlerin bei der Arge.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;Zu sachlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;... krempelt meine Jeans hoch, um sich mein Aua anzusehen. Sie pustet ein paar mal auf mein Knie und sieht mich dann an. Mit ihren Händen wischt sie mir die Tränen aus dem Gesicht. "Och Muckelchen, das tut bestimmt weh, hm? Aber es ist nicht schlimm, nur eine kleine Schürfwunde. Morgen spürst du davon schon gar nichts mehr, wetten?"&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;Zu normal.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;... bereitet alles für den nächsten Morgen vor. Durch den kleinen Spalt von meiner angelehnten Tür fällt nicht nur das weiche Flurlicht, sondern dringen auch die Töne von ihr aus der Küche. Ich höre das Klopfen des Kaffeelöffels, als sie das letzte Pulver in die Maschine gefüllt hat, höre die Holzstühle auf dem Laminatboden kratzen und warte nur auf das charakteristische "pling - klonk" und das darauffolgende Rascheln von Plastikfolie. "Pling", der erste Löffel in meine rote Müslischale - "Plonk", der zweite Löffel in der blauen Müslischale meines Bruders.&lt;br /&gt;Manchmal höre ich das Rascheln der Cornflakes schon gar nicht mehr. Zu hören, wie meine Mutter sich um alles kümmert, beruhigt mich und begleitet mich Abend für Abend in den Schlaf.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;Zu... Ach, ich weiß auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Seit Tagen schon sitze ich am Rechner oder meinem Notizbuch und überlege, was ich zu der Rolle schreiben kann, die meine Mutter in meinem Leben einnimmt. Sicher, Eltern haben immer einen großen Einfluss auf ihre Kinder, und es ist kaum möglich, diese tatsächlich uneingeschränkte Liebe in Worte zu fassen.&lt;br /&gt;Aber bei meinem &lt;a href="http://changingthemood.blogspot.com/2009/06/der-chef.html"&gt;Vater&lt;/a&gt; gab es bestimmte Erinnerungen, die die Stimmung vermitteln können, oder zumindest einen tiefen Einblick geben. Mit meinem Vater habe ich bisher nicht allzu viel Zeit verbracht, aber dafür umso intensiver.&lt;br /&gt;Meine Mutter dagegen war immer irgendwie da. Nicht nur, wenn man sie gebraucht hat, sondern auch, wenn alles in Ordnung war und man nicht viel reden musste. Ich habe keine besonders herausstechende Erinnerung, die unsere Bindung zeigt, dafür aber sehr viele. Jede zeigt einen anderen Aspekt, mit dem sie auch mich geprägt hat. Also hab ich alle zusammengeknüllten Blätter geglättet, die gelöschten Dateien aus dem Papierkorb wiederhergestellt und die angefangenen Texte zusammengefügt. Sie geben nur einen kleinen Einblick in die große Fülle dessen, was ich bisher von meiner Mutter gelernt habe und hoffentlich noch lernen werde.&lt;br /&gt;Sie ist um Harmonie bemüht, will auch die lächerlichsten, kleinsten Missverständnisse zweifelsfrei aus dem Weg räumen. Sie schämt sich für kaum etwas, sondern ist ein offener, warmherziger Mensch und sagt, was sie denkt. Bevor sie ein Thema totschweigt, zieht sie es lieber ins Lächerliche, damit man leichter darüber reden kann, nur um dann festzustellen, dass alles in Ordnung ist. Sie ist ehrgeizig, anpassungsfähig, sozial und immer da, wenn man sie braucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es macht mir nichts aus, dass ich keinen zusammenhängenden, Tränen in die Augen treibenden Text über meine Mutter schreiben kann. Sie ist trotzdem mein Vorbild, und ich liebe sie für all die kleinen Mosaiksteinchen, die sie mir in meine Erinnerungen gegeben hat. Das Bild, das ich von ihr habe, kann nicht liebevoller sein. Das ist das, was wirklich zählt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-4638866163171183211?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/4638866163171183211/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=4638866163171183211&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4638866163171183211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4638866163171183211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/07/die-cheffin.html' title='Die Cheffin'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-2064463355216810301</id><published>2009-07-08T11:23:00.007+02:00</published><updated>2009-07-22T16:17:11.931+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kurze Geschichten'/><title type='text'>Das Päckchen</title><content type='html'>Die Sonne tanzte auf seinen Wimpern. Ihre Strahlen gaben sich alle Mühe, sein Lid anzuheben und ihm ein fröhliches "Heute wird ein schöner Tag, steh' auf!" zwischen seine braune Iris zu schreiben.&lt;br /&gt;Aber seine Augen blieben fest geschlossen, obwohl er schon seit zu vielen Stunden wach war. Hinter seinen Lidern hatte er schon die Dämmerung nahen sehen, und durch das auf seine Ohren gepresste Kissen hindurch den Ruf einer frühen Amsel gehört. Doch für ihn gab es keinen Wurm zu fangen, weder hier im zerwühlten Bett, noch draußen im glitzernden Tau auf der dampfenden Wiese. Und wenn doch, es wäre ihm unendlich egal.&lt;br /&gt;Die Amsel pfiff noch immer vor sich hin. Erzählte allen, die es nicht wissen wollten, vom anbrechenden Tag und ihrer Paarungsbereitschaft. Vom Frühling, der endlich angebrochen war. Vom tollen Sommer, der noch kommen würde. Und vom glitzernden Tau auf der Fensterscheibe, in dem sich die Sonnenstrahlen brachen und kleine Regenbögen aufs Gesicht warfen. Wie sollte man bei so einer Reizüberflutung nur endlich schlafen können.&lt;br /&gt;Resigniert seufzte er. Er würde doch aufstehen und die Vorhänge schließen müssen. Seine linke Schläfe stach verräterisch, seine Halswirbel verlangten knackend nach erholsamer Ruhe und seine Augen waren verklebt und blinzelten gegen das Licht vom Fenster an, als er aufstand. Oder zumindest versuchte, aufzustehen. Kaum verlagerte er sein Gewicht auf den Fuß, der schon aus dem Bett baumelte, rutschte eben dieser auf irgendetwas eisig kaltem aus.&lt;br /&gt;Zum Nachhall des metallischen Gefühls an seiner Fußsohle gesellte sich der metallene Geschmack seines Blutes in seinem Mund. Er war der Länge nach auf den Boden geschlagen, unfähig, sich mit den Händen abzufangen.&lt;br /&gt;Stöhnend rieb er sich den Kopf und zwang sich, das Blut runter zu schlucken. Er spürte, wie seine Zunge rund um die kleine Bisswunde schon anfing, zu schwellen. Kurz fühlte er sich an seine Kindheit zurückerinnert, in der er sich so oft beim Essen in die Backe oder auf die Zunge gebissen hatte, dass er es fast gewöhnt war.&lt;br /&gt;Ein Lächeln, das sich ob dieser Erinnerung auf seine Lippen geschlichen hätte, wurde jedoch durch die Frage verdrängt, worauf er ausgerutscht war. Er konnte sich nicht erinnern, etwas vor sein Bett gestellt zu haben, schon gar nicht so, dass er am Morgen mit Sicherheit darüber stolpern würde. Mit einer Hand schirmte er sein Gesicht vor der Sonne ab, während er sich mit der anderen vom Boden hochstemmte, bis er auf seinen Knien saß und sich umsah. Er musste erst ein paar mal blinzeln, bis die kleinen Sternchen verschwunden waren, die sich immer in sein Blickfeld mischten, doch dann entdeckte er das, wonach er gesucht hatte.&lt;br /&gt;Es war ein bisschen unter sein Bett gerutscht und hing voller Spinnenweben und Staubflusen, als er es vorsichtig zu sich zog. Im Inneren klackerte etwas leise, die Oberfläche fühlte sich immernoch kalt an. Doch sie nahm die Wärme seiner Hände schnell an, so dass es sich plötzlich so anfühlte, als hätte er einen Klotz aus der ihn umgebenden Luft in den Händen. Das Wort "unfassbar" kam ihm in den Sinn, und es passte auf dieses eine &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ding&lt;/span&gt; viel besser als auf alles andere, was er jemals in seinem Leben gesehen hatte. Es war nicht nur so, dass er nach kurzer Zeit das Gefühl hatte, ein schweres Nichts in den Händen zu halten, nein. Er konnte es auch nicht wirklich so wahrnehmen, wie man einen normalen Gegenstand sah. Die Form schien sich zu verändern. Kaum hatte er einen perfekten Quader erkannt, bemerkte er eine gekrümmte Seite, die sich ausbeulte und es eher wie eine Kugel aussehen ließ. Dem widersprachen jedoch die glatten, perfekt ebenen Seiten, die ihm dann auffielen. Aber eine runde Scheibe war es auch nicht, denn es hatte eindeutig Ecken und Kanten, die wie mit einem Winkelmesser perfekt saßen.&lt;br /&gt;Zuerst schob er es auf das diffuse, bunte Licht in seinem Zimmer, dass er die Farbe des seltsamen Päckchens nicht bestimmen konnte.  Anfangs erschien es ihm wie ein ödes, normales grau, wie von einem wolkenverhangenen Tag. Doch dann stach ein anderer Ton heraus, ein zartes, schwaches lila. Kaum drehte er das Päckchen in den Händen, wechselte die Farbe in einen schüchternen Braunton. Drehte er es zurück, sah es fast schwarz aus, und von Lila war keine Spur mehr zu erkennen. Es war wie eine perfekte optische Täuschung. Kaum meinte man, es erkannt zu haben, entzog es sich der sicheren Wahrnehmung. Ohne sich tatsächlich zu ändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich jagte ein eisiger Schauer über seinen Rücken. Er war so versunken darin, dieses Päckchen zu untersuchen, dass ihn diese Frage wie ein Blitz traf.&lt;br /&gt;Wer hatte es dorthin gelegt?&lt;br /&gt;Er war die ganze Nacht über wach gewesen, hatte sich zwischen den Laken und Decken herumgewälzt und keinen Schlaf gefunden. Es war unmöglich, dass sich irgendjemand unbemerkt direkt an sein Bett geschlichen und das Päckchen dort abgelegt hatte. Verunsichert und nachdenklich sah er sich um und stand langsam auf, das seltsame Ding fest an seinen Brustkorb gepresst. Lautlos schlich er durch seine eigene Wohnung und überprüfte sämtliche Fenster und Türen. Achtete auf jedes Detail, sah sich um, ob irgendetwas verschoben worden war.&lt;br /&gt;Doch wer auch immer es ihm gebracht haben sollte, er war nicht mehr da und hatte auch nichts geändert. In seiner Wohnung war alles wie am Abend zuvor. Verschlossen, verriegelt, aufgeräumt, intakt.&lt;br /&gt;Er wusste nicht, ob er erleichtert oder besorgt sein sollte, also setzte er sich ratlos auf sein Bett und platzierte das Päckchen auf seinem Schoß. Wieder klackte es leise bei der Bewegung, so als würde sich darin irgendetwas lose bewegen. Er wurde neugierig. Päckchen sind dazu da, etwas hinein zu tun. Etwas darin zu verschicken oder etwas aufzubewahren. Aber es ist immer etwas darin, damit man es herausholen kann. Nach kurzem Zögern suchte er einen Schlitz, an dem er es aufreißen konnte. Oder einen Faltmechanismus wie bei den Paketen von der Post. Oder ein Schloss, einen Riegel, irgendetwas, wo er es öffnen konnte.&lt;br /&gt;Doch es war auf allen Seiten makellos, die Oberfläche war so glatt wie polierter Marmor. Eigentlich überraschte es ihn nicht. Dass dieses Päckchen nicht normal war, hatte er mittlerweile gemerkt. Aber es hatte seine Neugier angefacht und seinen Ehrgeiz geweckt. Eine gefährliche Kombination.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er verbrachte den gesamten Tag in seiner Wohnung, einzig damit beschäftigt, das Päckchen zu öffnen. Nachdem weder Scheren noch Messer eine sichtbare Wirkung zeigten, ging er zu immer ausgefalleneren Methoden über. Er versuchte, es von außen anzuzünden. Er holte seinen Akkubohrer. Warf es gegen die Wand, legte es in einen Türspalt und schmiss die Tür zu, sprang darauf herum.  Er stellte es in den Ofen, in der Hoffnung, dass sich die Luft im Inneren ausdehnt und das Päckchen aufsprengt. Er biss hinein, kratzte sich alle Fingernägel kaputt und fiel schließlich erschöpft und vor Frustration weinend auf sein Bett. Das unversehrte Päckchen immernoch in den Händen. Nichteinmal einen Kratzer hatte es abbekommen, keine einzige Schramme. In der dunklen Wohnung war es wahrscheinlich das einzige, das nicht kaputt war, doch er konnte und wollte nicht nachsehen, da es bereits nachts war und all seine Glühbirnen durch misslungene Versuche, das Päckchen mit Elektrizität zu öffnen, in Scherben auf dem Boden lagen.&lt;br /&gt;Er war überzeugter denn je, dass sich alles erklären würde, wenn er nur endlich dieses eine, verdammte Päckchen öffnen könnte. Über verschiedenen Ideen, wie er dies bewerkstelligen könnte, schlief er ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den kommenden Wochen und Monaten gab es kaum eine Gelegenheit, in der er das Päckchen aus der Hand legte. Mittlerweile merkte er sogar kaum noch, dass er es unter den Arm geklemmt mit sich trug, selbst bei der Arbeit lag es ständig auf seinem Schoß, während er seinen Papierkram erledigte.&lt;br /&gt;Nachts hörte er im Traum manchmal Echos von Stimmen, als wären sie in seinen Kopf geschlichen, aber noch nicht am Ziel angekommen. Sie sagten irgendetwas von Arbeitsmoral, nur eine Hand frei, Eiersandwiches, Viel Glück in der Gosse und einem Päckchen. Hmm, das Päckchen... Es nahm ihn so gefangen, dass er überhaupt nicht mehr zur Arbeit ging. Viel lieber stellte er sich auf eine Autobahnbrücke und ließ das Päckchen immer und immer wieder vor vorbeirauschende LKW fallen, in der Hoffnung, dass es dadurch endlich kaputt ginge und er an den Inhalt käme.&lt;br /&gt;Eines Abends stand er wieder in das Päckchen versunken auf der Brücke und beobachtete den blechernen Strom unter sich. Er war so damit beschäftigt, nach großen Reifen Ausschau zu halten, dass er die zarte Hand auf seiner Schulter erst bemerkte, als sie ihn leicht schüttelte und der dazugehörige Mund ihn ansprach.&lt;br /&gt;"Alles in Ordnung?"&lt;br /&gt;Als er sich umdrehte und ihr in die Augen blickte war es, als würde er das erste mal in seinem Leben einen Menschen sehen. Die untergehende Sonne tauchte ihr Gesicht in einen weichen Orangeton, der ihre Wangen glühen und ihre Haare leuchten ließ. Ihre Erscheinung war ein so starker Kontrast zu der grauen, lauten Autobahn unter ihm, dass er sich aus Reflex wieder abwandte. Sie war zu schwach, zu schlank und zu weich, um ihm beim Öffnen des Päckchens zu helfen, er brauchte sich nicht weiter mit ihr zu befassen.&lt;br /&gt;"Alles... in Ordnung" wiederholte er. Seine Zunge brachte die Worte nur schwer über die Lippen, schob aber mühsam noch ein bestimmtes "Danke" hinterher.&lt;br /&gt;Doch der Griff um seine Schulter verfestigte sich, anstatt sich zu lösen. Er erstarrte als er merkte, dass die junge Frau ihn von hinten umarmte und sich an seinen Rücken schmiegte. Der kühle Wind wehte eine Strähne von ihrem Haar in sein Gesicht. Sie fächerte sich vor seinen Augen auf und ließ das Licht der untergehenden Sonne in allen Regenbogenfarben strahlen. Durch diesen bunten Vorhang hindurch konnte er sehen, wie ein großer Vierzigtonner unter der Brücke hindurchraste. Der hätte es vielleicht öffnen können... Warum musste diese Frau ihn eigentlich ablenken.&lt;br /&gt;"Du hast auch so ein Päckchen, hm?"&lt;br /&gt;Er verstand die Frage erst nicht. Dann löste er grob ihre Umarmung und drehte sich zu ihr herum. Sie schien ihn ohnehin nicht in Ruhe seiner Aufgabe nachgehen zu lassen, wenn er keine Antworten hab. Er wollte es so schnell wie möglich hinter sich bringen.&lt;br /&gt;"Ja, ich hab' ein Päckchen, und ich bekomme es nicht auf, muss aber an den Inhalt. Wenn es dir nichts ausmacht, ich würde dann gerne weiter auf LKW warten."&lt;br /&gt;Er drehte sich um und rechnete damit, dass sie beleidigt wegging oder sich ihm weiter aufdrängte.&lt;br /&gt;Doch sie sah ihn nur nachdenklich an. Nach einer Weile begann sie, leise zu sprechen.&lt;br /&gt;"Ich hab' auch so ein Päckchen. Und ich hab' auch versucht, es zu öffnen. Erfolglos. Und wenn ich mir dich so ansehe..." Sie strich geistesabwesend über seine Wangen. Er nahm erst durch das Knistern seiner Haare wahr, dass er sich seit langer Zeit nicht mehr rasiert hatte. Sie schluckte kurz, und fuhr dann fort: "Wenn ich mir dich so ansehe, solltest du es so machen wie ich."&lt;br /&gt;Er brachte nur einen fragenden Blick heraus und hoffte, dass sie seine Ratlosigkeit auch durch seinen Bart hindurch erahnen konnte.&lt;br /&gt;"Lass das Päckchen einfach zu Hause. Es wird dir nicht davonrennen, und du hast noch genügend Zeit vor dir, um es öffnen zu können. Aber wenn du es andauernd mit dir herumschleppst, hast du nur eine Hand frei, mit der du das Leben greifen kannst."&lt;br /&gt;Er blickte ihr starr in die Augen. Sie nahm langsam ihre Hand von seiner Schulter und wandte sich zum gehen. Im letzten Licht der Sonne erkannte er noch ein leises Lächeln auf ihrem Gesicht, das er beinahe deuten konnte, doch ihre Haare verdeckten es zu schnell.&lt;br /&gt;Als sie fast am Ende der Brücke war, kehrten schließlich seine Fassung und seine Sprache zurück.&lt;br /&gt;"Warte!" rief er und stolperte unbeholfen auf sie zu. "Warte, kannst du mir dabei helfen?"&lt;br /&gt;Ihre Silhouette war nurnoch als undeutlicher, sich wandelnder Schemen vor den dunklen Häuserreihen zu erkennen. "Bitte, ich weiß nicht, wie ich das machen soll!"&lt;br /&gt;Er rutschte auf dem nasskalten Herbstlaub aus und verlor das Päckchen aus der Hand. Es kullerte ein wenig weiter, blieb dann jedoch auf der Brücke liegen. Er rappelte sich auf und schluckte das Blut herunter, das aus seiner Zunge quoll. Als er sich umsah, war jede Spur von der jungen Frau verschwunden.&lt;br /&gt;Seufzend hob er das Päckchen auf. Er musste einige Schritte laufen um zu hören, dass nichts mehr zu hören war.&lt;br /&gt;Ein Lächeln stahl sich auf sein Gesicht, als er nach Hause schlenderte und fröhlich vor sich hin pfiff.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-2064463355216810301?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/2064463355216810301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=2064463355216810301&amp;isPopup=true' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2064463355216810301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2064463355216810301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/07/das-packchen.html' title='Das Päckchen'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-1096692464915846736</id><published>2009-07-01T22:01:00.004+02:00</published><updated>2009-07-01T22:21:21.307+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausgegraben'/><title type='text'>Ausgegraben - Fragen</title><content type='html'>Was ist Schicksal? Was ist Gott?&lt;br /&gt;Was ist Leben? Was ist Glück?&lt;br /&gt;Diese Fragen, sie quälen mich&lt;br /&gt;Kann nicht schlafen, finde meine Ruhe nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gehe auf die Straße hinaus&lt;br /&gt;Die Lichter, sie sind alle aus&lt;br /&gt;Niemand da um den Weg mir zu weisen&lt;br /&gt;So muss alleine durch die Welt ich reisen.&lt;br /&gt;So viele Menschen, so viele Geschichten&lt;br /&gt;Ich bin mir sicher, sie werden erst sichten&lt;br /&gt;Was das Leben alles mit sich bringt&lt;br /&gt;Wenn der Tode sie zu sich winkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn jemandes Zeit gekommen&lt;br /&gt;Ist verloren, was er gewonnen&lt;br /&gt;Und die Frage bleibt zuletzt&lt;br /&gt;„Warum ich? Warum jetzt?“&lt;br /&gt;Sie nennen es Schicksal&lt;br /&gt;Meinen, sie hätten keine Wahl&lt;br /&gt;Doch ich nenne es ein Glück&lt;br /&gt;Die Entscheidung bleibt nicht an uns zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was wieder ist das Glück?&lt;br /&gt;Nach dem Glauben hat jeder ein Stück&lt;br /&gt;Doch was wieder bleibt beim Glauben&lt;br /&gt;Will die Kirche uns doch berauben.&lt;br /&gt;Aber ist Glauben nicht mehr?&lt;br /&gt;Gegen die Zweifel eine Wehr&lt;br /&gt;Ein Pfeiler für die Ewigkeit&lt;br /&gt;Der uns stützt in tiefster Einsamkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alleine geh ich meine Wege&lt;br /&gt;Finde Idole, die ich nicht verstehe&lt;br /&gt;Doch alle Menschen, alle streben&lt;br /&gt;Nach einem lebenswerten Leben&lt;br /&gt;Und sehen nicht, dass sie es haben&lt;br /&gt;Nicht das Gute, sondern den Schaden&lt;br /&gt;Viele Religionen sprechen wahr:&lt;br /&gt;Wenn das Leben man liebt, ist’s wunderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So finde ich endlich meinen Frieden&lt;br /&gt;Durch die Antworten, die in mir liegen&lt;br /&gt;Mein Weg in die Nacht, wenn auch einsam er war&lt;br /&gt;Zeigt er mir doch eines ganz klar:&lt;br /&gt;An andere Menschen müssen wir uns halten&lt;br /&gt;Wollen wir unser Glück entfalten&lt;br /&gt;Es waren zwar fremde Gestalten, die mir halfen,&lt;br /&gt;Aber nur durch sie kann ich wieder schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Verfasst am 03.02.2004.&lt;br /&gt;Wiedergefunden auf einer alten Backup-CD. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-1096692464915846736?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/1096692464915846736/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=1096692464915846736&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/1096692464915846736'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/1096692464915846736'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/07/ausgegraben.html' title='Ausgegraben - Fragen'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-5937279722257831726</id><published>2009-06-29T17:39:00.011+02:00</published><updated>2009-07-22T16:17:23.453+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kurze Geschichten'/><title type='text'>Zwei glühende Herzen</title><content type='html'>Es war kurz vor Morgengrauen, mit dem ersten Sonnenstrahl sollte die Zeremonie vollzogen werden. Entschlossen sah Lyrgoiph seiner Liebe in die dunklen Augen. Die Augen, die mehr für ihn bedeuteten als die Ewigkeit; die ihm das Gefühl gaben, seine unsterbliche Seele in ihnen betten zu können.&lt;br /&gt;Geschäftiges Treiben umgab ihn, Holz für die Feuer wurde mit schweren Karren herangebracht, der große Platz füllte sich langsam aber stetig mit Menschen, die gekommen waren um dem Spektakel beizuwohnen. Es roch nach gebratenem Fleisch, nach den Fackeln, die die Nacht erhellten und nach der kalten Luft, die die Wolken vertrieb und so den Blick auf die Sterne freigab. Selten wurden so große Festlichkeiten in dem namenlosen Dorf, so fernab der nächsten großen Stadt, begangen. Selten füllten so viele Menschen die Straße und den einzigen Platz in der Mitte des Ortes. Die Zeremonie war gut fürs Geschäft, bereits seit Einbruch der Nacht verdienten Händler gut am ungewöhnlichen Aufkommen der Gäste. Eine Gruppe fahrender Gaukler gab nochmals, unter verhaltenem Applaus, ihr Schauspiel der bevorstehenden Begebenheiten zum Besten. Die derben Späße vermochten die allmähliche Anspannung des Publikums, mit Nahen der Dämmerung, nicht mehr zu vertreiben.&lt;br /&gt;Das Gotteshaus des Dorfes war kaum als solches zu erkennen. Nur ein schlichtes Holzkreuz verriet es als solches; so schlicht wie das Material, aus dem es erbaut wurde, und so schlicht wie die Menschen, die es errichtet hatten. Umso außergewöhnlicher die Anwesenheit des Bischofs in dem namenlosen Dorf, der Ehrfurcht gebietend durch die Türen jenes Hauses auf den überfüllten Platz trat. Die Umstände, derer ein simpler Dorfprediger kaum würdig geschweige denn denen er gewachsen war, mochten die Anwesenheit des Bischofs zu diesem Anlass durchaus rechtfertigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Liebe suchte den Blick Lyrgoiphs, suchte ihre Sicherheit in seinen Augen, suchte seine Entschlossenheit zu teilen. Lyrgoiph konnte ihren Herzschlag spüren als stünde sie dicht an seine Brust gepresst. Sie hielt die Hände dicht unter ihrem zierlichen Gesicht gefaltet und sendete stumme Gebete gen Himmel. Lyrgoiph war ruhig, er wusste was bevorstand, er kannte keine Angst. Er musterte ausdruckslos die Gesichter derer, die unverhohlen ihre Freude zeigten, und derer, denen nichts als Zorn im Gesicht stand. Wie oft schon war er diesen Weg gegangen? Und wie oft würde er ihn noch gehen müssen? Warum konnte nicht auch sein Weg dereinst enden?&lt;br /&gt;Bei seinem wahren Namen hatte er seiner Liebe geschworen es nie wieder zu entfesseln; so lang ihr Leben andauern würde. Bei seiner schwarzen Seele, selbst wenn er es wollte, er hätte nicht die Macht gehabt, sich seinem Wort zu widersetzen.&lt;br /&gt;Der Ton der Trommel holte ihn aus seinen Gedanken. Schade, dachte Lyrgoiph, dass wohl kein anderes Instrument das Fest zu seinen Ehren begleiten würde. Er schloss mit der Vergangenheit ab, nur noch für diesen Moment wollte Lyrgoiph leben.&lt;br /&gt;Die Worte und Litaneien des Bischofs, die Flüche und Beschimpfungen des Pöbels prallten an ihm ab, schienen aus einer fernen Welt herüber zu schallen. Speichel spritze ihm heiß entgegen, als der Bischof nur eine Handbreit von Lyrgoiphs Gesicht entfernt in aufgebrachter Wut gegen dessen stoische Ruhe anschrie, in einer Weise, die seinem Gott kaum gefallen konnte. Lyrgoiph nahm ihn gar nicht wahr.&lt;br /&gt;Versunken in den Augen seiner Liebe träumten sie gemeinsam den Traum von der glücklicheren Zukunft, die sie sich gewünscht hatten. Er war wohl ein Narr gewesen zu glauben, er könne ein normales Leben unter Sterblichen führen, und sei es nur ein Menschenleben lang.&lt;br /&gt;Über den Horizont strahlte das erste Licht des neuen Tages und brannte heiß in Lyrgoiphs Gesicht. Die Feuer wurden mit den Fackeln entzündet und zehrten sogleich an seinen Kleidern. Doch der einzige Schmerz den er spürte, war der Ihre. Als die Flammen hochschlugen und langsam die Sonne ihr fröhliches Antlitz zeigte und sich die aufgeplatzte Haut von seinem Fleisch löste, versagte endlich die Willenskraft seiner Liebe und übergab sie einer erlösenden Ohnmacht. Damit versiegte auch der Schmerz. Lyrgoiphs Geist klärte sich und er spürte wieder ihren beruhigenden Herzschlag.&lt;br /&gt;Seine Augen weiteten sich. Dort war ein zweiter Herzschlag unweit des ihren, das war unmöglich. Er bäumte sich mit aller Kraft auf und brüllte aus tiefster Brust, dass den Umstehenden unbehaglich kalte Schauer durch die Knochen gingen, die sie nie vergessen würden. Ein zufriedenes Lächeln zeichnete sich in den bitteren Zügen des Bischofs ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lyrgoiph verbrannte zu feiner Asche und ging mit dem Wind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Die Geschichte ist nicht von mir, der Autor möchte aber leider nicht genannt werden. Ich fand aber, dass die Geschichte es wert ist, gelesen zu werden.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-5937279722257831726?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/5937279722257831726/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=5937279722257831726&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5937279722257831726'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5937279722257831726'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/06/zwei-gluhende-herzen.html' title='Zwei glühende Herzen'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-196169753880021333</id><published>2009-06-26T14:56:00.003+02:00</published><updated>2009-06-26T15:11:09.884+02:00</updated><title type='text'>Eine Geschichte</title><content type='html'>Ich wollte eigentlich eine Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Geschichte über Freundschaft, über eine Gruppe von jungen Menschen, die Fähigkeiten haben. Fähigkeiten aus ihren Eigenschaften heraus. Jugendliche, die ihre guten Eigenschaften so pflegen, dass sie nach außen hin in hellem Licht erstrahlen und das Böse bekämpfen können. Jeder mit seiner eigenen Kraft, keiner besser oder schlechter als der Andere.&lt;br /&gt;Eine Geschichte über den Teufel, der mit den Jugendlichen befreundet ist. Ihnen die Fähigkeiten gegeben hat. Ihr engster Verbündeter und Größter Feind ist. Denn was ist das Gute schon ohne das Böse? Und wie könnte sich die Dunkelheit ohne Licht definieren? Ein Teufel mit Humor. Der Ziegenbeine hat, weil es so lustig aussieht. Der seine Feinde bewusst stärkt, weil es ohne Gegenspieler langweilig ist und Gott nurnoch vor'm Fernseher sitzt.&lt;br /&gt;Eine Geschichte über ein kleines Mädchen, die Schwester eines der "Guten". Ein Mädchen, das durch Zufall von dem Wettstreit der beiden Mächte erfährt. Ein Mädchen, in dem der Teufel die Fähigkeit erkennt, selbst ihn zu besiegen. Die Geschichte über ein Mädchen, dessen Fähigkeit Geschenke sind. Kleine Gesten der Liebe. Ein Mädchen, das dem Bösen gegenüber so liebevoll, offen und herzlich gegenübertritt, dass selbst der dunkelste Schatten über eine ihm geschenkte Walnuss lächelt und seine gute Seite zeigt. Ein Mädchen, das ohne Waffen kämpft. Das keinen Schutzwall braucht, da ihre Offenheit sie so stark macht. Eine Heldin ohne übermenschliche Kräfte. Ein Mädchen, das in jedem von uns steckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte eigentlich eine Geschichte schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber mir fehlen die Worte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-196169753880021333?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/196169753880021333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=196169753880021333&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/196169753880021333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/196169753880021333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/06/eine-geschichte.html' title='Eine Geschichte'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-551113269423362803</id><published>2009-06-20T11:00:00.001+02:00</published><updated>2009-06-20T11:00:18.750+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><title type='text'>Gedanken</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Viel zu wollen und dann weniger zu kriegen&lt;br /&gt;ist nicht so schlimm, wie&lt;br /&gt;zu viel zu wollen und genau das zu kriegen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-551113269423362803?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/551113269423362803/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=551113269423362803&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/551113269423362803'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/551113269423362803'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/06/gedanken_20.html' title='Gedanken'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-5419535357655495737</id><published>2009-06-17T14:00:00.000+02:00</published><updated>2009-06-17T14:00:00.975+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Mücke an der Wand</title><content type='html'>In einer kleinen Mauerlücke&lt;br /&gt;Sitzt ganz heimlich eine Mücke.&lt;br /&gt;Sobald die Sonne untergeht&lt;br /&gt;Und jemand sich zu Bette legt&lt;br /&gt;Fängt die Mücke an zu sirren&lt;br /&gt;Und nervig durch den Raum zu schwirren.&lt;br /&gt;Ein bisschen näher noch ans Ohr&lt;br /&gt;Vom guten alten Mister Gore&lt;br /&gt;Dem sie somit den Schlafe raubt.&lt;br /&gt;Kein Wunder also, dass er glaubt,&lt;br /&gt;Dass er die Welt durch Filme rettet&lt;br /&gt;Wobei er um den Globus jettet.&lt;br /&gt;Doch im Zimmer jettet nur&lt;br /&gt;Die kleine Mücke, ziemlich stur.&lt;br /&gt;Sie sucht nach einer Trefferzone&lt;br /&gt;Denn in ihr toben die Hormone&lt;br /&gt;Doch bald schon ist die Mücke satt&lt;br /&gt;Und sirrt zu ihrer Heimatstadt&lt;br /&gt;Die dort in dieser Lücke liegt&lt;br /&gt;Zu der nun unsere Mücke fliegt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-5419535357655495737?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/5419535357655495737/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=5419535357655495737&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5419535357655495737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5419535357655495737'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/06/mucke-der-wand.html' title='Mücke an der Wand'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-4434061832797758333</id><published>2009-06-13T20:36:00.022+02:00</published><updated>2010-01-07T17:18:36.265+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zahra'/><title type='text'>Kapitel 2 - Das Versprechen</title><content type='html'>&lt;a href="http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/gib-nicht-auf-komm-schon-keuchte-sie.html" style="font-style: italic;"&gt;(Kapitel 1 gibt's hier)&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Dunkelheit hielt sie mit stählernen Klauen gefangen, bohrte sich mit harten Nadeln unentwegt in ihr Fleisch und ließ ihrem Geist keine Ruhe. Die Kälte, die von den Klingen der nebeldunklen Nacht ausging, lähmte ihre Glieder. Jeglicher Versuch nach Hilfe zu schreien scheiterte an dem bleiernen Knebel in ihrer Kehle, der ihre Zunge mit dem Gefühl von feuchtem Stein und Blut bedeckte.&lt;br /&gt;Blut. Sein metallener Geschmack tropfte in die Schwärze um sie herum und hinterließ große Wellen, die in einer dunkelroten Pfütze miteinander tanzten und hin und her schaukelten. Immer mehr Tropfen fielen hinein, mischten sich in das Schauspiel vor ihren geschlossenen Augen und bauschten den Tanz zu einer gewaltigen Flut auf, die sich mit aller Macht auf die junge Heilerin stürzte und sie unter der zähen, warmen Flüssigkeit begrub.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hustend und zitternd erwachte Zahra aus ihrer Ohnmacht. In ihrem Kopf dröhnten die Schmerzen des Aufpralls noch immer, ihre Haare waren von Blut verkrustet. Benommen tastete sie ihre Schläfe ab und zuckte zusammen, als sie die offene Wunde fand, die das Pochen in ihrem Kopf verursachte. Sie rappelte sich mühsam auf und versuchte, die aufkommende Übelkeit zu unterdrücken. Dunkle Flecken wechselten sich in ihrer Sicht mit hellem Rauschen ab, so dass sie ihre Umgebung nur in verschwommenen Bruchstücken wahrnehmen konnte. Sie blinzelte mehrfach und atmete tief durch, um ihre Sinne wieder zu sammeln, und gerade, als sie ihre Augen schloss, meinte sie etwas zu hören.&lt;br /&gt;Die Bilder und Geschehnisse vor ihrer Ohnmacht stürzten wieder auf sie ein. Der sterbende Drache. Sein Blut. Die Bewegung im Winkel der Höhle. Ihr Sturz auf den harten Steinboden.&lt;br /&gt;Mit einem Schlag war jegliche Benommenheit von ihr abgefallen, Anspannung und Furcht nahmen Überhand. Panisch sah Zahra sich um und sog jedes Detail aus ihrer Umgebung in sich auf. Zwischen ihren aufgebrauchten Heilmitteln und den leeren Fläschchen lag der Drache, die Pfützen aus seinem Blut waren bereits geronnen. Sie musste mehrere Stunden ohnmächtig gewesen sein - sollte sich also noch etwas in der Höhle befinden, von dem Gefahr ausging, hätte es sie bereits spielend leicht erledigen können. Der Gedanke hatte zwar etwas beruhigendes, dennoch bewegte sie sich vorsichtig und so leise wie möglich näher auf den Drachen zu. Seine Augen standen weit offen und schienen von innen mit einer milchig weißen Schicht überzogen zu sein. Er war endgültig tot.&lt;br /&gt;Sie hatte ihr Bestes gegeben, ihn aber nicht retten können.  Bedauern überkam sie. Und Wut. Wie konnte es nur passieren, dass ein so mächtiges, erhabenes Geschöpf derart verwundet und hilflos in seiner eigenen Höhle starb? Es mochte zwar sein, dass viele Legenden über Drachen nur der gelangweilten Phantasie von Bauern entsprungen waren, aber diese Geschöpfe gehörten nicht ohne Grund in die Reihe der heiligen Wesen. Es war fast undenkbar, dass ein Drache an einer banalen Wunde starb.&lt;br /&gt;Doch bevor sie sich weiter darüber wundern konnte, hörte Zahra wieder dieses Geräusch. Als würde sprödes Leder über Stein schleifen, dann darauf klatschen und kurz verharren, nur um sich danach wieder schlurfend zu erheben. Es kam noch immer aus der dunklen Ecke der Höhle, so wie vor einigen Stunden. Sie schluckte schwer und atmete einmal tief ein. Es wäre kein Problem für sie, ihre auf dem Boden verstreuten Habseligkeiten einzusammeln, diese Höhle schnellstmöglich hinter sich zu lassen und sicher in den warmen Wind eines sonnigen Tages zu treten. Sie wusste nicht, ob es so klug war, das zu tun, aber die Neugierde war zu stark und trieb sie an, ließ sie langsam in die Ecke laufen, aus der die seltsamen Geräusche kamen. Ein Schauer lief ihr über den Rücken und ließ ihr alle Haare am Körper zu Berge stehen, doch mit einer Hand an ihrem Amulett schlich sie weiter. Je näher Zahra der Wand kam, desto mehr Einzelheiten konnte sie ausmachen. Vor dem Gestein der Höhle schien noch eine Reihe heruntergefallener Felsen zu liegen, die kleinsten von ihnen fast doppelt so groß wie sie. Ihre unregelmäßigen Kanten und Spitzen erzeugten das Gefühl, nur eine schimmernde Illusion, eine Spiegelung vor der Wand zu sein. Die Täuschung erkannte man nur dann, wenn man sich bewegte und darauf achtete. Ein perfektes Versteck in den ohnehin schon zwielichtigen Verhältnissen.&lt;br /&gt;Inzwischen war sie an der Felsenformation angekommen. Es bestand kein Zweifel mehr, die Geräusche kamen von jemandem oder etwas, das sich dahinter verbarg und dort die gesamte Zeit über gewesen war. Bevor sie noch weiter darüber nachdachte, griff ihre Hand nach einem Vorsprung in dem Gestein und zog ihren Körper ein Stück nach oben. Die Füße stützten sie ab, die andere Hand griff weiter nach oben, bis sie schließlich die Oberkante des Felsens packen konnte. Nurnoch ein kurzer Schwung, und sie könnte über die Barrikade sehen und feststellen, was die Geräusche verursachte. Sie unterdrückte das Zögern, das in ihr aufkeimte, und zog sich beherzt über den Stein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Moment, in dem sie auf der anderen Seite auf dem glattpolierten Stein den Halt verlor und herunterrutschte beschlich sie der Verdacht, dass es sich nicht um ein Versteck, sondern auch um ein Gefängnis handeln könnte.&lt;br /&gt;Als sie auf dem Boden aufschlug, schien etwas zu brechen. Zwischen den engen Wänden hallte das berstende Geräusch tausendfach, während sich stechender Schmerz von ihrem linken Arm aus im ganzen Körper ausbreitete und ihr erneut die Schwärze vor die Augen trieb. Mit einem leisen Stöhnen richtete sie sich auf dem Boden auf und tastete ihren Arm ab. Er schien nicht gebrochen zu sein - das, was das Geräusch verursacht hatte, hatte sich in ihren Arm gebohrt und die Schmerzen verursacht. Mit zusammengebissenen Zähnen zog sie einen handgroßen Splitter aus ihrem Fleisch und behielt ihn in der Hand. Er erschien ihr robust und scharfkantig genug, um sich damit wenigstens geringfügig wehren zu können, falls sich in diesem Gefängnis, Versteck oder in was auch immer sie da gestolpert war, etwas gefährliches befinden sollte.&lt;br /&gt;Sie versuchte, ihren Atem zu beruhigen und zu lauschen. Auf ihre Augen war hier wenig Verlass, denn außer Zwielicht herrschte auchnoch rußschwarze Finsternis um sie herum. Der Drache musste die Innenseite dieses Steinringes mit seinem Feuer geschmolzen haben, so dass sie zu dunkel glänzendem Lavagestein geworden waren. Das noch dazu keine einzige Lücke nach außen ließ, und zum Klettern fand sie offensichtlich nicht genug Halt. Doch Zahra hatte keine Zeit, sich über den Rückweg Gedanken zu machen. In dem Moment, in dem sie wieder jenes schleifende Geräusch hörte, nahm sie zwei andere Dinge wahr:&lt;br /&gt;Erstens musste der Ursprung dieser Laute nur wenige Zentimeter vor ihr liegen, und zweitens klammerte sich etwas heißes fest um ihren Fuß.&lt;br /&gt;Sie schrie vor Schreck auf, prallte gegen die Wand und sackte erneut auf die Knie. Der Griff um ihr Bein ließ locker, doch dafür krallte sich eine andere Klaue in ihren rechten Arm, so schmerzhaft, dass sie ihre Splitterwaffe fallen ließ. Etwas schweres schob sich über ihre Beine, heißer Atem schlug ihr ins Gesicht. Sie wollte sich wehren, diese Bestie von sich werfen, doch sie war wie gelähmt. Mit aufgerissenen Augen starrte sie in die Dunkelheit, konnte allerdings nur verschwommene Konturen ausmachen, die sich matt gegen den glänzenden Hintergrund der Steine abhoben.  Sie konnte hören, wie sich schmatzend ein Maul öffnete, direkt an ihrer Kehle. Die Krallen schlossen sich fester um ihre Arme. Selbst wenn sie wollte, jetzt hätte sie sich nicht mehr rühren können. Sie kniff nurnoch die Augen zusammen, wandte den Kopf zur Seite, wartete auf den Biss, der ihr Leben beenden sollte, und verfluchte ihre Neugierde.&lt;br /&gt;Und hörte dann, wie sich das Maul gähnend schloss. Ohne sie dabei zu beißen. Die Spannung in den Klauen schlaffte ab, sie konnte ihre Arme wieder bewegen. Das Maul schmatze ein paar mal und legte sich auf ihre Brust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verdattert saß sie auf dem Boden, in Angstschweiß gebadet und kaum fähig, einen klaren Gedanken zu fassen. Das Wesen auf ihr zog seine Beine an und kauerte sich auf ihren Bauch. Es hob seinen Kopf nocheinmal zu ihrem Hals, schnupperte an den Haaren, die ihr wirr vom Kopf hingen, rollte sich zusammen und atmete einmal tief aus. Es schien zufrieden zu sein.&lt;br /&gt;Mehr aus Reflex als aus Überlegung tastete sie mit ihren Händen nach dem Kopf. Er war schuppig, aber auf ungewohnte Art auch weich und elastisch. Ihre Hände glitten über einen langen, elegant geschwungenen und ebenfalls beschuppten Hals an den Rücken. Und zu kleinen, gefalteten Flügeln, die an einem schlanken, echsenartigen Körper saßen. Sie konnte es kaum glauben. Aber da lag tatsächlich ein kleiner, schlafender Drache auf ihrem Bauch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie wusste in der Dunkelheit nicht, ob sie erneut in Ohnmacht gefallen war, aber sie saß eine ganze Weile an die Wand gelehnt da und dachte nach. Dabei streichelte sie unentwegt das beschuppte Wesen, das nicht den Anschein erweckte, sich jemals wieder von ihrem Schoß wegbegeben zu wollen. Doch es machte alles Sinn. Sie war in kein Gefängnis geraten, sondern in das Nest. Als sie abgerutscht war, musste sie auf die Überreste der Eierschale gefallen sein, und die Geräusche waren von dem verhältnismäßig kleinen Wesen gekommen, das in ihr scheinbar eine Ersatzmutter sah. Die Frage war nur, warum es das tat. Vielleicht lag es an dem Blut seiner echten Mutter, das immernoch überall an ihr klebte. Vielleicht roch sie schlicht vertraut. Oder es hing mit dem Blut zusammen, das der Drache sie hatte trinken lassen... Doch darüber konnte sie nur mutmaßen. Zur Unsterblichkeit würde es sie jedenfalls nicht führen, dessen war sie sich ob ihrer zahlreichen Wunden am Körper sicher. Wenn es schon nicht die versprochene Wirkung der Unverwundbarkeit hatte, wenn man darin badete, dann wäre das mit der Unsterblichkeit sicherlich auch nur ein Mythos.&lt;br /&gt;Unbeholfen kraulte sie den Drachenkopf hinter der Stelle, an der sie die Ohren vermutete. Egal, welchen Effekt das Blut auf sie haben sollte, und egal, wie lange dieser Effekt anhalten würde - sie wollte, konnte und durfte das kleine Wesen nicht seinem Schicksal überlassen, so viel war sicher. Sie stupste es sanft an der Nase an, um es aufzuwecken. Es gab einen leisen Laut von sich, räkelte sich und schnappte spielerisch nach Zahras Hand.&lt;br /&gt;"Komm, Kleines. Wir müssen hier raus, sonst verhungern wir beide. Ich konnte deine Mutter nicht retten, aber dich werde ich nicht im Stich lassen. Das verspreche ich dir."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://changingthemood.blogspot.com/2010/01/kapitel-3-am-bach.html"&gt;&lt;i&gt;(Zu Kapitel 3)&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-4434061832797758333?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/4434061832797758333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=4434061832797758333&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4434061832797758333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4434061832797758333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/06/kapitel-2-das-versprechen.html' title='Kapitel 2 - Das Versprechen'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-5898168416001222471</id><published>2009-06-09T07:24:00.015+02:00</published><updated>2009-06-10T19:50:09.905+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Tarot'/><title type='text'>Der Chef</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s11.directupload.net/images/user/090506/e58fv9a4.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 150px; height: 254px;" src="http://s11.directupload.net/images/user/090506/e58fv9a4.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... hob mich am Wochenende immer behutsam auf seinen Schoß, wenn ich mit müden Augen vor ihm stand und herzerweichend "ich kann nich slaaafn" in meinen Plüschtrötofanten murmelte.&lt;br /&gt;"Ooooch, mein armes kleines Muckelchen! Soll ich mitkommen und mich zu dir legen, bis du schläfst?", fragte er dann mit einem amüsierten Grinsen, das ahnend hinter seinem dichten Vollbart hervorblitzte.&lt;br /&gt;"Neeein!", quängelte ich und drückte mir meinen Tröto vor das Gesicht, "dann snarchst du immer und bis so laut, dass die Träume Angst haben und sich nich in meine Augen trauen."&lt;br /&gt;"Na dann bleibst du halt noch ein bisschen hier, bis du müde wirst. Warte, ich hol dir deine Decke."&lt;br /&gt;Kaum zwei Minuten später lag ich eingewickelt in eine schwarze, kuschelig warme Stoffweste meines Vaters auf dessen Schoß, beobachtete die Bilder des Films, den er sich gerade ansah oder half ihm, Mahjongg oder Solitaire auf dem PC zu lösen. Wenn ich bis 22:00 Uhr nicht schon mit meinem Kopf auf seinem Herzen eingeschlafen war, strich er mir sacht über die Haare. "So Kleine, jetz geht's aber langsam ins Bett. Ich will noch an 'Bodo' weiterschreiben, und wer weiß, wie schnell dein kleiner Kopf schon lesen kann. Es soll doch alles eine Überraschung für dich bleiben, oder?"&lt;br /&gt;Die Aussicht auf ein neues Kapitel von "Bodo" machte mich zwar einerseits neugierig, doch andererseits wusste ich, dass das die Regeln waren. Neue Abenteuer von Marcus und Maren mit dem Gespenst Bodo gab's nur für brave Kinder, die nachts im Bett sind, also ging's auch husch-husch in die Federn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An Wochentagen lachte er leise, wenn er mich mal wieder ausgetrickst hatte. Seine Stimme klang auf vertraute Art ruhig und brummte tief in meinem Ohr, doch durch den Telefonhörer bekam sie ebenfalls etwas blechernes, das mit jedem der vielen Kilometer, die er von zu Hause weg war, schepperte.&lt;br /&gt;"Naaa gut, das nächste Mal schaffst du's ohne Hilfe. Und wie viel ist... fünf plus sieben?"&lt;br /&gt;"Swölf! Halt, s-topp ... dreißehn! Oda?"&lt;br /&gt;"Was jetzt?"&lt;br /&gt;"Hmm..." Ich stand auf der Leiter zum Hochbett meines Bruders und wippte nachdenklich auf einer der Sprossen. So wie jeden Abend hatte mein Vater vom Hotel aus angerufen und der Altersreihenfolge entsprechend erst mit meiner Mutter, dann mit meinem Bruder und schließlich mit mir gesprochen. Ich fand das toll, so konnte ich die letzte sein, die ihm gute Nacht sagt, und ich konnte mit seiner Stimme im Ohr ins Bett gehen.&lt;br /&gt;"Ääääh - Swölf", legte ich mich fest.&lt;br /&gt;"Hm... Bist du dir da sicher? Willst du nich nochmal nachrechnen?" Mein Vater klang zweifelnd. Aber nochmal ließ ich mich nicht hereinlegen.&lt;br /&gt;"Ja, total sicher! Weil fümpf und fümpf sehn sind, und dann sind von der siem noch swei übrig, und das sind dann swölf!"&lt;br /&gt;Mein Vater lachte wieder und lobte mich. "Lass dich fei net von mit aus der Ruhe bringen. Immer schön nachdenken und dich net verunsichern lassen, auch dann nich, wenn ihr Proben schreibt. Also dann, Mäuschen, ich muss aufhören. Was sollst du sein?"&lt;br /&gt;"Braaav!"&lt;br /&gt;"Und was will ich von dir und deinem Bruder hören?"&lt;br /&gt;"Keinen Mucks!", rief ich die Antworten fröhlich ins Telefon, aus dem wieder ein liebevolles Lachen klang.&lt;br /&gt;"Na dann - verschluck' deine Wackelzähne net, schlaf gut, träum was schönes, und ich hab' dich gaaanz doll lieb!"&lt;br /&gt;Ich konnte hören, wie er am Telefon lächelte, lächelte zurück, quiekte wie immer "Ich dich aaauch!" und gab ihm noch ein Gute-Nacht-Küsschen, bevor ich auflegte und zu meinem Bruder ins Bett krabbelte. Er hatte versprochen, mir das neue Kapitel von Bodo vorzulesen, das unser Vater uns an dem Tag gefaxt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute schreibt er keine Geschichten mehr für uns, sondern nur Überweisungsscheine für das Studium. Er nimmt mich auch nicht mehr auf seinen Schoß, sondern mit ins Stadion zum Fußball. Er ruft auch nicht mehr jeden Abend an, vielmehr bin ich es, die sich zu Hause melden sollte, wenn ich mal wieder irgendwo bei Freunden unterwegs bin. Aber obwohl sich in den ganzen Jahren so einiges geändert hat, sind die wichtigen Dinge gleich geblieben:&lt;br /&gt;Er kümmert sich um seine Kinder. Er beschützt und hilft uns auf eine Art, die uns gleichzeitig herausfordert und uns wachsen, besser werden lässt. Er nimmt uns nicht alles ab, aber er gibt uns das Gefühl, dass wir immernoch jederzeit zu ihm kommen können, wenn wir wegen irgendetwas nicht einschlafen können, egal ob wegen einer Mücke im Zimmer oder Sorgen im Herzen.&lt;br /&gt;Er wird unsere Probleme nicht lösen, aber er gibt uns die Gewissheit, dass wir einen starken, liebenden Menschen haben, bei dem wir uns ausruhen und Energie schöpfen können. Bei dem wir sicher sind und uns, wenn auch nur für eine kleine Weile, keine Gedanken um das Morgen machen müssen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-5898168416001222471?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/5898168416001222471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=5898168416001222471&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5898168416001222471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5898168416001222471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/06/der-chef.html' title='Der Chef'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-8264744385854798044</id><published>2009-06-06T06:06:00.001+02:00</published><updated>2009-06-06T06:06:00.957+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><title type='text'>Gedanken</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;"Menschenkenntnis ohne Liebe&lt;br /&gt;ist stets ein Unglück&lt;br /&gt;und der Grund der tiefen Schwermut&lt;br /&gt;mancher Weisen&lt;br /&gt;aller Zeiten."&lt;br /&gt;- &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Hilty"&gt;Carl Hilty&lt;/a&gt; -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Dem kann ich persönlich nur zustimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Menschen kennt, der kann sie entweder nur hassen,&lt;br /&gt;oder aber ihre Eigenheiten und Fehler lieb gewinnen.&lt;br /&gt;Doch wer Menschen mit Hass, Verachtung und Zorn ansieht,&lt;br /&gt;der wird zu genau dem,&lt;br /&gt;weswegen Menschen eben nicht liebenswürdig sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer etwas großes verändern will, muss im Kleinen anfangen.&lt;br /&gt;Wer die Menschen verändern will, muss bei sich selbst anfangen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-8264744385854798044?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/8264744385854798044/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=8264744385854798044&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8264744385854798044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8264744385854798044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/06/gedanken.html' title='Gedanken'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-7718691636892724423</id><published>2009-06-04T08:08:00.001+02:00</published><updated>2009-06-04T08:08:00.709+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Tarot'/><title type='text'>Die Kraft</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s11.directupload.net/images/user/090506/df9dgc2w.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 150px; height: 255px;" src="http://s11.directupload.net/images/user/090506/df9dgc2w.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... die sie noch zeigte, war erstaunlich. Sie hielt die Schmerzen zurück, um uns nicht zu belasten. Sie ließ sich ambulant behandeln, um weiterhin für uns da zu sein. Die größte Sorge, die sie uns gegenüber hatte war, uns ein warmes, leckeres Mittagessen zu kochen, bis wir aus der Schule zurück waren.&lt;br /&gt;Es war nicht so, dass sie ihre Krankheit vor uns verheimlichte oder uns belog, wenn es ihr schlecht ging. Sie wollte nur nicht, dass wir sie leiden sahen. Sie erzählte von den Ärzten im Krankenhaus, von ihrer Lieblingskrankenschwester Ruperta und den "Seepferdchen" in ihrem Körper. "Krebs klingt so gemein, und Seepferdchen leben doch auch im Meer", sagte sie immer. Sie machte Witze darüber, dass in einer Pause ihrer Chemo-Therapie erst an ihren Armen, dann an ihre Oberlippe und erst zum Schluss auch an ihrem Kopf wieder Haare wuchsen. Sie lachte bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Selbst dann, wenn es eigentlich nichts zu lachen gab.&lt;br /&gt;Sie verbrachte viel Zeit mit uns. Egal ob mit Brettspielen, gemeinsamen Mittagsschläfen, Kreuzworträtseln oder Geschichten aus ihrem Leben, die sie uns erzählte. Wir waren schon längst zu groß, um uns wie früher zu zweit auf ihren Schoß zu kuscheln, aber das Sofa war immernoch groß genug, dass wir uns von beiden Seiten an sie lehnen und ihren vertrauten Herschlag hören konnten.&lt;br /&gt;Sie war die letzte, die wir sahen, wenn wir morgens aus dem Haus gingen, und sie war die erste, die uns begrüßte, wenn wir wieder zurück kamen. Es hatte sich eigentlich gar nichts verändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich musste sie aber doch in der Klinik bleiben, nachdem ihre Leber fast versagt hat. Sie hing Tag und Nacht an einem Tropf, bekam ständig starke Schmerzmittel in ihren Körper gepumpt. Wenn mein Bruder und ich sie besuchten, schickte sie uns nach wenigen Minuten wieder aus dem Zimmer, weil sie sich nicht mehr konzentrieren konnte und die benebelnde Wirkung der Medikamente nicht lange zurückdrängen konnte. Sie wollte nicht, dass wir sie in ihrem unkontrollierten Momenten erlebten.&lt;br /&gt;Mein letzter Besuch bei ihr war an ihrem 75. Geburtstag, genau heute vor 5 Jahren. Danach brachte ich es nicht mehr übers Herz, sie überhaupt noch zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwester Ruperta war drei Wochen später in der Nacht dabei, als sie dann aufhörte zu kämpfen. Sie erzählte uns später, dass Oma erleichtert gewesen sei, nichts ungeklärt zurückzulassen. Sie hatte trotz aller Schmerzen nicht klein bei gegeben, bis sie sich nicht von jedem im Guten verabschiedet hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine liebste Erinnerung an sie ist die von meiner Konfirmation. Auf der Karte von ihr stand: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Einem Menschen einen Glauben zu geben heißt, seine Kraft zu verzehnfachen."&lt;/span&gt; Als ich die Karte gelesen hatte, lachte sie und sagte: "Eig'ntlich hieß des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;einem Menschen den Glauben an Gott zu geben&lt;/span&gt;, aber das fand' ich besch...eiden. Hauptsach' du hast irchendwas, woran'st glauben kannst, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vöcherla&lt;/span&gt;. Am besten an dich selbst, des is immer gut."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie hatte das alles in einem lockeren Ton gesagt, als wüsste ich es bereits. Tatsächlich hat es noch lange gedauert, bis ich die Kraft gefunden hatte, an mich selbst zu glauben und mich nicht hinter meinen Eltern oder anderen Menschen zu verstecken. Sie hat es nicht mehr miterlebt. Dennoch ist sie es, die meine Kraft verzehnfacht hat. Sie hat mir den Glauben geschenkt, dass in jedem die Stärke steckt, sein eigenes Leben sowie seinen eigenen Tod selber beeinflussen zu können. Auch in mir.&lt;br /&gt;Sie hat mir den Glauben an mich selbst geschenkt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-7718691636892724423?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/7718691636892724423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=7718691636892724423&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/7718691636892724423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/7718691636892724423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/06/die-kraft.html' title='Die Kraft'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-4426380136884917026</id><published>2009-06-01T00:00:00.003+02:00</published><updated>2009-06-01T00:00:00.612+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mein Tarot'/><title type='text'>Mein Tarot</title><content type='html'>Meine Mutter hat vor etwa sieben Jahren unabsichtlich eine der besten Dinge getan, die sie - auf lange Sicht - je für meine persönliche Entwicklung machen konnte. Sie hat mir ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tarot_de_Marseille"&gt;Tarotdeck&lt;/a&gt; gezeigt, das sie sich vor vielen Jahren in Frankreich gekauft hatte, und es mir geschenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seitdem bin ich nicht mehr davon losgekommen. Ich habe in Büchern und im Internet nach Methoden gesucht, Karten zu legen und zu deuten, ich habe mir &lt;a href="http://www.tarot-de-marseille.de/0328289a1c0c19d1f/0328289a2e10a3915/0328289a320d5061b.php"&gt;jede einzelne Karte angesehen&lt;/a&gt; und versucht, ihr eine Bedeutung zu geben oder die Bedeutung in ihr zu erkennen, die ihr zugesprochen wird. Ich habe das alte Deck meiner Mutter unendlich viele male gemischt und wieder neu sortiert, bis ich die Systematik und die Ordnung der Karten nicht nur verstanden, sondern verinnerlicht und in mir aufgesogen hatte. Ich hatte mir auch ein zweites Deck angeschafft, um meine Sichtweisen zu ergänzen und zu erweitern. Ich lege nie damit, ich blättere es nur von Zeit zu Zeit durch.&lt;br /&gt;Besonders die "Trümpfe" haben mich fasziniert. Im "geerbten" Deck - neben den Hofkarten - die einzigen Karten, die mit Bildern versehen waren. Man kann sie, da sie nummeriert sind und eine Abfolge haben, als eine Art Lebenslauf deuten, mit Entwicklungen, Rückschlägen, Fortschritten und Lehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lege nur mir selbst die Karten. Sie sagen für mich nicht die Zukunft voraus oder verraten mir Geheimnisse - sie regen mich nur zum Nachdenken an, oder lassen mich ein Problem vielleicht aus einer anderen Sichtweise sehen. Durch die Assoziationen, die die Bilder in mir wecken, kann ich in meinem Unterbewusstsein lesen, was mich beschäftigt. Kann Denkanstöße über mich selbst erhalten, auf die ich sonst nicht gekommen wäre. Das ist für mich die Kunst des Tarot, nicht etwa ein Vorhersehen der Zukunft, Kontaktaufnahme mit Geistern oder sonstige Späße, die oft mit dem Karten legen verbunden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass manche Karten für mich nicht mehr nur Werte und Eigenschaften darstellen, sondern Personen aus meinem engen Umfeld, von denen ich etwas gelernt habe. Personen, die mich auf meinem persönlichen Weg weitergebracht haben, und denen ich ein Stück bessere Persönlichkeit zu verdanken habe. Sehe ich diese Karte, sehe ich in ihr diesen Menschen und das, was ich von ihnen gelernt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe im Winter einer dieser Personen ihre entsprechende Karte aus meinem unbenutzten Deck gegeben. Es hat sich so richtig angefühlt, das zu tun, dass ich das weitergeführt habe. Manchmal mit einer kleinen Erklärung dazu, manchmal ohne. Eine der Karten befindet sich in Friedhofserde, eine Karte werde ich erst in vielen Jahren weggeben können, zwei Karten werde ich wohl immer bei mir behalten, aus Angst, sie zu verlieren. Viele Karten haben für mich noch kein Gesicht, einige Karten warten nurnoch auf den richtigen Zeitpunkt, ihren Besitzer zu wechseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte in wenigen Tagen damit anfangen, diese Bedeutungen mit euch zu teilen. Manchmal wird es eine Geschichte aus meinem Leben dazu geben, manchmal nur Eindrücke. Manchmal den Anfang, manchmal nur das Ende.&lt;br /&gt;Aber immer das, wofür die Karte steht. Das, was ich von einem Menschen gelernt habe und wofür ich ihn liebe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-4426380136884917026?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/4426380136884917026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=4426380136884917026&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4426380136884917026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4426380136884917026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/06/mein-tarot.html' title='Mein Tarot'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-7252957496705204172</id><published>2009-05-26T20:36:00.002+02:00</published><updated>2009-05-26T20:57:06.032+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>None is</title><content type='html'>There are several ways to die trying&lt;br /&gt;There are several ways to avoid dying&lt;br /&gt;There are several ways to lose a dime&lt;br /&gt;There are several ways to waste your time&lt;br /&gt;But none is as good&lt;br /&gt;No, none is as good as&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lying on bed,&lt;br /&gt;Looking for dreams&lt;br /&gt;Dreaming ahead,&lt;br /&gt;Scared of the schemes&lt;br /&gt;Scaring your mind&lt;br /&gt;Mindless to say&lt;br /&gt;That if you are blind&lt;br /&gt;It’s foolish to stay.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It takes thousands of moves to parent a son&lt;br /&gt;It takes thousands of moves to love someone&lt;br /&gt;It takes thousands of moves to follow the sun&lt;br /&gt;It takes thousands of moves to stop the run&lt;br /&gt;But none is as hard&lt;br /&gt;No, none is as hard as&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Getting up from bed&lt;br /&gt;Chasing your dreams&lt;br /&gt;Facing the threat&lt;br /&gt;Choking the screams&lt;br /&gt;Screaming for luck&lt;br /&gt;Looking for relief&lt;br /&gt;From getting stuck&lt;br /&gt;And wipe out your grief&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;But no matter what you do&lt;br /&gt;You’ll never find bliss&lt;br /&gt;If you push through&lt;br /&gt;Ignoring what you miss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;You need reams of emotions to act your part&lt;br /&gt;You need reams of emotions to live from the start&lt;br /&gt;You need reams of emotions to get not too far&lt;br /&gt;You need reams of emotions to know who you are&lt;br /&gt;But none is as pure,&lt;br /&gt;No, none is as pure&lt;br /&gt;as…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Weniger Gedicht als Songtext. Mir fehlt nur die Melodie dafür.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-7252957496705204172?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/7252957496705204172/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=7252957496705204172&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/7252957496705204172'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/7252957496705204172'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/none-is.html' title='None is'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-2289005420970248726</id><published>2009-05-23T13:25:00.003+02:00</published><updated>2009-05-23T13:31:22.546+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausgegraben'/><title type='text'>Ausgegraben</title><content type='html'>Ich trete hinaus in die Nacht;&lt;br /&gt;Ein Eisgeruch schlingt sich ganz sacht&lt;br /&gt;Um silberne Strahlen vom Mond,&lt;br /&gt;Der schweigend im Sternenmeer thront.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fühle mich leicht, möchte fort&lt;br /&gt;Auf Flügeln aus pechschwarzem Samt.&lt;br /&gt;Ich schwör' sie herauf mit dem Wort,&lt;br /&gt;Das selbst noch nicht ich hab' gekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung:&lt;br /&gt;Ich hab' ein altes Notizbuch von mir gefunden, in dem zwischen Einkaufszetteln und Packlisten für Klassenreisen auch Gedichte oder vielmehr Gedichtfragmente und Momentaufnahmen stehen, die ich vor einigen Jahren geschrieben habe. Ich fände es zu schade, wenn sie zwischen verstaubten Buchdeckeln ungelesen vor sich hinexistieren. Deswegen zeige ich euch einfach ein paar von den Gedichten unter dem Label "ausgegraben", genau so, wie sie darin stehen. Heute hätte ich wohl die letzte Zeile geändert, aber das is ja nich der Sinn der Sache. Damals fand ich es richtig so, so bleibt es jetzt auch.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-2289005420970248726?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/2289005420970248726/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=2289005420970248726&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2289005420970248726'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2289005420970248726'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/ausgegraben.html' title='Ausgegraben'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-5967748221413717258</id><published>2009-05-23T05:05:00.002+02:00</published><updated>2009-05-23T05:05:00.849+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Bunt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s11b.directupload.net/images/user/090520/9mbavz92.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 273px;" src="http://s11b.directupload.net/images/user/090520/9mbavz92.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt; Es zischt! Es pfeift! Es knallt!&lt;br /&gt;Raketen schießen in die Nacht&lt;br /&gt;Zerplatzen dort, ein jeder lacht,&lt;br /&gt;Der Spaß kennt heute keinen Halt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Begeisternd ist die zahme Macht,&lt;br /&gt;Funken sprühen, Farben glänzen,&lt;br /&gt;Mädchen treffen sich zu Tänzen&lt;br /&gt;In der tagerhellten Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sieh, sie tanzen mit dem Rauch!&lt;br /&gt;Los, die Kinder fragen wir,&lt;br /&gt;Ob sie dir und ob sie mir&lt;br /&gt;Erlauben, mitzutanzen! Kommst du auch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Nicht das farbenprächtigste aller Bilder, aber der Abend mit dem Feuerwerk war einfach Lebensfreude pur. Und das verbinde ich mit der "Farbe" bunt. Spaß, Lebensfreude, Unbekümmertheit, all das. Das Bild ist übrigens nur ein Ausschnitt von einem Bild und zeigt das Spiegelbild der Raketen im See. Dann hab' ich's um 180° gedreht ^^&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-5967748221413717258?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/5967748221413717258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=5967748221413717258&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5967748221413717258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5967748221413717258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-bunt.html' title='Farbe bekennen - Bunt'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-6659076105516184272</id><published>2009-05-22T05:05:00.000+02:00</published><updated>2009-05-22T05:05:00.440+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Gold</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s5b.directupload.net/images/user/090520/fa9b76vc.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 299px;" src="http://s5b.directupload.net/images/user/090520/fa9b76vc.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Nah an ihrer Brust trägt sie&lt;br /&gt;Ein Geheimnis, nur für sich.&lt;br /&gt;Sie weiß, darin verbirgt sich Licht&lt;br /&gt;Und dennoch öffnet sie es nie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn wenn es offen vor ihr liegt&lt;br /&gt;Und sie sich an dem Glanz erfreut,&lt;br /&gt;Sich tiefer über's Lichte beugt,&lt;br /&gt;Dann fehlt das, was sie wirklich liebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fortgegangen sind die Kinder,&lt;br /&gt;Wohnen nun in and'ren Stätten.&lt;br /&gt;Was ihr bleibt ist diese Kette&lt;br /&gt;Und darin die beiden Bilder.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-6659076105516184272?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/6659076105516184272/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=6659076105516184272&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/6659076105516184272'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/6659076105516184272'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-gold_22.html' title='Farbe bekennen - Gold'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-3330015538973092738</id><published>2009-05-21T16:20:00.005+02:00</published><updated>2010-01-07T17:17:31.362+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zahra'/><title type='text'>Kapitel 1 - Versagen</title><content type='html'>"Gib nicht auf, komm schon!", keuchte sie zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. Ihr ganzes Gewand war mittlerweile durchtränkt von Blut, ihre Tasche mit den Kräutern und Salben, die sie in mühevoller Arbeit zusammengesucht hatte, fast leer. Mit einer Hand zog sie die letzte Phiole heraus, die sich noch in der Tasche befand, und kippte den Inhalt großflächig in die Wunde. Die bernsteinfarbene Flüssigkeit leuchtete kurz auf, als sie sich mit dem Blut vermischte, erlosch jedoch schnell und zeigte keinerlei Wirkung. Sie fluchte leise, als sie die Flasche achtlos zu den anderen geleerten Dosen, Töpfchen und Beuteln auf den Felsenboden warf. Keine ihrer Medikamente hatte geholfen, ihre Gebete hielten den Blutfluss nur geringfügig auf, und ihre letzten Energiereserven waren fast erschöpft.&lt;br /&gt;"Hör auf, dich zu wehren, ich will dir nur helfen!" Ihre Stimme kam nicht gegen das donnernde Grollen an, das einen weiteren Feuerstoß ankündigte. Mittlerweile hatte sich die vor der Hitze schützende Salbe durch den Schweiß, der ihr über die Stirn rann, von ihrem Gesicht gewaschen. Doch da sie über und über mit Blut bedeckt war, als hätte sie darin gebadet, merkte sie das blau glühende Flammeninferno, das für einige Sekunden um sie herum tobte, kaum noch. Als der Drache seinen Kopf kraftlos zu Boden senkte und sie wieder atmen konnte, begann sie von neuem mit ihren Beschwörungsformeln. In monotonem Singsang, mit geschlossenen Augen und über die Wunde gebreiteten Händen wiederholte sie immer wieder alle Gebete, die sie gelernt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fiel ihr schwer, sich zu konzentrieren. Sie war noch nicht lange auf Reisen, hatte noch nicht allzu viele Erfahrungen gesammelt, und stand schon jetzt vor solch einer Herausforderung. Eines der heiligsten Wesen, von denen sie je gehört hatte. Ein Drache. Ein echter, lebender Drache. Und sie war die einzige die dafür sorgen konnte, dass er auch am Leben blieb.&lt;br /&gt;Das Glühen in ihren Handflächen drohte zu versagen und wurde schwächer, ihre Kräfte neigten sich dem Ende zu. Wieder und wieder musste sie die vier Gesten ausführen, um ihre innersten Energien mobilisieren und dem Drachen zufügen zu können. Sie wollte, dass er lebte, selbst, wenn sie dafür auch den letzten Funken ihrer eigenen Energie opfern musste. Sie war oft genug von ihrer Mentorin gewarnt worden. Die vier Gesten konnten Leben retten, aber ebenso das eigene beenden, wenn man sie zu oft wiederholte. Sie sogen alle Energie aus dem Körper und leiteten sie in einem kribbelnden Strom durch die Wirbelsäule in den Brustkorb, so dass man sie in die Handflächen lenken und zur Heilung benutzen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sie diese Gesten kraftlos wiederholte, wurde ihr selbst vor ihren geschlossenen Augen schwarz. Ihre Beine knickten ein und sie sank auf die Knie, die Hände jedoch fest auf dem Bauch des Drachen. Für einen kurzen Moment schien sie mitten in einer leeren Dunkelheit zu schweben, ohne Kontakt zum Boden, orientierungslos, blind, taub und gefühllos. Alles verlor für diesen einen Moment an Bedeutung. Doch als die freigesetzte Energie endlich ihre Wirbelsäule entlangschoss und sich in ihren Lungen die vertraute Wärme ausbreitete, klarten sich auch ihre Sinne wieder auf.&lt;br /&gt;Es war die letzte Möglichkeit, diese Energie dem Drachen zuzuführen. Sie wusste, dass weder sie noch er es überleben würde, wenn sie einen Fehler machte. Einer von ihnen würde ohnehin sterben. Sie hoffte, dass sie es war - wenn das Sterben so angenehm war wie der schwerelose Moment gerade eben, dann gab sie ihr Leben gerne für das des Drachen auf.&lt;br /&gt;Sie schloss die Augen und konzentrierte sich. Jedes einzelne Wort ihrer Mentorin wiederholte sich von ganz alleine in ihrem Kopf, gab ihr die Anweisungen und leitete sie auf dem Weg, damit sie keine Fehler beging, keine Energie sinnlos vergeudete. Ohne es bewusst zu tun führte sie das Kribbeln aus ihrem Brustkorb in die Arme. Sie spürte, wie sich die feinen Haare unter der Spannung aufstellten. Vor ihrem inneren Auge ließ sie das vertraute Glühen in ihren Handflächen entstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade, als sie die Verbindung zu seiner erlöschenden Energie eingehen und ihm ihre Kraft überlassen wollte, hob er seinen Kopf. Sie drehte ihr Gesicht sofort zur Seite, um ihre Augen vor den Flammen zu schützen. Doch statt des Brausen des Feuers um ihren Kopf hörte sie nur das Topfen des Blutes und den langsamer werdenden Herzschlag des Drachen. Vorsichtig drehte sie sich um, die Augenlider immernoch zusammengepresst, die Hände auf der Wunde. Mehrere Sekunden vergingen, bis sie sich schließlich traute, ein Auge einen Spalt weit zu öffnen.&lt;br /&gt;Der Drache lag reglos vor ihr, den Kopf nur leicht angehoben. Seine Augen fixierten sie. Nicht wütend, nicht fürchtend, nicht herrisch. Eher traurig und besorgt.&lt;br /&gt;Unentschlossen starrte sie zurück. Schließlich senkte sie ihre Hände und ließ die Energie aus ihren Armen zurück in ihren Körper fließen. Er wollte etwas anderes als ihre Lebenskraft, und um zu verstehen, was das war, musste sie bei Sinnen bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie rutschte unbeholfen ein wenig vom Körper des Drachen weg, um seinen Kopf besser sehen zu können. Dabei zog sie eine dunkelrote Spur über den staubigen Boden.&lt;br /&gt;Der Drache blinzelte einmal langsam, sah sie kurz nocheinmal an und senkte den Kopf. Seine dunkle, rußgeschwärzte Zunge erschien zwischen den scharfen Zähnen und tauchte in eine Lache seines eigenen Blutes ein. Langsam schluckte er. Er trank sein eigenes Blut.&lt;br /&gt;Perplex saß sie auf dem Boden und beobachtete ihn. Es gab unzählige Legenden über Drachenblut. Dass es, wenn man darin badet, unverwundbar macht, dass man unsterblich wird, wenn man es trinkt. Dass es, in Heiltränke gemischt, dessen Magie vertausendfacht. Ein Brief, geschrieben mit Drachenblut, sollte den Leser willenlos machen. Bilder daraus sollten zum Leben erwachen.&lt;br /&gt;Sie hatte keine dieser Geschichten geglaubt, Drachen waren sehr selten geworden, seit vielen Jahrzehnten wurde kein lebendiger mehr gesehen. Sie persönlich war stillschweigend davon ausgegangen, dass sie ausgestorben wären.&lt;br /&gt;Doch hier lag ein echter Drache vor ihr, und sein Blut auf ihrer Haut hatte sie vor den Flammen geschützt. Würde der Drache weiterleben, indem er sein eigenes Blut trank? Dann hätte sie all ihre mühsam erarbeiteten Heilmittel umsonst verschwendet.&lt;br /&gt;Der Drache hob seinen Kopf wieder. Nur drei Schluck hatte er genommen. Nun sah er sie an. Seine Augen begannen, matt zu werden.&lt;br /&gt;"Was... was willst du? Soll ich..."&lt;br /&gt;Er sah sie weiter an, bewegte sich keinen Zentimeter.&lt;br /&gt;"Aber..."&lt;br /&gt;Er blinzelte langsam.&lt;br /&gt;Mit Mühe stemmte sie sich vom Boden hoch und kroch zu der großen Blutlache. Dabei ließ sie den Drachen nie aus dem Blick, genauso wenig wie er sie. Sie füllte ihre hohlen Hände in der dickflüssigen roten Pfütze und hob sie dann wieder an ihren Mund. Der Drache sah sie weiterhin reglos an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade, als sein Blut ihre Lippen benetzte, blitzten seine Augen in eine Ecke der Höhle.&lt;br /&gt;Sie hatte die Bewegung ebenfalls bemerkt. Beim Versuch, aufzuspringen, versagten jedoch ihre Beine, und ihr Kopf schlug hart auf den Höhlenboden auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://changingthemood.blogspot.com/2009/06/kapitel-2-das-versprechen.html"&gt;&lt;i&gt;(Zu Kapitel 2)&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-3330015538973092738?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/3330015538973092738/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=3330015538973092738&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/3330015538973092738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/3330015538973092738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/gib-nicht-auf-komm-schon-keuchte-sie.html' title='Kapitel 1 - Versagen'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-4713815656578384879</id><published>2009-05-21T05:05:00.000+02:00</published><updated>2009-05-21T05:05:00.831+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Silber</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s7b.directupload.net/images/user/090520/lrzgas7k.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 299px;" src="http://s7b.directupload.net/images/user/090520/lrzgas7k.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;Pur,&lt;br /&gt;Nie stur,&lt;br /&gt;Edel und fein,&lt;br /&gt;So sollst du sein.&lt;br /&gt;Eine Ehre der Pracht,&lt;br /&gt;Die dein Erbe vermacht,&lt;br /&gt;Dem Familiennamen sollst du&lt;br /&gt;Nur Zuträgliches und Ehrvolles tun.&lt;br /&gt;Der silberne Löffel, gelegt in deinen Mund,&lt;br /&gt;Tut von nun an allen Menschen um dich kund&lt;br /&gt;Dass&lt;br /&gt;du&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;z&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;e&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;r&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;b&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;r&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;e&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;c&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;h&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;l&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;i&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;c&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;h&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;bist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Mal ein kleines Experiment gegen Ende. Was das soll weiß ich auch nich, ich fand's wohl einfach lustig ^^&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-4713815656578384879?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/4713815656578384879/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=4713815656578384879&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4713815656578384879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4713815656578384879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-silber.html' title='Farbe bekennen - Silber'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-153953224610737336</id><published>2009-05-20T17:30:00.000+02:00</published><updated>2009-05-20T17:30:00.987+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Bronze</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s4b.directupload.net/images/user/090520/6vhjlme2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 532px;" src="http://s4b.directupload.net/images/user/090520/6vhjlme2.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Chlor in der Lunge&lt;br /&gt;Algen in den Haaren&lt;br /&gt;Wasser in den Venen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein Herzschlag,&lt;br /&gt;Nur das Hämmern&lt;br /&gt;Der Hände auf das Wasser:&lt;br /&gt;Einatmen, strecken&lt;br /&gt;Ausatmen, ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein Atem,&lt;br /&gt;Nur das Zischen&lt;br /&gt;Der Wellen im Ohr:&lt;br /&gt;Schnell in die Tiefe,&lt;br /&gt;Dem Opfer entgegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Sicht,&lt;br /&gt;Nur das Ziel&lt;br /&gt;All der Mühen vor Augen:&lt;br /&gt;Sein bestes geben,&lt;br /&gt;besser werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Ich liebe schwimmen. Bin seit 16 Jahren Mitglied bei der DLRG, hab' 2004 mein bronzenes Abzeichen für den Rettungsschwimmer gemacht. Eigentlich hab' ich auch das silberne, ABER die Penner haben vergessen, mir das einzutragen, deswegen steht's nich im Rettungsschwimmpass drin xD&lt;br /&gt;Das ändert allerdings nix an der Tatsache, dass ich mich im Wasser wohl fühle und es für mich keinen großartigeren Sport gibt. Da geht's für mich ja nich um Abzeichen, sondern einfach um das, was ich im Gedicht beschreiben wollte. Die Sinne machen irgendwann lustige Spielchen - man nimmt kaum mehr wahr, was um einen herum los ist, ist gleichzeitig aber so wach, aufmerksam und so konzentriert wie sonst selten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... ich glaub' ich werd' heute noch ins Schwimmbad fahren.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-153953224610737336?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/153953224610737336/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=153953224610737336&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/153953224610737336'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/153953224610737336'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-bronze.html' title='Farbe bekennen - Bronze'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-1538164568699366033</id><published>2009-05-19T12:40:00.003+02:00</published><updated>2009-05-19T12:51:24.129+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><title type='text'>Farbe bekennen - Schwarz</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s3b.directupload.net/images/user/090519/rlv9cv65.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 204px;" src="http://s3b.directupload.net/images/user/090519/rlv9cv65.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich muss mich entschuldigen, ich bin schon wieder nicht in der Lage, ein geeignetes Gedicht zu liefern. Ich kann mit der Farbe nich allzu viel anfangen, wenn ich ehrlich bin - ich hab' kaum mehr was schwarzes in meinem Kleiderschrank, habe gerade mal ein schwarzes Paar Ohrringe (von über 20), und schreibe gerne mit schwarzer Tinte. Das is eigentlich schon fast alles... Die Assoziationen von anderen Leuten, so mit Nacht, Geheimnis, Erotik, etc. kann ich nachvollziehen. Wenn man mir diese Worte sagt, dann denke ich auch an die Farbe schwarz. Aber wenn ich an die Farbe schwarz denke, dann denke ich nicht unbedingt an diese Begriffe. Meistens denke ich eher an einen Kater, den wir mal hatten. Pechschwarz, wunderschön, aber einfach seltendämlich und ungeheuer tollpatschig. Das Bild oben ist von meiner Katze, die die Nichte von diesem Kater is.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jo. So wenig dazu. Es is halt einfach 'ne Farbe, ne? ^^&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-1538164568699366033?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/1538164568699366033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=1538164568699366033&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/1538164568699366033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/1538164568699366033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-schwarz.html' title='Farbe bekennen - Schwarz'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-564687191687571885</id><published>2009-05-18T11:49:00.002+02:00</published><updated>2009-05-18T12:28:06.906+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Grau</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s5b.directupload.net/images/user/090518/bqx68zk9.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 534px;" src="http://s5b.directupload.net/images/user/090518/bqx68zk9.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ein Sturm zieht auf, Gewitter droht&lt;br /&gt;Jetzt schnell an einen sich'ren Ort!&lt;br /&gt;Husch husch, ins Haus, hast du gemerkt,&lt;br /&gt;Dass sich das Dunkel schon verstärkt?&lt;br /&gt;Vor ihm flieht jede Farbe, sieh&lt;br /&gt;Die Tulpen, die den Kopf einzieh'n!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es donnert, bitzt, die Winde schreien,&lt;br /&gt;Bäume seufzen, Kinder weinen,&lt;br /&gt;Und oben, über'm Wolkenberg&lt;br /&gt;Vollbringt der Meister nun sein Werk&lt;br /&gt;Mit grellen Lichtern, grollend Lachen:&lt;br /&gt;Ein Grundvernichter, Höllenrachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sieh', mein Spatz, schau nur hinaus:&lt;br /&gt;Die Lichter seh'n doch spannend aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: In den letzten Tagen gab's hier enorm viele Gewitter. Ich &lt;/span&gt;liebe&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Gewitter, ich find's einfach phänomenal, welche Farben die Wolken annehmen können, wenn ein Blitz durch sie hindurchzuckt. Alles scheint sich umzudrehen, die Erde wirkt grau, während der Himmel sich von Zeit zu Zeit purpur oder dunkelviolett färbt. Allerdings mag ich Gewitter und Stürme nicht nur deswegen. Ich finde das Gefühl, einer Naturgewalt zusehen zu dürfen, einfach fantastisch. Ich bin viel zu fasziniert davon, dass diese sonst harmlosen Wolken am Himmel so laut und energiegeladen sein können, als dass ich Angst davor haben könnte.&lt;br /&gt;Die letzten zwei Zeilen hat&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; sinngemäß&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; übrigens meine Mutter zu mir gesagt, als ich mich als Kind unter der Bettdecke verkrochen hatte. Sie ist mit mir zum Fenster gegangen, und wir haben eine Stunde lang dem Gewitter zugesehen. Danach hatte ich keine Angst mehr.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-564687191687571885?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/564687191687571885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=564687191687571885&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/564687191687571885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/564687191687571885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-grau.html' title='Farbe bekennen - Grau'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-2185942470089703325</id><published>2009-05-17T11:45:00.002+02:00</published><updated>2009-05-17T12:05:35.401+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Braun</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s2b.directupload.net/images/user/090517/9jgjqf3l.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 514px;" src="http://s2b.directupload.net/images/user/090517/9jgjqf3l.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;Sie sind zwar echter Teil von mir&lt;br /&gt;Doch trotzdem scheinen sie mir fremd&lt;br /&gt;Wenn ich morgens im Nachthemd&lt;br /&gt;Gähnend in den Spiegel stier&lt;br /&gt;Scheinen sie, als woll'n sie fliehen&lt;br /&gt;Oder so, als wär'n sie wach&lt;br /&gt;Wie nach 'ner durchzechten Nacht,&lt;br /&gt;In der sie durch die Kneipen ziehen.&lt;br /&gt;Ohne mich&lt;br /&gt;Versteht&lt;br /&gt;sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... Nicht!&lt;br /&gt;Verdammt, 's sind &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;meine&lt;/span&gt; Haare,&lt;br /&gt;Die ich verwöhne, kämme, bade!&lt;br /&gt;Sie zoll'n dem keinen Respekt, wie schade -&lt;br /&gt;Und nun, da kenn' ich keine &lt;a href="http://lyricletter.blogspot.com/search/label/Gnade"&gt;Gnade&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Drohe ihnen mit der Schere,&lt;br /&gt;Ich will sie versehren, lehren,&lt;br /&gt;Was es heißt, so stur zu sein.&lt;br /&gt;Da kenn' ich kein Erbarmen, nein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher, ja, da war'n sie brav&lt;br /&gt;beschmusten mich in meinem Schlaf.&lt;br /&gt;Damals war'n sie auch noch hell,&lt;br /&gt;Wuchsen zwar nicht ganz so schnell&lt;br /&gt;Und auch noch nicht so dicht wie heut'&lt;br /&gt;Doch das hab' ich auch nie bereut.&lt;br /&gt;Blieben sie blond? Wohl kaum -&lt;br /&gt;Denn die heutige Farbe ist braun.&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, wann sie sich verdunkelten,&lt;br /&gt;Doch wie die Alten munkelten&lt;br /&gt;War's dann vorbei mit Unschuldsengel.&lt;br /&gt;Statt lieb zu sein hab' ich gequängelt,&lt;br /&gt;Wurde stur, nur schwer zu halten,&lt;br /&gt;Und scheinbar hatten dann die Alten&lt;br /&gt;Wirklich Recht.&lt;br /&gt;Welch Pech!&lt;br /&gt;Denn so eigen, wie ich bin&lt;br /&gt;Steht meinem Haar wohl auch der Sinn.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-2185942470089703325?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/2185942470089703325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=2185942470089703325&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2185942470089703325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2185942470089703325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-braun.html' title='Farbe bekennen - Braun'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-5370823158272510882</id><published>2009-05-16T04:16:00.000+02:00</published><updated>2009-05-16T04:16:00.931+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Beige</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s2b.directupload.net/images/user/090515/tgqenp4z.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 301px;" src="http://s2b.directupload.net/images/user/090515/tgqenp4z.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Was zum Henker soll der scheiß?&lt;br /&gt;Ich dachte hellgelb, vielleicht auch weiß,&lt;br /&gt;Aber nein, man muss es übertreiben&lt;br /&gt;Zeigen, wie man sich abzuzweigen&lt;br /&gt;Vermag und den lieben langen Tag&lt;br /&gt;Nichts anderes tut, als Magerquark&lt;br /&gt;Auf dessen Farbe zu untersuchen.&lt;br /&gt;Das Helle von dem Marmorkuchen&lt;br /&gt;Der in Omas Küche dampft&lt;br /&gt;Bezeichnet man wohl auch als "sanft-&lt;br /&gt;gebräunte Sand-Schattierung",&lt;br /&gt;Am besten noch mit Edelmattierung&lt;br /&gt;Wie auf champagnerfarbenem Rolls-Royce&lt;br /&gt;Und all dem edlen Schnickschnack-Zeugs.&lt;br /&gt;Ich werd' die Farbe nie vermissen,&lt;br /&gt;denn Beige ist einfach nur beige-issen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Ja, das is Absicht, dass das Gedicht so scheiße klingt und vorne wie hinten nich stimmt. Beige is einfach 'ne doofe Farbe, der Name unnütz, die Farbe kann sich nich entscheiden und überhaupt. Mag ich nich. Tja, was solls. Beige halt. Beesch. Beschissen. xD&lt;br /&gt;Auf dem Foto kann man übrigens eine meiner Gottesanbeterinnen bewundern. Grade beim Futtern, leckerdischmecker. Ich glaube &lt;/span&gt;&lt;span&gt;die&lt;span style="font-style: italic;"&gt; ist bei einer Häutung umgekommen, die sie nicht gepackt hat... Ich hab' seit ca. einem Jahr weder Stabheuschrecken noch Gottesanbeterinnen, Gespenstheuschrecken oder Wandelnde Blätter mehr. Obwohl's lustig war, denen zuzusehen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-5370823158272510882?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/5370823158272510882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=5370823158272510882&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5370823158272510882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5370823158272510882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-beige.html' title='Farbe bekennen - Beige'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-3311724459312166112</id><published>2009-05-15T13:38:00.003+02:00</published><updated>2009-05-15T13:49:36.017+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><title type='text'>Farbe bekennen - Dunkelgrün</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s7b.directupload.net/images/user/090515/nr222vyv.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 299px;" src="http://s7b.directupload.net/images/user/090515/nr222vyv.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Heute bin ich irgendwie nich in der Laune, ein Gedicht dazu zu schreiben. Ich hab's versucht, aber alles war irgendwie Mist. Ich mag Dunkelgrün, kann aber nicht richtig erklären, warum. Es beruhigt mich einerseits, andererseits hat es auch soetwas kühles, verwittertes, fast schon totes an sich. Eine Farbe der man ansieht, wie kräftig sie mal war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bild ist von einer der Eichen in unserem Garten. Sie sind rundrum mit Flechten und Moos bewachsen, allerdings sehr "subtil", um es mal so zu nennen. Jedenfalls ist die Rinde nicht braun sondern dunkelgrün. Und wenn irgendjemand kommt und versucht, eine dieser Eichen zu fällen, dann werd' ich da raufklettern und oben bleiben. Sollen sie mich mitfällen. Die Eichen nimmt mir niemand weg, das sind meine Beschützer aus Kindertagen. Ich hab' Stunden damit verbracht, in der Rinde irgendwelche Muster und Bilder zu erkennen und mir vorgestellt, dass die Eiche mir damit Geschichten erzählt. Als Ausgleich hab' ich ihr dann aus meinen Kinderbüchern vorgelesen. Ich liebe die Eichen in meinem Garten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-3311724459312166112?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/3311724459312166112/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=3311724459312166112&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/3311724459312166112'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/3311724459312166112'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-dunkelgrun.html' title='Farbe bekennen - Dunkelgrün'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-8966656925801957330</id><published>2009-05-14T13:06:00.006+02:00</published><updated>2009-05-14T19:27:28.127+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Grün</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s3b.directupload.net/images/user/090514/8o85zlbp.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 299px;" src="http://s3b.directupload.net/images/user/090514/8o85zlbp.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein ruhiges Tal liegt unter mir&lt;br /&gt;Bewaldet dringt sein Duft hierher&lt;br /&gt;Sein grün lässt meine Augen wandern&lt;br /&gt;Auf verschlungenen Mäandern.&lt;br /&gt;Die Beine tun's der Seele gleich&lt;br /&gt;Ich lass' sie baumeln, fühl' mich weich&lt;br /&gt;Nie fiel es mir wie jetzt so leicht&lt;br /&gt;Ruhig zu liegen und zugleich&lt;br /&gt;Kraft zu zieh'n auf lange Dauer&lt;br /&gt;Wie auf dieser Stadtmauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Das Bild ist vor ca. einem Dreivierteljahr von der Stadtmauer von Rothenburg ob der Tauber aus aufgenommen worden. Ich bin damals spontan mit einem mir unbekannten US-Amerikaner dorthingefahren, weil er beruflich ein Wochenende in Deutschland war und einen Tag frei hatte. Er hat mich gefragt, ob ich ihm nich irgendwas typisch deutsches zeigen kann, irgendeine Stadt oder Sehenswürdigkeit. Rothenburg is einfach eine wunderschöne Stadt, aber das faszinierendste war, aus diesem regen Treiben plötzlich zur Stadtgrenze zu kommen und das Taubertal vor sich liegen zu sehen. Es war einfach eine großartige, kräftigende und stärkende Erfahrung.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-8966656925801957330?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/8966656925801957330/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=8966656925801957330&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8966656925801957330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8966656925801957330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-grun.html' title='Farbe bekennen - Grün'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-861855676152970588</id><published>2009-05-13T15:25:00.003+02:00</published><updated>2009-05-13T15:41:17.498+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Hellgrün</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s10b.directupload.net/images/user/090513/we9ugknd.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 397px;" src="http://s10b.directupload.net/images/user/090513/we9ugknd.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Autsch! Verdammt! Es ist so weit!&lt;br /&gt;Haltet Fackeln und Äxte bereit!&lt;br /&gt;Grad' hab ich's gespürt, ganz klar:&lt;br /&gt;Der Frühling ist schon wieder da!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der schlimmste der Romantikblender,&lt;br /&gt;Bunt geschmückt mit grünen Bändern.&lt;br /&gt;Pah, von wegen, mach du nur,&lt;br /&gt;Doch ich kenn' deine wahre Natur!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du bist 'ne miese Prügelsau,&lt;br /&gt;Jetz tu nich so, ich weiß's genau!&lt;br /&gt;Ich hörte dich den Bäumen sagen&lt;br /&gt;Sie sollten jetzt bereits aus&lt;b&gt;schlagen&lt;/b&gt;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soll ich noch weiter petzen? &lt;b&gt;Du&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;klebst Allergikern die Nasen zu!&lt;br /&gt;Das will ich echt nicht mehr ertragen -&lt;br /&gt;Ich will nach'm Winter gleich Sommer haben!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-861855676152970588?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/861855676152970588/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=861855676152970588&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/861855676152970588'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/861855676152970588'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-hellgrun.html' title='Farbe bekennen - Hellgrün'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-2539724331205548006</id><published>2009-05-12T17:48:00.005+02:00</published><updated>2009-05-12T18:18:55.555+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Türkis</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s2b.directupload.net/images/user/090512/3qzv7kcs.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 345px;" src="http://s2b.directupload.net/images/user/090512/3qzv7kcs.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Faszination zu der alten Geschichte erwecktest du damals,&lt;br /&gt;Heimat der Venus im Meer - Heute verblasst deine Pracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Ein seltsames Gedicht, ich weiß. Aber zu der Thematik passt das &lt;a href="http://www.vox-latina-gottingensis.de/metrik/distich.htm"&gt;elegische Distichon&lt;/a&gt; einfach besser, als alles andere, weil ich es im Prinzip dank dieser Insel lernen musste.&lt;br /&gt;Ich war, als ich 5 war, mit meiner Familie auf dieser wundervollen Mittelmeerinsel - einerseits Badeurlaub, andererseits Kultururlaub (danke, Mama!), in dem ich mir den Rücken übel in der Sonne verbrannt und viele alte Steine gesehen habe, die früher mal Bauten dargestellt haben. Die Farbe, die sich mir dort immer und immer wieder gezeigt hat, war türkis. Logisch, dachte ich mir, wir sind ja schließlich auch in der Türkei sagt Papa, da muss ja alles türkis sein (die zwei Fehler in diesem Gedanken wurden mir erst später klar). Im Kindergarten dachte ich dann auch, dass türkis meine Lieblingsfarbe sein muss. Mittlerweile sind meine gemalten Bilder aus der Zeit allerdings so alt, dass das strahlende Türkis zu einem schwachen Hellblau vergilbt ist, deswegen hier ein Bild von den Schalen, die wir da gekauft hatten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-2539724331205548006?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/2539724331205548006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=2539724331205548006&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2539724331205548006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2539724331205548006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-turkis.html' title='Farbe bekennen - Türkis'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-7868879000475558951</id><published>2009-05-11T08:39:00.002+02:00</published><updated>2009-05-11T08:53:44.537+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Dunkelblau</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s1b.directupload.net/images/user/090511/xk8j67os.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 514px;" src="http://s1b.directupload.net/images/user/090511/xk8j67os.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Beruhigender Schlaf überkommt mich&lt;br /&gt;Und schenkt mir versilberte Träume&lt;br /&gt;In flügelbefreienden Räumen&lt;br /&gt;Mit Wolken, bestehend aus Mondlicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schwingen beschlagen mit Tau&lt;br /&gt;Der Sanft sich im Nebel verteilt&lt;br /&gt;Mein Blick ist entspannt und verweilt&lt;br /&gt;Auf zartem Dämmerungsblau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Feder fällt leise zu Boden&lt;br /&gt;Als schimmerndster aller Traumboten&lt;br /&gt;Die je mein Traum zugedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das letzte Geräusch in der Ferne&lt;br /&gt;Hör ich vor dem Aufwachen gerne:&lt;br /&gt;Es ist, dass ein Kind zu mir lacht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-7868879000475558951?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/7868879000475558951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=7868879000475558951&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/7868879000475558951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/7868879000475558951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-dunkelblau.html' title='Farbe bekennen - Dunkelblau'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-2209538689568489849</id><published>2009-05-10T23:59:00.000+02:00</published><updated>2009-05-11T08:38:55.657+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Blau</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s1b.directupload.net/images/user/090511/nto6i42w.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 292px;" src="http://s1b.directupload.net/images/user/090511/nto6i42w.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Tiefgründig und nachdenklich&lt;br /&gt;Wie nach zu viel gutem Wein&lt;br /&gt;Stehst du hier vor mir, doch ich&lt;br /&gt;Weiß selbst nicht, was ich mein'.&lt;br /&gt;Ich mein - wär es nicht gemein&lt;br /&gt;Zu behaupten, allein zu sein&lt;br /&gt;Wenn man tief in sich fühlt, erspürt,&lt;br /&gt;Dass man gar nichts verliert?&lt;br /&gt;Gar nichts verlieren kann,&lt;br /&gt;Weil dann, ohne Wand, die man&lt;br /&gt;Selber aufgezogen irgendwann,&lt;br /&gt;Einen gar nichts mehr stört&lt;br /&gt;Man sich selbst nur betört&lt;br /&gt;Und dann steht man am Main,&lt;br /&gt;Genießt seinen Wein&lt;br /&gt;Und während man weint&lt;br /&gt;Hat alles ein Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Entschuldigung, dass der Beitrag erst so spät gekommen ist, ich war gestern einfach anderweitig beschäftigt. Scheiß Spontaneität. Das Gedicht is ... keine Ahnung. Mir war so danach, was sinnloses hinzubatzen. Wenn ich Glück hab' beschreibt's das Gefühl der Verwirrung ganz gut, die ich mit blau verbinde. Kennt ihr das, wenn ihr in den späten Sommerhimmel seht und die Farbe vor euren Augen zu flimmern scheint? Das verbinde ich eben mit normalem blau. Es is mir zu intensiv. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-2209538689568489849?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/2209538689568489849/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=2209538689568489849&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2209538689568489849'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2209538689568489849'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-blau.html' title='Farbe bekennen - Blau'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-3795623237441495885</id><published>2009-05-09T15:12:00.004+02:00</published><updated>2009-05-09T15:23:39.035+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Hellblau</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s10b.directupload.net/images/user/090509/ou9xpyxc.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://s10b.directupload.net/images/user/090509/ou9xpyxc.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Mein Fahrschullehrer sagte mal&lt;br /&gt;- wir tankten g'rade bei Aral -&lt;br /&gt;"Dieses Hellblau zeigt ganz klar&lt;br /&gt;Dass &lt;a href="http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-rosa.html"&gt;rosa&lt;/a&gt; leider alle war!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ja, mein Fahrschullehrer hat das wirklich zu mir gesagt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ja, ich arbeite tatsächlich bei Aral. Ja, das ist tatsächlich meine Bluse und ja, sie sieht aus wie ein Sack, den man anhat. Nein, auf meinem Namensschild steht nicht "Meadow".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Oh, und ja: Die Aussage, dass das hellblau nur eine schlechte Umschreibung für rosa ist, stimmt aus meiner Sicht. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich eins von beiden schlecht finde (außer als Polohemden mit hochgeklapptem Kragen bei Männern - das sieht beides scheiße aus).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-3795623237441495885?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/3795623237441495885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=3795623237441495885&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/3795623237441495885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/3795623237441495885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-hellblau.html' title='Farbe bekennen - Hellblau'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-8057598574448979300</id><published>2009-05-08T16:28:00.003+02:00</published><updated>2009-05-08T16:37:38.645+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Lila</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s8b.directupload.net/images/user/090508/ijvlcmsp.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://s8b.directupload.net/images/user/090508/ijvlcmsp.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Verträumt lässt sie den Kopf stets hängen&lt;br /&gt;Achtet nicht auf das Drumrum&lt;br /&gt;Sie lauscht den inneren Traumklängen&lt;br /&gt;Und hält dafür ihr Leben stumm.&lt;br /&gt;Sicher in sich selbst gehüllt&lt;br /&gt;Entkommt sie den Kriterien&lt;br /&gt;Mit denen man sie angefüllt&lt;br /&gt;Und wahrt ihre Mysterien.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-8057598574448979300?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/8057598574448979300/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=8057598574448979300&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8057598574448979300'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8057598574448979300'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-lila.html' title='Farbe bekennen - Lila'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-8974773473353831214</id><published>2009-05-07T15:00:00.001+02:00</published><updated>2009-05-07T15:00:00.557+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Pink</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s7b.directupload.net/images/user/090507/253pcx25.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 301px;" src="http://s7b.directupload.net/images/user/090507/253pcx25.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Du hältst dich für 'nen pinken Panther&lt;br /&gt;Ein süßer, zahmer Leopard&lt;br /&gt;In Wirklichkeit bist du ein Panzer&lt;br /&gt;Vor dir flieht selbst Jean-Luc Picard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So niedlich gibst du dich vor'm Spiegel&lt;br /&gt;Übst den pinken Schmollknutschmund&lt;br /&gt;Versuchst, blondierten Schopf zu striegeln&lt;br /&gt;Und streichst dir deine Krallen bunt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mädel, sieh' dich doch mal an&lt;br /&gt;"Figur" betonen - schön und gut&lt;br /&gt;Man muss nicht machen, was man kann&lt;br /&gt;Und pink an dir weckt in mir Wut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Pink is tabu-Farbe. Ich verbinde damit einfach diese wundervollen Gesamtkunstwerke vor'm Fastfoodtempel, die so aussehen, als würden sie zum Frühstück die Fritteuse leer trinken, und das mit ganzem Stolz durch hautenge Kleidung zeigen, die sie eigentlich eher einzuschnüren scheint.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=YuykhCbCQBI"&gt;Das Shirt&lt;/a&gt; is übrigens auch nach längerem Suchen das einzige, was irgendwas pinkes beinhaltet und in meinem Besitz zu finden ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-8974773473353831214?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/8974773473353831214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=8974773473353831214&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8974773473353831214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8974773473353831214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-pink.html' title='Farbe bekennen - Pink'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-5349197570924813328</id><published>2009-05-07T12:50:00.000+02:00</published><updated>2009-05-07T12:50:00.502+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><title type='text'>Gedanken</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;Mit dem Glück verhält es sich oft wie mit dem Reichtum.&lt;br /&gt;Man erkennt nicht das, was man bereits hat,&lt;br /&gt;sondern nur das, was man noch besitzen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allein Kinder sind frei von der Vorstellung der Perfektion,&lt;br /&gt; so dass sie sich reich und glücklich schätzen,&lt;br /&gt;wenn sie eine glänzende Münze in die Hand gedrückt bekommen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-5349197570924813328?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/5349197570924813328/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=5349197570924813328&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5349197570924813328'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5349197570924813328'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/gedanken_07.html' title='Gedanken'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-5212929625437600399</id><published>2009-05-06T12:52:00.002+02:00</published><updated>2009-05-06T13:09:45.148+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Rosa</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s1b.directupload.net/images/user/090506/gjneu6dl.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://s1b.directupload.net/images/user/090506/gjneu6dl.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Frische Unschuld&lt;br /&gt;Zart wie der Morgen&lt;br /&gt;Kindliche Ungeduld&lt;br /&gt;Frei noch von Sorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verliebt ins Gefühl&lt;br /&gt;Zu zweit zu sein&lt;br /&gt;Ist's auch noch so kühl&lt;br /&gt;Man ist nicht allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Wieder ein Bild, das sich schon länger auf meinem Rechner tummelt - diesmal aus dem Oktober 2006. Ich bin morgens mit dem Rad zur Schule gefahren und dabei an diesem Weiher vorbeigekommen. Der Himmel sah aus wie ein riesiges, indirekt beleuchtetes Ölgemälde, das jemand über den Wald gehängt hat. Ich bin so froh, dass ich meine Kamera dabei hatte, auch wenn das Bild etwas verschwommen ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-5212929625437600399?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/5212929625437600399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=5212929625437600399&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5212929625437600399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5212929625437600399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-rosa.html' title='Farbe bekennen - Rosa'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-9093532453716963576</id><published>2009-05-05T15:54:00.005+02:00</published><updated>2009-05-06T13:06:29.298+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Dunkelrot</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s10.directupload.net/images/user/090506/iqmtg5by.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 531px;" src="http://s10.directupload.net/images/user/090506/iqmtg5by.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wälder voller Laub&lt;br /&gt;Geheimnisse des Lebens&lt;br /&gt;Schweben zu Boden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Ja, mir is mal wieder absolut rein gar nichts eingefallen, und der Tag in der Uni hat auch nur ein dunkelrotes Lesezeichen geboten. Also hab' ich mich mal nach &lt;a href="http://jaynightwind.blogspot.com/2009/04/haikus.html"&gt;Jays Vorbild&lt;/a&gt; an 'nem Haiku versucht, da muss und darf man nich viel zu seinen Eindrücken schreiben.&lt;br /&gt;Vielleicht war's gar keine so schlechte Entscheidung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dunkelrot verbinde ich übrigens in erster Linie mit dem Herbst, wenn sich die Blätter so schön verfärben - außerdem passt es für mich zur Stimmung, wenn man bei nassem, grauen Wetter drinen vor einem offenen Kamin sitzt und einen heißen Früchtetee schlürft.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-9093532453716963576?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/9093532453716963576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=9093532453716963576&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/9093532453716963576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/9093532453716963576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-dunkelrot.html' title='Farbe bekennen - Dunkelrot'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-1032554919138189751</id><published>2009-05-04T13:52:00.005+02:00</published><updated>2009-05-06T13:07:28.423+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Rot</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s10.directupload.net/images/user/090506/yd7jbw4n.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 299px;" src="http://s10.directupload.net/images/user/090506/yd7jbw4n.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s3b.directupload.net/images/user/090504/mnt5o2cz.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;So rot wie Blut&lt;br /&gt;So rot wie Glut&lt;br /&gt;Die Inn're Wut&lt;br /&gt;Und der Wille&lt;br /&gt;Sie zu stillen&lt;br /&gt;Die Liebe&lt;br /&gt;Zu den Trieben&lt;br /&gt;Mit der Hitze&lt;br /&gt;zu beschützen&lt;br /&gt;Aufrecht steh'n&lt;br /&gt;Nie vergeh'n&lt;br /&gt;Stärke zeigen&lt;br /&gt;Nicht verneigen&lt;br /&gt;Nicht verbiegen&lt;br /&gt;Gefühle siegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Das Bild ist im Dezember 2006 entstanden. Es ist der Blick aus meinem Zimmerfenster nach Südosten hin, was sich da für Farben geboten haben war einfach phänomenal. Deswegen will ich euch ein anderes Bild nicht vorenthalten, das mehr Panorama bietet, also nicht in so kleinem Ausschnitt aufgenommen wurde, das aber zu keiner Farbe dieses Projektes passen würde:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s6b.directupload.net/images/user/090504/qe54litj.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 303px; height: 226px;" src="http://s6b.directupload.net/images/user/090504/qe54litj.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-1032554919138189751?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/1032554919138189751/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=1032554919138189751&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/1032554919138189751'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/1032554919138189751'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-rot.html' title='Farbe bekennen - Rot'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-34639860253410657</id><published>2009-05-03T14:23:00.006+02:00</published><updated>2009-05-06T13:07:15.055+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Orange</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s3b.directupload.net/images/user/090506/tvyruaxk.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 299px;" src="http://s3b.directupload.net/images/user/090506/tvyruaxk.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Im Zweitklassgrundschulunterricht&lt;br /&gt;Wird uns das Schreiben gelehrt.&lt;br /&gt;Bevor man uns den Füller verspricht&lt;br /&gt;Werden wir belehrt:&lt;br /&gt;"Drückt mit ihm nicht zu sehr auf&lt;br /&gt;Sonst macht ihr ihn kaputt&lt;br /&gt;Dann schmiert er auf die Hefte drauf&lt;br /&gt;Und das wär' doch nicht gut.&lt;br /&gt;Um zu üben schreibt ihr jetzt&lt;br /&gt;Mit diesen Stiften hier."&lt;br /&gt;Also hat sich jeder hingesetzt&lt;br /&gt;Vor ein weißes Blatt Papier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Zugegeben, das Gedicht sagt wenig über die Farbe aus, dafür beschreibt es, warum ich Stabilos so mag. Außerdem is orange irgendwie eine Farbe, die mir recht wenig sagt. Ich verbinde sie mit Erfolg, das war's dann auch schon.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Eintrag heute is also quasi das Gegenstück zu &lt;a href="http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-gelb.html"&gt;gestern&lt;/a&gt;,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; als das Gedicht nichts mit dem Bild aber dafür mit der Farbe zu tun hatte ^^&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-34639860253410657?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/34639860253410657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=34639860253410657&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/34639860253410657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/34639860253410657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-orange.html' title='Farbe bekennen - Orange'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-754518685548034025</id><published>2009-05-03T10:00:00.002+02:00</published><updated>2009-05-03T10:00:02.275+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedanken'/><title type='text'>Gedanken</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;Man soll&lt;br /&gt;sein Umfeld so behandeln, wie man sich selbst behandelt,&lt;br /&gt;und nicht&lt;br /&gt;sich selbst so behandeln, wie man sein Umfeld behandelt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-754518685548034025?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/754518685548034025/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=754518685548034025&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/754518685548034025'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/754518685548034025'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/gedanken.html' title='Gedanken'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-8830936496610168559</id><published>2009-05-02T14:52:00.006+02:00</published><updated>2009-05-06T13:07:02.848+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Gelb</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s5b.directupload.net/images/user/090506/7l26gjue.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 324px;" src="http://s5b.directupload.net/images/user/090506/7l26gjue.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Strahlend hell, warm und froh&lt;br /&gt;Vertraut, ein Lächeln, gütig&lt;br /&gt;Der Geruch von frischem Stroh&lt;br /&gt;Umweht uns sanftmütig.&lt;br /&gt;Ein frischer Morgen, alles neu&lt;br /&gt;Ein Sommertag bricht an&lt;br /&gt;Zufrieden liegen wir im Heu&lt;br /&gt;Uns lächeln Sonnenstrahlen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Biene summt vorbei&lt;br /&gt;Die Beinchen Schwer von Pollen&lt;br /&gt;Kindlich spielen wir, wobei&lt;br /&gt;wir durch Wiesen tollen&lt;br /&gt;Wie Freundschaft, tief, emotional&lt;br /&gt;Und doch ganz unbesorgt&lt;br /&gt;Steckst du mir Löwenzahn ins Haar&lt;br /&gt;Als du mein Lachen borgst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-8830936496610168559?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/8830936496610168559/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=8830936496610168559&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8830936496610168559'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8830936496610168559'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-gelb.html' title='Farbe bekennen - Gelb'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-5068994230711901608</id><published>2009-05-01T15:00:00.005+02:00</published><updated>2009-05-06T13:06:50.932+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Farbe bekennen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Farbe bekennen - Weiß</title><content type='html'>Heute ist der erste Tag vom "&lt;a href="http://www.himbeermarmelade.de/farbe.php"&gt;Projekt Farbe bekennen&lt;/a&gt;". Ich bin über &lt;a href="http://gsfuchsi.blogspot.com/"&gt;Fuchsis Blog&lt;/a&gt; darauf gestoßen, und es klingt wirklich spannend. Ich mach' jedenfalls mit, wie man vielleicht am Button rechts in der Sidebar erkennen kann. Und so, wie Fuchsi, hatte auch ich die Idee, ein Gedicht zu jedem der Bilder/jeder Farbe zu schreiben. Das wird zwar hart und ich werd's nich schaffen, mich an Metrik zu halten aber es is auch eine gute Übung, so dass ich von diesem starren Denken mal wegkomme ^^ Bei Farben geht es schließlich auch und vielleicht sogar hauptsächlich darum, was für Gefühle sie hervorrufen, wofür sie stehen und was sie bewirken können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier also mein erstes Bild, heute zur Farbe &lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;weiß&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://s4b.directupload.net/images/user/090506/w7837f6y.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 299px;" src="http://s4b.directupload.net/images/user/090506/w7837f6y.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Weiß&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unbefleckt, jung, rein wie Schnee&lt;br /&gt;Das ist der Farblosen ewiges Klischee&lt;br /&gt;Die Farbe, die kein Dunkel hält&lt;br /&gt;Wie Licht, das uns vom Himmel fällt&lt;br /&gt;So unnahbar ist dieses Glühen&lt;br /&gt;Um das sich Vorurteile mühen&lt;br /&gt;Dass wir nicht mehr wagen wollen&lt;br /&gt;Den andren Bedeutungen Respekt zu zollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiß ist Farbe,&lt;br /&gt;Bunt gemischt aus allen&lt;br /&gt;Von gleichen Gaben&lt;br /&gt;Findet an Gerechtigkeit Gefallen&lt;br /&gt;An Geburt&lt;br /&gt;und an Tod&lt;br /&gt;Denn Ausgeglichenheit&lt;br /&gt;Mäßigkeit&lt;br /&gt;Ist oberstes Gebot&lt;br /&gt;Für das Nichts&lt;br /&gt;Das alles enthält&lt;br /&gt;Und gar nichts erhellt&lt;br /&gt;Denn angesichts&lt;br /&gt;Der vollkommenen Reinheit&lt;br /&gt;Gibt es keine Ecken&lt;br /&gt;An denen man Flecken&lt;br /&gt;Bos- und Gemeinheit&lt;br /&gt;Niedertracht und Lüge&lt;br /&gt;zusammenfügen&lt;br /&gt;Und reinigen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiß ist nichts und hat doch alles&lt;br /&gt;Nichts hat Platz,&lt;br /&gt;Kein einziger Satz&lt;br /&gt;Ordnet&lt;br /&gt;Bestimmt&lt;br /&gt;Nimmt&lt;br /&gt;Alles frei&lt;br /&gt;Nichts gebunden&lt;br /&gt;Glück und Leid verschwunden&lt;br /&gt;In den Weichen&lt;br /&gt;des weißen&lt;br /&gt;Chaos'.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Ich weiß, das hat mit dem Bild herzlich wenig zu tun ^^ Meine Assoziationen sind mit mir durchgegangen ;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-5068994230711901608?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/5068994230711901608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=5068994230711901608&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5068994230711901608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/5068994230711901608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/05/farbe-bekennen-wei.html' title='Farbe bekennen - Weiß'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-6014338344024830800</id><published>2009-04-30T00:10:00.001+02:00</published><updated>2009-07-22T16:17:38.183+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kurze Geschichten'/><title type='text'>Tagtraum</title><content type='html'>Jedes Mal, wenn eine salzig-graue Welle über meine Füße schwappt, krallen sich meine Zehen in den kalten Kies. Durch die vielen scharfkantigen Steine und ausgetrockneten Krebspanzer, die näheren Kontakt zu meinen Füßen haben durften, schmerzen sie. Außerdem sind sie schon leicht blau angelaufen und sehen einfach nur fertig aus. Sie waren schon immer Ausdruck meiner Stimmung. Automatisch wandert mein Blick zu meinem Handgelenk als ich mich wundere, wie lange wir beide schon die Küste entlangstapfen. Ich stöhne leise auf als mich mein nacktes Handgelenk daran erinnert, wie akribisch sie mich vor dem Aufbruch untersucht hat.&lt;br /&gt;Ich musste meine Arme weit von mir strecken, damit sie mich abtasten konnte. Neben meiner Armbanduhr und meinem Handy wurden zusammen mit meinen Schuhen auch meine Ohrringe und das Kleingeld aus meiner Tasche von ihr einkassiert und in der typischen Ordentlichkeit eines Kindes neben den Tisch auf die Terrassenfliesen geschmissen. Sogar das dünne Silberkettchen an meinem Knöchel hat sie entdeckt. Und abschminken musste ich mich auch.&lt;br /&gt;"Da, wo wir hingehen, musst du niemanden beeindrucken. Das brauchst du da alles nicht. Du brauchst nur dich selbst", hatte sie mir mit altklug erhobenem Zeigefinger erklärt. Bei jedem anderen Kind hätte ich verständnisvoll zur Ernsthaftigkeit dieser Phantasie gelächelt und mich im Stillen doch darüber lustig gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht bei ihr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In ihren Augen liegt eine unbestimmte Ruhe, die nicht nur erkennen lässt, dass sie voll und ganz von ihren Ideen überzeugt ist, sondern die einen auch dann einnimmt, wenn man mehr als ein Jahrzehnt älter ist als sie. Ich bin weiß Gott noch nicht alt. Ich habe gerade meine Schule hinter mir und lerne das Erwachsenenleben kennen. Aber ich bin auch kein Kind mehr. Erst vor kurzem ist mir klar geworden, in welch verheerendem Maß meine Phantasie verkümmert ist. Ich kann mir immernoch Geschichten ausmalen, fremde Geschöpfe vor meinem inneren Auge entstehen lassen und mich stundenlang in Tagträumen verlieren. Aber all das ist an die Logik gebunden.&lt;br /&gt;Ihre Phantasie dagegen, die Welt, in die sie sich flüchtet ist immernoch frei wie eine Amsel. Was dort zählt sind die Gefühle, nicht die Logik. Sie versucht in letzter Zeit oft, mich in ihre Welt mitzunehmen, sie will, dass auch ich wieder frei bin. Dass ich mir keine Gedanken darum mache ob es dämlich aussieht, wenn ich mit Felsformationen spreche, nur weil sie aussehen wie ein schlafender Drache. Sie will, dass ich meinen Gefühlen folge, so wie sie es noch vermag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt, in diesem Moment zum Beispiel, besingt sie das Meer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sind leise, bedächtig gewählte Töne, die sie von sich gibt. Ob sie nur die Laute oder tatsächliche Wörter singt, kann ich zwischen dem niederprasselnden Regen nicht ausmachen, aber die Melodie lässt mir Tränen in die Augen steigen. Wie sie dort steht, bis zu den Waden im aufgewühlten Wasser. Ihre nassen, langen Haare wogen im Wind wie die Gischt, die auf dem Kies knistert. Ihre sonst blauen Augen scheinen im Zwielicht so grau zu sein wie die Wellen, die sich am Horizont erahnen lassen, und ihre Haut schimmert so zerbrechlich blass wie die wenigen Muscheln, die man hier findet. Wie das menschgewordene Meer steht sie dort und singt eine Melodie, die pur und rein aus ihrem Herzen fließt und sich in das Rauschen der Flut und das Klatschen der Regentropfen hineinwebt wie ein Silberfaden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schließe die Augen und versuche, meine Logik in eine Kiste zu werfen, diese zu verschließen und in den hintersten Ecken meines Kopfes für einen Moment zu vergessen. Ich lasse den Regen meine Gedanken herauswaschen, vertraue sie dem Wind an, der auch an meinen Haaren zerrt. Der Knoten, zu denen ich sie gebunden hatte, ist mittlerweile aufgegangen. Doch anstatt mich zu ärgern, dass sie heute Abend verklettet und schwer zu kämmen sein werden genieße ich es, wie sie beim wechselnden Wind durch die Luft peitschen und in mein Gesicht geweht werden. Ein warmes Kribbeln durchläuft meine Wirbelsäule, verlteilt sich im Nacken und wärmt meine Schläfen. Der Gesang meiner Cousine vermischt sich mit dem Trommeln des Regens, schwillt mit den Wellen an und ab und sickert durch meine Ohren in meine Füße. Sie füllt mich von unten nach oben an, mit wogendem, silbrigem Warm.&lt;br /&gt;Sie sitzt auf einem Walross, das langsam durch die Fluten schwimmt. Es hat ein großes, gewundenes Horn auf seiner Stirn und bewegt sich im Takt ihrer Klänge. Um sie herum sind Gesichter im Wasser. Gesichter aus Wasser. Die Wellen lächeln ihr zu, verneigen sich vor ihr. Im Himmel das selbe Schauspiel. Die Wolken weinen wegen der Schönheit ihres Gesangs, sie weinen sich ihre Traurigkeit von der Seele. Die Traurigkeit darüber, dass sie schlechtes Wetter bereiten und die Menschen unglücklich machen.&lt;br /&gt;Sie lässt ihre Finger über eine Gischtkrone gleiten, so dass sanfte Harfentöne erklingen. Wasser und Himmel beruhigen sich. Der Regen lässt nach, die Wellen werden flacher und sanfter. Ihr Gesang wird langsamer, fast wie ein Schlaflied klingt es jetzt. Ein Windhauch, der durch ein Fenster weht, die Vorhänge aufbauscht und einen zartrosanen Sonnenstrahl auf ein Kinderbett mit weißen Laken fallen lässt. Ich liege darin, gerade im Begriff aufzuwachen, spüre die sanfte Wärme der Bettdecke und grinse dem Sonnenstrahl entgegen, der mich an der Nase kitzelt.&lt;br /&gt;Ich niese und wache auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor mir steht ein patschnasses, schlotterndes Mädchen, die Arme vor der Brust verschränkt und den Kopf zwischen den Schultern verstaut, um ihn vor dem stärker werdenden Sturm zu schützen.&lt;br /&gt;"Na immerhin bei dir hat's was gebracht. Aber das Wetter konnte ich leider nicht beruhigen", sagt sie mit leicht verärgertem Blick. Ich streiche ihr die Haare aus dem Gesicht und nehme sie Huckepack. Als ich sie an der Brandung entlang nach Hause trage, sind meine Füße rosig und fühlen sich wärmer an als in den dicksten Socken. Sie waren schon immer Ausdruck meiner Stimmung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-6014338344024830800?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/6014338344024830800/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=6014338344024830800&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/6014338344024830800'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/6014338344024830800'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/04/tagtraum.html' title='Tagtraum'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-2774302105793615922</id><published>2009-04-25T21:58:00.000+02:00</published><updated>2009-04-25T22:00:28.154+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>Winterwind</title><content type='html'>Winterwinde wehen leise&lt;br /&gt;Durch verschneites Ackerland&lt;br /&gt;Suchen sich auf ihre Weise&lt;br /&gt;Den Weg durch kühle Mauerswand.&lt;br /&gt;Drinnen liegt ein kleines Mädchen&lt;br /&gt;Dicht vor den Kamin gerollt&lt;br /&gt;Reibt sich seine kalten Händchen&lt;br /&gt;Weiß nicht, wie es schlafen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Ist gerade spontan entstanden. Ich weiß noch nicht, wo ich es einordnen werde und wohin es passt. Aber vielleicht wird noch was draus gemacht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-2774302105793615922?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/2774302105793615922/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=2774302105793615922&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2774302105793615922'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2774302105793615922'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/04/winterwind.html' title='Winterwind'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-2089914329913323267</id><published>2009-04-22T22:57:00.000+02:00</published><updated>2009-04-25T16:52:42.589+02:00</updated><title type='text'>We'd never know what's wrong without the pain - sometimes the hardest thing and the right thing are the same</title><content type='html'>Ein Strom aus Metall, Glas und Gummi ergießt sich vor mir und fließt gefährlich und anmutig wie Lava den Berg hinunter. In meinen Ohren dröhnt Musik aus einem Videospiel, in einer Hand halte ich eine kühle Flasche. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=QUEO9Mfmn4M"&gt;Megaman&lt;/a&gt; und Cola halten mich wach und aufmerksam.&lt;br /&gt;Die Tachonadel zittert, als ich auf das Gaspedal trete. Freier Fall, Rückenwind, Heimweh, 200 Kilometer hinter, etwa 250 vor mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nehme einen Schluck aus der Flasche in meiner Hand und lehne meinen Kopf nach hinten. Im Rückspiegel kann ich nichts als das golden glänzende Rot der untergehenden Sonne erkennen, die das frische Grün der Bäume um mich herum wie im Herbst orange glühen lässt. Um mich herum tobt ein fliegender Wechsel aus langgezogenen Schatten, wippenden Blättern und Geschwindigkeitsbegrenzungsschildern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am liebsten würde ich die Augen schließen und so tun, als wäre ich noch nicht auf dem Heimweg. Am liebsten würde ich mich den Erinnerungen hingeben, den nach Käse-Salat-Gurken-Sandwich schmeckenden Erinnerungen an die Stunden in der Sonne, an das Klettern und Balancieren im Hof, an die Videos, das Essen, die Menschen, die ich kennen- und schätzen gelernt habe, und an die endlosen Gespräche. An jeden einzelnen Moment, in dem einer von uns allen seine Mundwinkel nach oben gezogen hatte, um zu lächeln. An jede Minute, die von Zufriedenheit und Glück geprägt war. An die Massagen. An das ausgelassene Tanzen. An das Gefühl, ein Wärmekissen auf den verspannten Nacken gelegt zu bekommen. An den Geschmack des Eistees. An die Wirkung eines einzigen Bieres an einem Abend. An Konjunktive, Werbung und absurde Ideen für ein Banner. An das Gefühl, behütet zu sein, als wir zu viert auf einem Sofa geschlafen haben. An Apfelkuchen und Bienenstich. An ein Abendessen bei Kerzenschein. An den erholsamsten Mittagsschlaf, den ich je hatte. An die Dusche, in der mir jedes mal irgendetwas runtergefallen ist. An Professor Layton. An ein unübersichtliches Parkdeck. An die vielen Entschuldigungen, die ich bekommen, und die vielen Danksagungen, die ich nicht ausgesprochen habe. An die Schubser und das "Halt's Maul", wenn ich mich doch mal für etwas bedankt oder Bedenken geäußert habe, dass ich noch zwei weitere Tage bleibe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Megaman macht Platz für die Stimme von Isaac Slade&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Isaac_Slade"&gt;&lt;/a&gt;. Ich höre in einer Dauerschleife "&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=5KiM4I86FsM"&gt;All at once&lt;/a&gt;". Ich frage mich bei meiner Lieblingsstelle aus dem Lied, ob ich etwas aus den vergangenen sechs Tagen bereue. Ob ich es bereue, Urlaub gemacht und meine Familie alleine gelassen zu haben. Ich frage mich ob ich es bereue, länger als geplant geblieben zu sein. Und ich frage mich ob es schwer war, mich ins Auto zu setzen und wieder nach Hause zu fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich die Antworten erkenne, lächle ich. Die schwerste Entscheidung ist manchmal die richtige.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-2089914329913323267?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/2089914329913323267/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=2089914329913323267&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2089914329913323267'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/2089914329913323267'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/04/wed-never-know-whats-wrong-without-pain.html' title='We&apos;d never know what&apos;s wrong without the pain - sometimes the hardest thing and the right thing are the same'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-8361612736017150379</id><published>2009-04-21T20:26:00.002+02:00</published><updated>2009-07-22T16:17:50.606+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kurze Geschichten'/><title type='text'>Rostrot</title><content type='html'>In spiralförmigen Fäden wirbelt sein Blut dem Abfluss entgegen, vermischt sich mit dem Wasser aus dem Hahn und hinterlässt auf dem weißen Porzellan dunkle Schlieren.&lt;br /&gt;Nur mühsam kann sie ihren Blick von diesem tödlichen Tanz losreißen, um sich auf den Ursprung des Grauens zu konzentrieren.&lt;br /&gt;Er liegt in ihren Armen.&lt;br /&gt;Er liegt im Sterben.&lt;br /&gt;Unaufhaltsam und unaufhörlich sprudelt sein Blut zwischen ihren Fingern hervor. Wie flüssiger Rost quillt es dunkelrot aus seinem stählernen Herzen. Besorgt heben sich ihre Augenbrauen. "Rot?" Sie nimmt vorsichtshalber ihre Hände von seiner aufgerissenen Brust. Tatsächlich, was mit seinen womöglich letzten Atemzügen aus ihm strömt, ist zähe, rötlich-braune Flüssigkeit. Ihre Augenbrauen senken sich nun so weit, dass ihre gesamte Stirn in nachdenklichen Falten liegt.&lt;br /&gt;Es ist nicht richtig. Sein Blut müsste schwarz sein. Schwarz wie das Zimmer, in dem sie ihm nachts ihre Worte zugeflüstert hat. Schwarz wie die Gedanken, mit denen sie ihn verdorben hat. Schwarz wie die Tinte, mit der er jede ihrer Ängste und jeden ihrer Träume in ein Buch gebannt hat, dessen blasse Seiten auf fast obszöne Art im fahlen Licht geschimmert haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie war einer Phase ihres Lebens, an die sie sich nun, nach sechs Jahren, beinahe nicht mehr erinnern kann; sie hat sie fast vollständig verdrängt. In den seltenen Momenten, in denen sie versucht, an diese Zeit zu denken, fühlte sie sich wie ein welkes Blatt am Baum, das der nächste Windhauch vom Ast lösen würde. Sie wäre damals lautlos und sanft gefallen, niemand hätte es bemerkt. Sie wusste, dass nicht das Aufkommen auf den kalten Herbstboden sie getötet hätte, sondern das Abnabeln von der Verbindung zu ihren Wurzeln. Und beinahe wäre sie gefallen.&lt;br /&gt;Doch der leise Windhauch, der ihr ihren Halt genommen hat, rettete sie ebenfalls. Denn sein Ursprung war ein warmer, weicher, starker Arm, dessen Finger sich um die ihren wickelte und sie sacht von dem Abgrund zurückzog, der ihr Denken gefangen hielt. So langsam, dass sie selbst kaum wahrnahm, wie sich ihr Griff um seinen Arm verstärkte. So behutsam, dass sie nicht merkte, wie gut seine Umarmung tat. So leise, als wäre er schon immer bei ihr gewesen. Er schenkte ihr einen bronzefarbenen Lichtstreif in der Dunkelheit, in der sie sich befunden hatte, der ihr wie der warme Schein eines entfernten Feuers den Weg wies.&lt;br /&gt;Er redete nicht. Viel lieber ließ er sie reden. Hörte ihr zu, war geduldig, ließ sie nach den richtigen Worten in ihrem Gedächtnis suchen. Er wartete lautlos ab, bis ihre Tränen versiegten und ihr Schluchzen verebbte, und sie ihm weiter ihr Herz ausschütten konnte. Er tat nichts, die ganze Zeit über. Er war nur für sie da. Er hörte ihr zu. Nahm sie in den Arm. Ließ sie sich an seinen Arm schmiegen. Ließ seine kühle Haut ihre heißen Wangen beruhigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine nebelverhangene Mondsichel schien damals durch das Fenster, gerade schwach genug, um seine bronzene Haut nicht schimmern zu lassen, als er ihr das Buch damals zum ersten mal zeigte. Er sagte immernoch nichts. Sie schluckte schwer, fuhr mit zittrigem Finger über den Buchrücken, öffnete es einen Spalt weit und lauschte dem Aufatmen der dünnen Seiten, die ihr ungedachte Geheimnisse zuflüsterten. Sie konnte sich vor Gänsehaut und wohligem Schauder nicht rühren. Nur ihr Mund bewegte sich sacht, als ihre Zunge gespannt Laute gegen ihre Zähne warf. Ihre Worte segelten, allein für ihn hörbar, durch die schwüle Nachtluft, um sich in schwarzen Schleifen auf dem unberührten Papier niederzuschlagen. Mit jedem Wort, das sie über die Lippen brachte, das sie von seinen Ohren aufgenommen und mit seiner Hand auf Papier gebannt wusste, schien die Dunkelheit in ihrer Welt ein wenig erträglicher zu werden. Die Last, die so schwer auf ihren Schultern gelegen hatte, wandelte sich in Melancholie und träumerische Einsamkeit, in der sie sich wie ein Kind unter einer warmen Decke fühlte, das sich vor der Nacht fürchtet.&lt;br /&gt;Die richtigen Worte legten sich mit der Zeit immer bereitwilliger auf ihre Zunge, um von ihr ausgesprochen zu werden. Sie malte sich tagsüber aus, welche ihrer Sorgen sie in dieser Nacht aus dem Käfig in ihr freilassen, und welche Hoffnung sie in dieser Nacht mit ihm teilen würde. Er saß mit dem Rücken zu ihr an ihrem Bett, lauschte, schrieb jedes ihrer Worte in das Buch, gab ihr neuen Halt. Er ordnete ihr Leben, ohne auch nur ein Wort zu sagen, ohne auch nur einen Tropfen Tinte mit eigenen Gedanken zu verschwenden. Er war der Kanal, der sie auffangen, lenken und freilassen konnte. Ohne ihn wäre sie verloren, das wusste sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch immer sickert das Blut aus seinem Brustkorb. Noch immer ist es dunkelrot. Sie hält ihre hohlen Hände unter den laufenden Wasserhahn und versucht, die Wunde ein wenig auszuwaschen. Sein schwarzes Blut musste ihn verlassen, sein durch das Schreiben verdorbenes Blut. Nicht sein reines. Doch zu viele Splitter stecken noch in ihm, die sich durch den Blutschwall unerbittlich weiter in sein Gewebe fressen und ihm undenkbare Schmerzen verursachen müssen. Doch er liegt reglos und so stumm wie immer auf den kalten Kacheln. Kein einziger Muskel in seinem Gesicht rührt sich, und wäre da nicht sein Herzschlag, der sein Blut in schwächer werdenden Wellen über ihre Hände strömen lässt, hätte sie ihn bereits aufgegeben.&lt;br /&gt;Sie weiß immernoch nicht, woher diese Verletzung stammt. Sie weiß nicht, warum sie bereits verkrustet und teilweise vernarbt ist. Sie weiß nicht, weswegen sie nicht gemerkt hat, dass er sie immer wieder aufreißt und seit Jahren unter ihr leidet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Augen öffnen sich. In ihnen liegt die selbe behutsame Langsamkeit, mit der er damals seinen Arm ausstreckte, um sie zu halten. Nun streckt er seinen Arm aus, um von ihr gehalten zu werden. Seine Haut schimmert nur noch durch die letzten Blutstropfen, die über ihn sickern, bronzenfarben. Ihr Glanz ist verschwunden, sein Körper scheint mattgrau in sich zusammenzusinken, als er erneut ausatmet. Nun ist er es, der sich bald von seinen Wurzeln löst. Er ist es, der verwelkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie ergreift seine Hand und hält sie an ihre Wange. Wieder kühlt seine Haut ihr von Tränen brennendes Gesicht. Wieder ist er es, der ihr Halt gibt. Sie versucht es, doch sie schafft es nicht, ihm so zu helfen, wie er es für sie getan hatte. Sie fleht ihn nicht an, die Hoffnung zu bewahren. Sie fleht ihn nicht an, durchzuhalten. Stattdessen dreht sie den Wasserhahn ab und beobachtet die spiralförmigen, dünnen Fäden, in denen die letzten rostroten Tropfen seines Blutes dem Abfluss entgegenwirbeln, während sie sich mit dem klaren Wasser vermischen. Sie kann ihren Blick nicht von den dunklen Schlieren reißen, die auf dem weißen Porzellan zurückbleiben. Sie verschließt sich vor der Erkenntnis, die in ihrem Kopf Gestalt annimmt.&lt;br /&gt;Er lag in ihren Armen.&lt;br /&gt;Er lag im Sterben.&lt;br /&gt;Sie war sein Tod.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-8361612736017150379?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/8361612736017150379/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=8361612736017150379&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8361612736017150379'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/8361612736017150379'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/04/rostrot_21.html' title='Rostrot'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-4555952670773191939</id><published>2009-04-04T21:14:00.001+02:00</published><updated>2009-07-22T16:18:23.086+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kurze Geschichten'/><title type='text'>Das Fenster</title><content type='html'>In meinem geöffneten Fenster sitzt eine Katze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Eltern behaupten, es wäre &lt;span style="font-style: italic;"&gt;meine&lt;/span&gt; Katze, aber ich fühle mich eher so, als wäre ich ihr Mensch. Schließlich lasse ich das Fenster zu jeder Jahreszeit geöffnet. Für sie, damit sie hereinkommen und hinausgehen kann, wann immer sie will.&lt;br /&gt;Sie sitzt in meinem Fenster und beobachtet den Garten. Bewacht ihn. Wacht über mich.&lt;br /&gt;Zu meinem Blick aus dem Fenster gehört die Katze bereits dazu. Egal, ob sie auf dem Fensterbrett sitzt und mit nervös zuckenden Ohren die Tauben fixiert, oder ob sie selbst auf leisen Pfoten durch den Garten stromert und überwacht, ob alles seine Ordnung hat.&lt;br /&gt;Ich beobachte gern, wie sie ihren Weg abschreitet. Sie scheint jeden Schritt bewusst zu setzen. Wäre sie ein Mensch, würde sie auf Zehenspitzen schleichen. Jeden Tag, jede Sekunde, in jedem Herzschlag, den sie sich bewegt.&lt;br /&gt;Aber meistens bewegt sie sich gar nicht. Sie ist eine ungemein schlechte Jägerin. Wenn sie sich ihrer Beute nicht bis auf 20cm nähern kann, erwischt sie sie nichteinmal. Trotzdem liegt fast jeden Tag ein "Geschenk" von ihr vor meiner Zimmertür. Oder im Fenster, das ich auch nachts für sie offen lasse.&lt;br /&gt;Ihre fehlende Bewglichkeit macht sie mit Gerissenheit wett. Sie reibt sich regelmäßig an den Mauselöchern in der Wiese, damit ihr Geruch dort vertraut ist. Dann setzt sie sich davor und wartet. Sie bleibt geduldig und regungslos sitzen, nur manchmal zittert eines ihrer aufgestellten Ohren ein wenig.&lt;br /&gt;Sie braucht nur abzuwarten, bis eine Maus einen Fehler begeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie hält meinen Garten dadurch sauber, dass sie gar nichts tut. Dadurch, dass sie sitzen bleibt und wartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Garten ist mein wahres zu Hause. In ihm fühle ich mich wohl, in ihm kann ich meine müden Augen schließen und mich meinen übrigen vier Sinnen hingeben. Ich fühle den leichten Wind in den Haaren und das Gras zwischen meinen nackten Zehen. Ich rieche die warme Baumrinde, die in der Nachmittagssonne wahrscheinlich golden glüht, höre das Rauschen der Blätter und das Knarren der Äste.&lt;br /&gt;Wenn ich hier bin, schmecke ich meine Seele auf meinem Gaumen.&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, ob sich meine Seele meinem Garten angepasst hat, oder ob ich meinen Garten meiner Seele angepasst habe. Ich bin in ihm aufgewachsen. Er hat mich geprägt, ich habe ihn geprägt.&lt;br /&gt;Er ist verwildert, es liegt andauernd Laub auf dem selten gemähten, lückenhaften Rasen. An vielen Stellen wächst Moos und verleiht ihm im Sommer diesen markant erdigen Geruch. Das brachgelegte Feld mit dem Bach hinter meinem Garten geht fast nahtlos in ihn über. Hier steht kein Zaun, und keine Hecke verdeckt die Sicht. Jeder, der will, darf hineinkommen und sich zwischen den kunterbunt und planlos bepflanzten Beeten am Hang wohlfühlen.&lt;br /&gt;Doch sollte es einmal ein Mensch sein, der sich in meinen Garten verirrt, dann ist es das Nachbarskind, das gerade laufen gelernt hat. Ansonsten besuchen mich nur Tiere in meinem Garten.&lt;br /&gt;Im Frühling wimmelt es von Amseln, Spatzen und sogar Rotkehlchen, im Sommer findet der Hund einer guten Freundin oft hierher. Er rennt durch's ganze Dorf und überquert zwei stark befahrene Straßen, um sich in den Schatten meiner Eiche zu legen und dort zwischen Zitronenfaltern und Tagpfauenaugen zufrieden zu hecheln. Wenn im Morgengrauen Rehe und Eichelhäher um die Wette fressen weiß ich, dass der Herbst gekommen ist, auch wenn die Sonne noch die Haut versengt.&lt;br /&gt;Nur im Winter bin ich fast alleine. Einzig die Katze hinterlässt Spuren im Schnee, ihre Pfotenabdrücke ziehen sich durch den Garten wie ein Labyrinth. Und das, obwohl sie im Winter noch träger ist, als im Sommer. Ich kann das Fenster geschlossen lassen, sie verlässt mein Zimmer nur, wenn es nötig ist. Man findet sie eigentlich immer auf der Heizung unter dem Fenster. Gerade so, dass man vom Garten aus ihre Ohrenspitzen sehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit fast acht Jahren sitzt nun schon eine Katze in meinem geöffneten Fenster. Und wenn ich an ihr vorbei in meinen Garten hinaussehe, scheine ich mich in der Scheibe zu spiegeln. So lange, bis die Katze geradewegs nach draußen spaziert und sich vor ein Mausloch setzt, um zu warten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-4555952670773191939?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/4555952670773191939/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=4555952670773191939&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4555952670773191939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/4555952670773191939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/04/das-fenster.html' title='Das Fenster'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-7536238747113788458</id><published>2009-03-29T15:55:00.001+02:00</published><updated>2009-07-22T16:18:35.030+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kurze Geschichten'/><title type='text'>Baustelle</title><content type='html'>Ich bin Architektin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Aufgabe ist es, auf Baustellen für Ordnung zu sorgen, so dass sichere Gebäude entstehen, in denen Menschen ein zu Hause finden, einander begegnen und sich wohl fühlen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes Mal, wenn ich zu einer neuen Baustelle gelange, sieht es auf den ersten Blick gleich aus: Es herrscht chaotische Produktivität. Die Bauarbeiter hetzen durcheinander und gehen ihrer Arbeit nach. An einer Ecke wird Zement gemischt, an einer anderen Stelle wird etwas ausgemessen, wo anders noch ein Fundament gegossen. Jeder hat seine Aufgabe. Jeder versucht, sie zu erfüllen. Die Luft ist von Motivation und Kreativität erfüllt.&lt;br /&gt;Dem Schein nach bin ich überflüssig. Ich, in meinem grauen Hosenanzug, meiner gebügelten Bluse, meinen schwarzen, hochhackigen Schuhen und mit der Mappe mit den Plänen unterm Arm. Wie ein Fremdkörper stehe ich vor dem sonnengelben Schild, das Unbefugten den Zutritt zur schlammig braunen Baustelle verweigert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und tatsächlich weiß ich, dass sie das Haus auch ohne meine Hilfe errichten würden. Es könnte ohne mein Zutun ein Richtfest geben, eine glückliche, junge Familie könnte in das Haus einziehen, ohne dass das Haus in sich zusammenbricht. Es würde seine Funktion, Menschen ein Dach über dem Kopf und eigene vier Wände zu bieten, tadellos erfüllen.&lt;br /&gt;Aber ebenso weiß ich aus Erfahrung, dass das Haus nicht so sein wird, wie es sein könnte. Nach einem Jahrzehnt, vielleicht schon früher, würden sich Mängel zeigen. Eine undichte Rohrleitung, Risse im Estricht, herabbröckelnder Putz, eine Wand, die sich verzieht. Es würde seinem Anspruch gerecht werden und stehen, doch es würde die ehemals stolzen Besitzer enttäuschen. Der wahre Charakter des Hauses würde hinter der blütenweiß getünchten Fassade und den spiegelnden Fenstern zum Vorschein kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht etwa, weil die Bauarbeiter schlampig gearbeitet haben. Jeder gibt sich Mühe, jeder hat den gleichen Traum: Ein perfektes Haus erschaffen. Der Ehrgeiz, den sie in ihre Arbeit stecken, ist beachtlich. Sie arbeiten so, als wäre es ihr eigenes Haus, das sie dort aus dem Schmutz heraus mit ihren eigenen Händen aufziehen.&lt;br /&gt;Und genau hier liegt das Problem, das ich zu lösen habe.&lt;br /&gt;Jeder einzelne Bauarbeiter hat eine andere Vorstellung von einem perfekten Haus. Und obwohl ein klarer Plan vorliegt, mischen die Bauarbeiter sich in die tatsächliche Ausführung ein. Hier wird ein Stein mehr gesetzt, dieser Durchgang wird ein paar Zentimeter breiter, dort wird das Gefälle ein wenig verstärkt. Alles aus dem Willen heraus, ein wahres Traumhaus zu schaffen, das von jedem bewundert und bestaunt wird, in dem man sich wohl fühlt. In dem man sein gesamtes Leben verbringen will.&lt;br /&gt;Ich weiß, dass genau so etwas entstehen würde, würde nur ein einziger dieser schwitzenden Männer daran bauen. Seine Vorstellung der Außenfassade würde sich mit der verwendeten Steinart decken, die Proportionen würden haargenau stimmen, einfach alles würde perfekt ineinandergreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch so viele Menschen, wie an dem Haus arbeiten, so viele verschiedene Vorstellungen gibt es. Keine ist schlechter als die andere, doch so wie Teile aus unterschiedlichen Puzzles, würden sie nur ein konfuses, labiles Bild darstellen, das kein einziges der ursprünglichen Motive erkennen lässt und den Blick ruhelos darüber wandern lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich tausche meine teuren Lederschuhe gegen praktische Gummistiefel aus und kremple die auf Falte gebügelten Hosenbeine nach oben, bevor ich das Schild am schiefen Maschendrahtzaun passiere. Ich gehöre immernoch nicht zu den schlamm- und mörtelverschmierten Bauarbeitern, ich bin immernoch ein Außenseiter. Dch ich wahre mir meine für die Objektivität unabdingbare Distanz während ich gleichzeitig den Willen zeige, mich auf die Arbeit und die vielen verschiedenen Ansichten einzulassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Aufgabe ist es, auf Baustellen eine Ordnung herzustellen und die einzelnen Ideen und Prozesse miteinander zu verknüpfen, so dass ein stabiles, facettenreiches Haus entsteht, in dem man sich wohl fühlt. Ein Haus, in dem man den Rest seines Lebens verbringen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin Architektin, und meine Arbeit beginnt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-7536238747113788458?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/7536238747113788458/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=7536238747113788458&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/7536238747113788458'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/7536238747113788458'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/03/baustelle.html' title='Baustelle'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7821834626677261421.post-9090489250318594380</id><published>2009-03-25T00:24:00.001+01:00</published><updated>2009-07-22T16:19:11.405+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kurze Geschichten'/><title type='text'>Kopf oder Zahl</title><content type='html'>"Kopf: Ich gewinne. Zahl: Du verlierst."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Spruch ist zu alt, um darauf hineinzufallen. Doch ich hebe meinen Arm und fühle im nächsten Augenblick seinen abschließenden Händedruck zwischen meinen Fingern. Er ist Händler. Er ist ehrlicher Dieb. Sein Versprechen gilt.&lt;br /&gt;Es ist kein Spiel, auch keine Wette.&lt;br /&gt;Es ist unausweichlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe in die ergrauten Augen des Panthers, dessen weiterer Weg nun von einem blutjung erscheinenden Händler bestimmt wird.&lt;br /&gt;Ich kann mich kaum mehr daran erinnern, dass sein Blick einst von einem strahlenden blau geprägt war, das jeden eindringlich fokussierte und bis in die tiefsten Gründe der Seele zu reichen schien.&lt;br /&gt;Eigentlich kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern. Ich weiß es nur, weil meine in unruhigen Träumen genährten Tränen es mir immer wieder zuflüstern. Sie erinnern sich für mich, viel stärker, als es jedes Gedächtnis, jeder Buchstabe und jedes Foto es könnte.&lt;br /&gt;Doch es sind keine echten Erinnerungen. Es ist so, als würde ich mich nur an die Erzählung erinnern, ohne selbst dabeigewesen zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Händler lässt mir Zeit. Die Münze wandert unruhig durch seine Finger, doch die Routine hat sein Gesicht geprägt. Er hat keine Eile. Schneller als die Gedanken der Menschen kann er durch die Welt wandern und seine Aufgaben erfüllen.&lt;br /&gt;Herold, Händler, Dieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben dem Panther gehe ich in die Knie, doch ich berühre ihn nicht. Sein Blick erkennt mich nurnoch schwer, wandert immer öfter in die Ferne. Er scheint leer zu sein, nur, wenn man genauer hinsieht merkt man, dass das Gegenteil der Fall ist.&lt;br /&gt;Sein Blick ist erfüllt.&lt;br /&gt;Gedanken, Bilder, Worte, alles schwimmt in seinen Linsen, verwirbelt sich zu einem dichten, trägen Nebel, den er immer seltener durchbrechen kann. Er denkt sehr viel nach in den letzten Monaten. Zu viel. Er zieht sich in sich zurück, lässt niemanden an seiner Parallelwelt teilhaben. Nur manchmal sagt er etwas, kaum so laut wie ein heiseres Hauchen. Er flüstert Dinge, die niemand hören will, vom Tod, und von wirren Dingen, die schon so weit zurückliegen, dass keiner mehr etwas davon weiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch jetzt schweigt er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich versuche, etwas zu sagen, doch mir fehlen die Worte.&lt;br /&gt;Ich möchte ihm sagen, dass es mir leid tut, doch ich weiß nicht, was "es" ist.&lt;br /&gt;Ich möchte ihm sagen, dass es so besser ist, doch ich glaube selber nicht daran.&lt;br /&gt;Ich möchte ihn in den Arm nehmen, doch ich ekle mich vor seinem fauligen Gestank und habe Angst davor, dass in seiner alten Schnauze genug Kraft steckt, mich noch zu beißen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ist mir fremd geworden.&lt;br /&gt;Wieder erinnern mich die Tränen an die 19 Jahre, in denen es anders war. Die Zeit, in der er ein reger, kräftiger Teil meines Lebens war. Jemand, der mir Selbstbewusstsein, ein gewisses Maß an Starrsinn und den Wert des Lebens beigebracht hat. Die Zeit, in der er mich der Umgang mit ihm zur Selbstständigkeit erzogen hat.&lt;br /&gt;Die Tränen erinnern mich an das, weswegen ich mein Leben für den Panther gegeben hätte.&lt;br /&gt;Sein regloser Blick erinnert mich an das eine Jahr, das das alles verändert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bewusst gesetzte Schritte hallen hinter mir, federleicht und bestimmend. Die silberne Scheibe mit den zwei Prägungen bewegt sich zwischen schlanken Fingern wie eine Sense.&lt;br /&gt;Die Entscheidung wird fallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Kopf: Ich gewinne ihn. Zahl: Du verlierst ihn."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nicke und stehe langsam auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Münze fällt. Doch keine Träne begleitet sie mehr auf ihrem Weg zum Boden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7821834626677261421-9090489250318594380?l=changingthemood.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://changingthemood.blogspot.com/feeds/9090489250318594380/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7821834626677261421&amp;postID=9090489250318594380&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/9090489250318594380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7821834626677261421/posts/default/9090489250318594380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://changingthemood.blogspot.com/2009/03/kopf-oder-zahl.html' title='Kopf oder Zahl'/><author><name>Karen</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/_2WeB-zvfp3U/TH5jUlcfjEI/AAAAAAAAARU/g3IeL14Y_gU/S220/Avatar+1.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
